Vielen Dank an Roman für den inspirierenden Vortrag! Das entsprechende Buch ist im AV-Verlag erschienen: http://www.edition-av.de/buecher/danyluk-befreiung_und_soziale_emanzipation.html
Willkommen auf der Webseite der FAU-Aachen
Auf den folgenden Seiten möchten wir uns und unsere Arbeit interessierten BesucherInnen vorstellen. Grundsätzliche Informationen zu unseren Zielen und Arbeitsschwerpunkten findet mensch unter diesen Links:
Selbstdarstellung und Ziele | Vorteile einer Mitgliedschaft- Its Time to Organize | Über Uns | Presseerklärung zur Gründung
Aktuelles: Capitalism is the Crisis: Linke Gruppen und libertäre Basisgewerkschaften rufen zu europaweitem Aktionstag auf | Buchvorstellung: Roman Danyluk - BEFREIUNG und soziale EMANZIPATION - Rätebewegung, Arbeiterautonomie und Syndikalismus
Veranstaltungsbericht: Befreiung und soziale Emanzipation - Rätebewegung, Arbeiterautonomie und Syndikalismus mit Roman Danyluk im Aachener Infoladen
Gegenveranstaltung zur Nazidemo in Stolberg am 7.4.2012
Alle wichtigen Infos zu: Anreise, EA, Schlafplatzbörse, Live-Ticker, Aktionskarte gibt es auf der Webseite des Blockadebündnisses gegen den Naziaufmarsch in Stolberg 2012.
M31: radio x - Interview zu den Hintergründen des europäischen Aktionstages gegen Kapitalismus
radio x - Resistenz Radio - M31 Interview
radio x - Resistenz Radio führte ein Interview mit Dörthe Stein von der FAU-Frankfurt zu den Hintergründen des europäischen Aktionstages M31. (Live Sendung vom So. 18.03.2012, FM 91,8 - Kabel 99,85)
Die FAU gehört zum M31-Netzwerk, das die internationalen Proteste koordiniert. Resistenz Radio befragte Dörthe Stein, eine Aktivistin der FAU zur Entstehung, den Hintergründen und der Mobilisierung des M31 Aktionstages.
Das Interview zum Download: m31_interview_doerthe_stein.mp3 (44 MB)
Weitere Infos
- Capitalism is the Crisis: Linke Gruppen und libertäre Basisgewerkschaften rufen zu europaweitem Aktionstag auf
- Webseite des Bündnisses M31.
- Mobilisierungsvideo zum Europäischen Aktionstag gegen den Kapitalismus: M31 - The Movie
LiMesse: Libertäre Medienmesse für den deutschsprachigen Raum 2012 in Bochum
Es ist wieder soweit. In einem der größten europäischen Ballungsgebiete mit mehr als acht Millionen Menschen, werden vom 24. bis 26. August 2012 libertäre Verlage, Zeitschriften, Radio-, Video- und Internetprojekte ihr Programm vorstellen.
Drei Tage Messe, Projektvorstellungen, Lesungen, Kultur, Veranstaltungen, Infos, Leute treffen und Pläne schmieden für eine Welt jenseits von Krise und Ausbeutung. Für all das bot bereits die 1. Libertäre Medienmesse für den deutschsprachigen Raum (Limesse) im September 2010 einen Rahmen. Auf vielfachen Wunsch geht die Limesse nun in die 2. Runde.
Die Messe
In den Räumen des Bahnhof Langendreer in Bochum, einem der ältesten und agilsten soziokulturellen Zentren im Ruhrgenbiet stellen eine große Zahl libertärer Verlage und anderer libertärer MedienproduzentInnen ihre Bücher, Broschüren, Tonträger, Filme, Websites, Blogs und sonstige Medien der interessierten Öffentlichkeit vor. Von Freitag Abend bis Sonntag Mittag werden Projekte aus der BRD, der Schweiz, Österreich, Spanien, der Türkei und Großbritannien ihre Medien präsentieren und anbieten. Eine Übersicht über die teilnehmenden Projekte der Limesse 2010 findet sich auf der Seite Aussteller. Wir hoffen, dass es in diesem Jahr ebenso viele oder vielleicht sogar noch mehr werden. Für BesucherInnen ist der Eintritt zur Messe frei. Von den AusstellerInnen erheben wir einen geringen Unkostenbeitrag.
Mobilisierungsvideo zum Europäischen Aktionstag gegen den Kapitalismus: M31 - The Movie
Wir sehen uns am 31. März 2012 in Frankfurt/Main zur bundesweiten Demonstration.
