FAU Aachen

Anarchosyndikalistische Gewerkschaft

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Bus zur "Wir zahlen nicht für Eure Krise" - Demo aus Aachen

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Am Samstag, dem 20.3., findet in Essen (und Stuttgart) wieder eine Demo unter dem Motto "Wir zahlen nicht für eure Krise" statt. Aufruf und weitere Informationen dazu unter www.krisendemo-nrw.de

Die Partei DIE LINKE hat sich entschlossen, einen Bus zu buchen. Tickets kosten 9 Euro (ermäßigt 6 Euro, Solipreis 12 Euro) und sind ab Samstag erhältlich im Linken Zentrum (Augustastraße 69, Mo-So 15-19  Uhr) und im Buchladen Pontstraße 39 (Mo-Fr 10-19 Uhr, Sa 10-18 Uhr).

Über den Solipreis werden die ermäßigten Tickets finanziert. Wer also freiwillig ein bisschen mehr gibt, hilft damit anderen.

Direkte Aktion: Ausgabe 198 (März/April 2010) erschienen

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da198_jpgDie März / April - Ausgabe (198) der anarchosyndikalistischen Zeitung Direkte Aktion widmet sich u.a. den folgenden Themen: Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu Hartz IV, Großes Special Gewerkschaftsfreiheit, Leiharbeit im Gesundheitswesen, Rechtliches zu Kündigungen, ELENA sammelt Daten, Zum Mythos der Einheitsgewerkschaften, Gewerkschaftsfreiheit im europ. Vergleich, Streik in Mexiko, Tekel in der Türkei, 100 Jahre CNT, die „vergessene“ Märzrevolution, Erich Mühsam und La Résistance.

Die Direkte Aktion gibt es an diversen Verkaufsstellen, als Abonnement (9 € im Jahr) oder als kostenloses Probeheft. Weitere Informationen und das vollständige Inhaltsverzeichnis auf www.direkteaktion.org

Ausgabe 197 (Januar / Februar 2010) kann ab sofort komplett kostenlos online gelesen werden

[Update] Berichte vom internationalen Aktionstag gegen den Angriff auf die Gewerkschaftsfreiheit

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Am letzten Januarwochenende fanden in mindestens 54 Städten in 20 Ländern rund um den Globus eine der größten Wellen internationaler Solidarität innerhalb der antiautoritären ArbeiterInnen-Bewegung statt. Die Protestaktionen richteten sich gegen ein Urteil, dass es BerlinerInnen verbietet, sich in der Gewerkschaft ihrer Wahl zu organisieren [Siehe auch: Internationaler Protesttag gegen Angriff auf Gewerkschaftsfreiheit].

Die Geschäftsführung des Kino Babylon Mitte hatte ein Gerichtsurteil erwirkt, das der FAU Berlin untersagt, sich als Gewerkschaft zu bezeichnen. Mittlerweile versuchen die Bosse des Babylon sogar, gerichtlich Geld- oder Haftstrafen gegen die FAU Berlin durchzusetzen. Hintergrund der grotesken juristischen Manöver, die ein Novum im post-faschistischen Deutschland darstellen, ist ein monatelanger Konflikt zwischen der Betriebsgruppe der FAU im Kino Babylon Mitte und der Geschäftsführung.

Unter folgendem Link sind Berichte aus den einzelnen Städten zu finden, die fortlaufen aktualisiert werden. Weitere Informationen über den Konflikt finden sich auf einer Sonderseite zum Thema.

Siehe auch: Offener Brief der FAU Aachen im Rahmen des internationalen Aktionstages anlässlich des Angriffs auf Gewerkschaftsfreiheit

Georg Kreisler & Barbara Peters: Wir sind alle Terroristen

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ASJ Berlin: Transpiaktion vor ver.di im Rahmen des internationalen Aktionstages gegen den Angriff auf Gewerkschaftsfreiheit

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In den frühen Morgenstunden des 29.01.2010 wurde von Mitgliedern der Anarchosyndikalistischen Jugend (ASJ) Berlin im Zuge einer Solidaritäts- und Unterstützungsaktion ein Transparent mit dem Spruch "Da hat's der Chef nicht schwer - ver.di gelb - Babylon prekär" gegenüber der ver.di-Zentrale entrollt.

 

Aus der Erklärung der ASJ-Berlin:

Mit dieser Aktion soll in Unterstützung der kämpfenden Belegschaft des kommunal geförderten Kino Babylon auf die Verhaltensweise ver.di´s im Arbeitskampf hingewiesen werden. ver.di hat sich gegen das klare Votum der Belegschaft, ohne Einhaltung der von der Belegschaft geforderten Verbesserungen im Alleingang mit der Geschäftsleitung, vertreten durch Timothy "Thatcher" Großmann und Tobias Hackel, auf einen Tarifvertrag unter dem ver.di-Bundestarifvertrag geeinigt.

Damit hat ver.di (spätestens!) in diesem Arbeitskampf gezeigt, dass sie sich wie eine gelbe Gewerkschaft verhält. Wir als Jugendliche, SchülerInnen, Auszubildende, StudentInnen, aber auch Erwebslose wollen dies so nicht hinnehmen!

Zeigt Solidarität! Nutzt den Aktionstag der Freien ArbeiterInnen Union! Unterstützt die Belegschaft!

