FAU Aachen

Anarchosyndikalistische Gewerkschaft

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Willkommen auf der Webseite der FAU-Aachen

fau_logoAuf den folgenden Seiten möchten wir uns und unsere Arbeit interessierten BesucherInnen vorstellen. Grundsätzliche Informationen zu unseren Zielen und Arbeitsschwerpunkten findet mensch unter diesen Links:

Selbstdarstellung und Ziele
| Vorteile einer Mitgliedschaft- Its Time to Organize | Über Uns | Presseerklärung zur Gründung

Aktuelles:
Hintergründe zu unserer Downtime | FAU Berlin gewinnt Prozess um Gewerkschaftsfreiheit

Supermarktkette Netto: Sonderklausel im Arbeitsvertrag hebelt Lohnfortzahlung im Kranheitsfall aus

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Die Supermarktkette Netto Markendiscount - eine Tochter des EDEKA-Konzerns - hat Tausende Aushilfen zu Löhnen weit unterhalb des Tarifs eingestellt. Laut eines Berichts der Sächsischen Zeitung vom Wochenende wird versucht, mit Sonderklauseln im Arbeitsvertrag die gesetzlich vorgeschriebene Lohnfortzahlung bei Krankheit zu umgehen. Ein Dresdner Mitarbeiter habe berichtet, dass er trotz Krankenscheins keine Lohnfortzahlung bekommen sollte und er sie erst nach einer Rechtsberatung habe durchsetzen können.

Die Sächsische Zeitung berichtetet am Wochenende weiter: Für Tausende geringfügig Beschäftigte sei im Stundenlohn von 5,50 Euro eine sogenannte Sozialzulage enthalten. Damit seien alle Ansprüche angeblich abgegolten. Wörtlich genannt seien Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Nach Angaben einer Dienstleistungsgewerkschaft würden kranke Beschäftigte mit Hinweis auf diese Klausel davon abgehalten, ihre Lohnfortzahlung einzufordern. Das Unternehmen wollte sich auf Anfrage der Zeitung dazu nicht äußern.

Die Zahl der geringfügig Beschäftigten bei Netto, Deutschlands drittgrößter Supermarktkette, wird alleine in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Teilen Brandenburgs auf rund 10000 geschätzt.

Quelle: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2518694

Limesse: Countdown zur 1. Libertären Medienmesse läuft

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In einem der größten europäischen Ballungsgebiete mit mehr als acht Millionen Menschen, stellen vom 3. bis 5. September 2010 libertäre Verlage, Zeitschriften, Radio-, Video- und Internetprojekte ihr Programm vor. Drei Tage Messe, Projektvorstellungen, Lesungen, Kultur, Veranstaltungen, Infos, Leute treffen und Pläne schmieden für eine Welt jenseits von Krise und Ausbeutung. Dafür möchte die 1. Libertäre Medienmesse für den deutschsprachigen Raum (Limesse) einen Rahmen bieten.

DIE VORBEITUNGEN LAUFEN

Nur noch knapp sechs Wochen sind es jetzt noch bis zur Messe. Aufgrund der großen Zahl der ausstellenden Projekte wird so langsam der Platz knapp. Wir möchten deshalb alle noch Unentschlossenen an dieser Stelle bitten, sich zügig anzumelden. Dafür gibt es ein Formular unter limesse.de. Dort kann u.a. eingetragen werden, wieviel Standfläche benötigt wird. Wir vergeben die Standflächen in der Reihenfolge des Eingangs.

ÖFFNUNGSZEITEN

Inzwischen stehen die Öffnungszeiten für die Messe fest:

FREITAG, 3. 9. 2010 > 18.00 - 21.00 Uhr

SAMSTAG, 4. 9. 2010 > 10.00 - 20.00 Uhr
(danach Konzert und Party)

SONNTAG, 5. 9. 2010 > 10.00 - 16.00 Uhr

Panorama: Textildiscounter Kik bespitzelt die finanzielle Lage von MitarbeiterInnen

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Wie das Politmagazin Panorama in der Sendung vom 22.07.2010 berichtet, hat der Textildiscounter Kik systematisch die finanzielle Lage seiner MitarbeiterInnen mit Creditreform-Abfragen ausspioniert. Wer massive Geldprobleme hatte, wurde entlassen - das berichtet ein ehemaliger Bezirksleiter des Textildiscounters.

 

 

Studie: Krise traf vor allem prekär Beschäftigte

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Die Wirtschaftskrise hat in Deutschland vor allem Leiharbeiter und befristet Beschäftigte den Job gekostet. Die Zahl der Zeitarbeiter ging im vergangenen Jahr um 8,5 Prozent zurück, die Zahl der Beschäftigten mit befristeten Verträgen um 3,3 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Die Zahl der sogenannten Zeitarbeitnehmer schrumpfte im vergangenen Jahr auf 560000, die Zahl der befristet Beschäftigten auf gut 2,6 Millionen.

Quelle: junge Welt, Ausgabe vom 23.07.2010

Yok: Schland

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Hein & Oss: Der Pfahl (L’estaca)

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»L’estaca« wurde zur Hymne des Widerstandes gegen Franco (»l’estat« heißt der Staat...) Der alte Siset hieß Narcís Llansa Tubau und war ein Barbier, mit dem Lluís Llach in seiner Jugend oft zum Angeln ging.