Siehe auch:
Direkte Aktion: Ausgabe 209 mit dem Themenschwerpunkt Übernimm mich von unten! Linke Alternativökonomie als Krisenantwort?
Ausgabe 210 (März / April 2012) der anarcho-syndikalistischen Zeitung Direkte Aktion ist erschienen. Themenschwerpunkt diesmal: Übernimm mich von unten! Linke Alternativökonomie als Krisenantwort?
Aus dem Inhalt: ► Zum Stand der Diskussion um Alternativökonomie in Deutschland ► Geschichte und Formen der Arbeiter_innenselbstverwaltung ► Interview mit der Kampagne „Betriebe in Belegschaftshand“ ► selbstorganisierte „Policia Municipal“ in Guerrero (Mexico) ► Interview mit dem Bürgermeister des andalusischen Dorfes Marinaleda, das kollektiv Land besetzte und verwaltet ► Kritischer Blick auf die Fabrikorganisation in der Spanischen Revolution ► Sozialisierung von Wasserbetrieben in Griechenland ► sozialrevolutionäres Kreuzworträtsel u.v.m.
Die Direkte Aktion gibt es an diversen Verkaufsstellen, als Abonnement (9 Euro im Jahr) oder als kostenloses Probeheft. Weitere Informationen und das vollständige Inhaltsverzeichnis auf www.direkteaktion.org. Ausgabe 209 (November / Dezember) kann ab sofort kostenlos online gelesen werden.
Buchvorstellung: Roman Danyluk - BEFREIUNG und soziale EMANZIPATION - Rätebewegung, Arbeiterautonomie und Syndikalismus
Befreiung und soziale Emanzipation - Rätebewegung, Arbeiterautonomie und Syndikalismus. Buchvorstellung, Vortrag und Diskussion mit dem Autor Roman Danyluk.
Gegen die in weiten Teilen überholten Vorstellungen der Traditionslinken, sollen die im Buch entwickelten Untersuchungen und Gedankengänge für eine emanzipatorische Bewegung der Selbstaufhebung der Lohnabhängigen auf der Veranstaltung dargelegt werden. Dabei werden die antiautoritäre proletarische Geschichte sowie die antiproduktivistischen Kämpfe in der Vergangenheit und Gegenwart berücksichtigt. Ausgehend von der sozialen Realität in den gegenwärtigen kapitalistischen Klassengesellschaften, soll der Spur der vergangenen selbstorganisierten direkten Aktionen des Proletariat ebenso wie dem Kampf der Lohnabhängigen gegen die Arbeit nachgegangen werden. Zentrale Begriffe der gesellschaftlichen Entwicklung – etwa Fortschritt, Produktivität, Arbeit – werden einer lebendigen und historischen Klassenanalyse unterzogen und auf emanzipatorische Art und Weise neu bestimmt. Damit versucht der Referent eine sozialrevolutionäre Perspektive zur Umwälzung der sozial extrem ungleichen Klassenverhältnisse im Kapitalismus zu entwickeln.
18. April 2012 im Infoladen Aachen (Stephanstraße 24) mit veganen Burgern ab 18 Uhr, Vortrag beginnt 19 Uhr. Eintritt frei.
Capitalism is the Crisis: Linke Gruppen und libertäre Basisgewerkschaften rufen zu europaweitem Aktionstag auf
Für den 31. März wird unter dem Motto „M31 – European Day of Action against Capitalism“ zu einem europaweiten Aktionstag gegen die autoritäre Krisenpolitik der Troika aus EU-Kommision, IWF und EZB aufgerufen. Die antikapitalistischen Organisationen wollen damit ein deutliches Zeichen gegen den maßgeblich von Deutschland betriebenen Versuch unternehmen, die Wettbewerbsfähigkeit Europas auf dem kapitalistischen Weltmarkt auf dem Rücken von Lohnabhängigen und MigrantInnen zu sanieren. Mit dem international koordinierten Protest soll auch ein Zeichen gegen die nationalistische Stimmungsmache gegen die Lohnabhängigen in den südeuropäischen Ländern und die militärische Abschottung der EU-Außengrenzen gesetzt werden. Dagegen setzen die Organisatorinnen und Organisatoren die Perspektive einer grenzübergreifenden Selbstorganisation der von der Sparpolitik und kapitalistischen Ausbeutung betroffenen Menschen.