Siehe auch: Berichte vom internationalen Aktionstag gegen den Angriff auf die Gewerkschaftsfreiheit

Gewerkschaftsfreiheit: Aktionswoche während der Berlinale

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Während Stars und Sternchen sich im Glanze und Glamour der Berlinale feiern lassen, herrschen hinter den Kulissen trübe Zustände. So z.B. im Babylon Mitte, das Teil der Berlinale ist. Dort kämpfen nicht nur Beschäftigte seit einem Jahr für bessere Arbeitsbedingungen, dort geht es sogar um die Gewerkschaftsfreiheit. Die FAU Berlin ruft deshalb zu vielfältigen Aktionen während der Berlinale auf, u.a. einer Demonstration am 20. Februar.

Offener Brief der FAU Aachen im Rahmen des internationalen Aktionstages anlässlich des Angriffs auf Gewerkschaftsfreiheit

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Offener Brief der Freien Arbeiter und ArbeiterInnen Union (FAU) Aachen an :

Kreisverband ver.di Aachen
Kreisverband DIE LINKE Aachen
Kreisverband DIE LINKE Düren
ver.di Jugendsekretäriat Bezirk Aachen/Düren/Erft
Andrej Hunko, MdB für DIE LINKE
DIE LINKE, Altkreis Jülich

Liebe Genossinnen und Genossen!
Sehr geehrte Damen und Herren!

Dieser Brief informiert über das Verbot gegenüber der FAU Berlin sich Gewerkschaft zu nennen und damit implizit als solche zu handeln.
Wir fordern Sie auf, sich mit der FAU Berlin und den Beschäftigten im Kino Babylon solidarisch zu erklären und sich damit zur Koalitionsfreiheit zu bekennen.
Es ist in Deutschland ein bisher einmaliger Fall, dass GewerkschaftsaktivistInnen für ihre gewerkschaftliche Arbeit mit einem Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro oder ersatzweise mit einer Haftstrafe bis zu einem halben Jahr bedroht werden.

Gabriel Kuhn wird die Einreise in die USA verweigert

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Un­rast-​Au­tor Ga­bri­el Kuhn, unter an­de­rem Her­aus­ge­ber des Bu­ches „‚Neuer An­ar­chis­mus in den USA. Se­at­tle und die Fol­gen“ (2008), wurde die Ein­rei­se in die USA ver­wei­gert. Kuhn, der auch mit dem US-​Ver­lag PM Press zu­sam­men­ar­bei­tet, hatte für März bis Mai 2010 eine aus­ge­dehn­te Le­se­r­ei­se in den USA ge­plant. Grund für die Ein­rei­se­ver­wei­ge­rung ist, dass sein Name auf der „No Fly List“ der US-​Re­gie­rung (auch be­kannt als „Ter­ro­rist Watch List“) er­scheint. In­for­ma­tio­nen zu den Ein­trä­gen der No Fly List wer­den im Namen der „na­tio­na­len Si­cher­heit“ nicht er­teilt, aber es ist an­zu­neh­men, dass die­ser Ein­trag in Zu­sam­men­hang mit einem FBI-​Ver­hör steht, zu dem es wäh­rend Kuhns letz­tem USA-​Auf­ent­halt im Jahre 2005 ge­kom­men ist.

Die No Fly List wird zu einem immer wei­ter aus­ge­dehn­ten Re­pres­si­ons-​ und Über­wa­chungs­ap­pa­rat, der sich jed­we­der öf­fent­li­chen Prü­fung ent­zieht. Die Mög­lich­kei­ten, die dies zur Un­ter­drü­ckung und Be­kämp­fung po­li­ti­scher Ak­ti­vis­tIn­nen und so­zia­ler Be­we­gun­gen er­öff­net, wer­den zu­neh­mend deut­lich.

Kuhn ist kein Einzelfall. Nach Angaben von US-Sicherheitsbeamten wurden im letzten Jahr angeblich 19.000 Mal Treffer für Terrorverdächtige erzielt. Wer genau darunter fällt, bleibt ebenso unklar wie die Kriterien, die bei dem Prozedere angewandt werden.

Siehe auch: Interview: Anarchismus in den USA heute

Via: Pressemeldung des Unrastverlags


Mitschnitt: Podiumsdiskussion zum Thema "Splittergewerkschaften – Eine Alternative?"

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Am 14. Juli 2009 fand an der Universität Trier eine Podiumsdiskussion zum Thema „Splittergewerkschaften – Eine Alternative?“ statt. Als Teilnehmer geladen waren Christian Schmitz, als Vertreter des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) aus Trier und Rudolf Mühland von der FAU aus Düsseldorf.

Eingeladen hatte der AStA der Universität Trier unter der Fragestellung „ob das Engagement in Splittergewerkschaft eine echte Alternative zu der Mitgliedschaft in den Einheitsgewerkschaften des DGB´s darstellt“.

In gewohnt sympathischer Weise erklärt und erläutert Rudolf Mühland Struktur, Praxis und Perspektiven des Anarcho-Syndikalismus und der größten anarcho-syndikalistischen Organisation in der BRD, der FAU. Dabei erläutert er aus der täglichen Praxis heraus die Vorzüge anarcho-syndikalistischer Organisierung und Solidarität. Auch Themen wie „Einheitsgewerkschaft“ und „gesetzliche Bestimmungen“, „politischer und wilder Streik“ werden thematisiert. Ein interessantes Gespräch, dessen fast Zweistündiger-Mitschnitt sich als mp3 auf der Homepage der Uni Trier findet.

Hier geht’s zum Mitschnitt „Splittergewerkschaften“ als MP3

Via

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Zitat des Tages und der Nacht

"Wissen wir denn, ob das, was uns heute utopisch erscheint, in der nächsten, übernächsten Epoche nicht schon Realität sein kann?"


Louise Michel

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