Brot & Spiele: Wie die Bundesregierung die Fußballeuphorie nutzt

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Alle Jahre wieder: Ob höhere Beiträge bei den Krankenversicherungen oder Einschnitte bei Erwerbslosen: Im Schatten der WM-Begeisterung werden weitreichende politische Entscheidungen getroffen, die zur Zeit im Lande kaum wahrgenommen werden - obwohl sie viele Menschen erheblich belasten werden. Eine Strategie, die Tradition hat: Den kollektiven Rausch der Fußballfans wussten Regierende schon immer zu nutzen.

 

Ein Beitrag des ARD Polit-Magazins Monitor vom 08.07.2010

Doku: Arbeiten bis ins Grab

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Während PolitikerInnen mal wieder über die Erhöhung des Rentenalters diskutieren, ist die Arbeit bis ins hohe Alter für manche längst Realität. Der Film "Arbeiten bis ins Grab" des Regisseurs Marcus Weller stellt Menschen vor, die bis ins hohe Alter Geld verdienen - manche, weil sie es nicht anders wollen. Die meisten aber, weil sie nicht anders können. Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren weiter verschärfen. Das sogenannte Sparpaket der Bundesregierung und die sogenannte Reform des Gesundheitssystems lassen erahnen, in welche Richtung die Reise geht.

Inhaltsbeschreibung

Immer mehr alte Menschen arbeiten weit ueber das 70.Lebensjahr hinaus, auch weil die Rente zu niedrig ist. Hausfrauen, kleine Handwerker oder Langzeitarbeitslose trifft es besonders. "Das Niveau der gesetzlichen Rente wird in den naechsten Jahrzehnten so stark absacken, dass es fuer ein auskoemmliches Leben im Alter nicht mehr reichen wird", so auch der aktuelle Rentenbericht. Detlef Bichler, 69, zum Beispiel, arbeitet noch taeglich auf dem Bau. Obwohl der Ruecken schmerzt und er sich seinen Lebensabend eigentlich anders vorgestellt hat. Ein Schicksalsschlag in der Familie zwingt ihn, monatlich mindestens 2000 Euro zu verdienen. Ruecksicht auf sein Alter wird nicht genommen - die Termine auf dem Bau sind eng und muessen eingehalten werden. Rosemarie Czerwonsky ist 72 und hat mehrere Magenoperationen hinter sich, arbeitet aber taeglich als Putzfrau. Aus finanziellen Gruenden muesste sie eigentlich nicht jede Nacht um drei aufstehen, aber die ehemalige Strassenbahnfahrerin will auch heute noch etwas zu tun haben und anerkannt sein. Ihre Freundinnen finden das ein bisschen verrueckt. Guenther Huesgen, 72, wuerde gern zu Hause bleiben und seinen kaputten Ruecken pflegen, aber seine Rente ist zu knapp. Mit 782 Euro im Monat gilt er in Deutschland zwar als arm, doch fuer einen Mietzuschuss oder Gebuehrenbefreiung ist es zuviel. Deswegen arbeitet er als Gaertner fuer 400 Euro bei einem Industriebetrieb und tauscht seine Arbeitskraft gegen Naturalien bei Nachbarn ein. Sein Arzt raet ihm dringend aufzuhoeren, doch das kann er sich nicht leisten.

Gegendarstellung zur Berichterstattung zur antifaschistischen Demonstration am 18.6.2010 in Aachen

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Zur Berichterstattung der Aachener Nachrichten und Aachener Zeitung zur antifaschistischen Demonstration am 18.6.2010 in Aachen, haben die drei veranstaltenden Gruppen (AZ Aachen, Antifa A³ und AK Antifa Aachen) eine Gegendarstellung verfasst. Wir dokumentieren als UnterstützerInnen der Demonstration diese Gegendarstellung in voller Länge:

Sommerhitze: Temperatur-Grenzwerte am Arbeitsplatz

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Die junge Welt berichtet in der Online-Ausgabe vom 06.07.2010 über Temperaturgrenzwerte am Arbeitsplatz: Es ist es doch noch richtig Sommer geworden. Aber wer seine Zeit statt am Strand im heißen Büro oder in der Werkhalle verbringen muß, ist weniger begeistert. Zu heiß darf es allerdings auch hier nicht werden. Laut Anhang 3.5 der Arbeitsstättenverordnung soll die Lufttemperatur 26 Grad nicht überschreiten. Tut sie es dennoch, muß der Unternehmer zusätzliche Maßnahmen ergreifen, bei denen der Betriebsrat mitbestimmen kann. Rechtsgrundlage ist eine neue Regelung in Arbeitsstätten zur Raumtemperatur, die am 23. Juni dieses Jahres im Gemeinsamen Ministerialblatt Nr. 35 des Bundesinnenministeriums bekanntgemacht wurde.

Das Ministerialblatt Nr. 35 ist kostenpflichtig abrufbar unter: www.gmbl-online.de

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