Insgesamt soll der Aktionstag im Frühjahr den Auftakt für eine weitergehende, europaweite Kooperation linker Gruppen und Basisgewerkschaften mit massiven Protesten im ganzen Jahr 2012 darstellen. Insofern stellt der Aufruf zum Aktionstag auch eine explizite Aufforderung zur Beteiligung an weitere antiautoritäre Gewerkschaften, Gruppen und Organisationen dar. In ganz Europa werden verschiedene Aktionen stattfinden.
Weitere Infos:
Berufungsverfahren gegen serbische AnarchosyndikalistInnen
ASI-IAA: Aufruf für einen globalen Soli-Aktionstag
Wir müssen euch darüber in Kenntnis setzen, daß als Teil des Konstrukts gegen die Belgrad 6 (BG6), ab 8.Februar 2012 ein Berufungsverfahren gegen vier Mitglieder der Anarchosyndikalistischen Initiative (ASI) und gegen zwei weitere Belgrader AnarchistInnen anläuft.
Die sechs Belgrader Libertären wurden angeklagt, Ende August 2009 aus Solidarität mit einem damals hungerstreikenden griechischen politischen Gefangenen (Thodoros Iliopoulos) einen Angriff auf die griechische Botschaft in Belgrad angestiftet, assistiert und ausgeführt zu haben. Kurz nach dem Angriff auf die Botschaft wurden die BG6 (Tadej Kurepa, Ratibor Trivunac, Ivan Savic,Ivan Vulovic, Nikola Mitrovic and Sanja Dojkic) unter dem Vorwurf “Internationalen Terrorismus” verhaftet und für die kommenden sechs Monate in U-Haft gesteckt.
Aufgrund von massenhafter Unterstützungsmobilisierung, sowohl weltweit als auch vor Ort, wurden sie kurz vor ihrem Prozess entlassen. Im Juni 2010 wurden sie letztlich von einem Gericht höherer Instanz, das befand, daß in keinem einzigen Anklagepunkt irgendwelche Grundlagen für eine Verurteilung bestanden, freigesprochen.
Dagegen ging die Staatsanwaltschaft in Revision.
Lesung: Emma Goldman - Gelebtes Leben
Eine szenische Lesung - Konzipiert und vorgetragen von Maria Hartmann und Cornelia Schramm - aufgezeichnet live am 15.1.2012 im GOLEM (Hamburg), nach der im NAUTILUS-Verlag erschienenen gleichnamigen Autobiographie.
Emma Goldman (1869–1940), Anarchistin, Revolutionärin, Agitatorin, Frauenrechtlerin, beschreibt ihr ungewöhnliches, aufregendes Leben. Sie ist Sigmund Freud, Peter Kropotkin, Ernest Hemingway und Lenin begegnet, hat sich gegen die Wehrpflicht eingesetzt und für die Rechte der Arbeiter, der Frauen und Kinder und für die freie Liebe gekämpft. »Gelebtes Leben« ist das Zeugnis einer kämpferischen, unabhängigen Frau.
Emma Goldman, »die rote Emma«, war zu ihren Lebzeiten eine gleichermaßen verehrte wie gefürchtete Symbolfigur des Anarchismus. Sie wurde bekannt durch ihre Schriften, ihre Reden und ihre engagierten Kampagnen für die Rechte der Arbeiter, für Geburtenkontrolle, gegen die Wehrpflicht und für die Friedensbewegung.
1886 war sie im Alter von siebzehn Jahren aus Russland in die USA emigriert. Durch die Hinrichtung der Aufständischen vom Chicagoer Haymarket und die Begegnung mit Johann Most politisiert, erkannte sie bald ihr großes rhetorisches Talent. Sie setzte es bei Vorträgen und Agitationsveranstaltungen ein, wo sie für verschiedenste Belange der Arbeiter und der Unterdrückten kämpfte. Sie wurde mehrere Male zu Gefängnisstrafen verurteilt und Ende 1919, im Zuge der Anarchistenhetze und der Kriegsbegeisterung in der Gesellschaft, nach Russland deportiert, wo sie Zeugin der Auswirkungen der Russischen Revolution wurde. Enttäuscht von der diktatorischen Herrschaft der Bolschewiki, verbrachte sie einige Jahre in Frankreich, wo sie in den zwanziger Jahren ihre Autobiografie verfasste. 1936 nahm sie am Spanischen Bürgerkrieg teil. 1940 starb sie in Toronto.
»Emma Goldman ist ohne Zweifel eine der gefährlichsten Anarchisten in diesem Land.«
J. Edgar Hoover
Der Buchtitel ist über unsere GenossInnen vom Syndikat A zu beziehen.
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