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Willkommen
Samstag, 18. August 2007

Imageauf der Webseite der Freien Arbeiter und ArbeiterInnen Union (kurz FAU) Aachen. Auf den folgenden Seiten möchten wir uns und unsere Arbeit interessierten BesucherInnen vorstellen. Grundsätzliche Informationen zu unseren Zielen und Arbeitsschwerpunkten findet mensch unter diesen Links:

Hinweis auf unsere Veranstaltungsreihe: Lesungen und Vorträge zum Thema: Anarchismus und radikale Demokratie
 
[Heute] Soli: Der Neunte Mai - Tag der Befreiungs-Party in Aachen [Update]
Donnerstag, 10. April 2008

Unter dem Motto:"Tag der Befreiung vom Hitler-Faschismus - Nehmen wir unser Leben in die eigenen Hände" veranstaltet die Fau-Aachen am 9. Mai ein Solikonzert im Autonomen Zentrum Aachen (AZ). Weil der 8. Mai - der eigentliche und offizielle Gedenktag - in diesem Jahr auf einen Donnerstag fällt, feiern wir am 9. Mai nach. Denn: wir wollen es krachen lassen.

Zu diesem Zweck spielen folgende Bands (Reihenfolge zufällig gewählt) auf: 

Der Eintrittspreis beträgt 5 € + 2 € Soli (dafür gibts einen schicken UnterstützerInnen-Button). Einlass ist ab 20 Uhr, richtig los mit Live-Mukke gehts ab 21 Uhr. Ende offen, weil DJ legt auf!

Ausserdem:

Alle Einnahmen des Konzerts fliessen in die gewerkschaftliche / politische Arbeit der FAU-Aachen. Was wir so machen könnt ihr auf dieser Webseite nachlesen.

Update: Die Ramones Cover-Band mußte leider absagen. Derzeit stehen wir in Verhandlungen mit einem "Spezial Guest". Lekka veganes Essen gibts nur für die Bands, weil die VoKü leider auch absagen mußte.

 
Aspekte gewerkschaftlichen Widerstands im globalen Kapitalismus
Freitag, 9. Mai 2008

Die Zukunft des Konzepts „Streik“ - Aspekte gewerkschaftlichen Widerstands im globalen Kapitalismus

Der nachfolgende Text erschien gekürzt unter folgendem Titel: Bewernitz, Torsten 2008: Streik – ein Konzept mit Zukunft? Aspekte gewerkschaftlichen Widerstands im globalen Kapitalismus. In: Haug, Christoph; Rudi Maier und Berit Schröder (Hrsg.) 2008: Kampf um Teilhabe. Akteure – Orte –Strategien. VSA-Verlag, Hamburg.

Im Herbst 2008 wird im Unrast-Verlag eine ausführlich überarbeitete Version dieses Beitrags gemeinsam mit anderen Beiträgen erscheinen: Bewernitz, Torsten (Hrsg.) 2008: Streik. Geschichte, Gegenwart, Zukunft. Unrast-Verlag, Münster.

Leider heben wir den Text bisher nur als PDF.

 
Hauptausschuss zum Thema Rechtsextremismus im Aachener Rathaus
Dienstag, 6. Mai 2008

Zum Thema "Rassismus, Fremdenhass und Rechtsradikalismus" wird in der Sondersitzung des Hauptausschusses am morgigen Mittwoch, 7. Mai (15 Uhr) im Rat(haus) der Stadt Aachen beraten und diskutiert werden.

Anlass der Sondersitzung ist u.a. der versuchte Übergriff von Rechtsradikalen auf TeilnehmerInnen einer antifaschistischen Demonstration am 27. März.

Auf der Tagesordnung steht ein Impulsreferat von Professor Dr. Emmanuel Richter und Richard Gebhardt, M.A., vom Institut für Politische Wissenschaft an der RWTH Aachen zu diesem Thema.

Des Weiteren wird Polizeipräsident Klaus Oelze über das rechtsradikale Gewaltpotenzial in der Region referieren.

Hintergrundberichte:

Neonazis provozieren: Sicherheitsdienst und Polizei gehen gegen NazigegnerInnen vor

Soli-Demo für von Neonazis bedrohten Antifaschisten  

 
Bericht und Video: 1. Mai in Aachen [Update 2]
Freitag, 2. Mai 2008

Erste Eindrücke vom Euromayday und den Karlspreisprotesten 2008 in Aachen vermittelt der folgende vorläufige Bericht und das Video. Anmerkung zum Video: Gegen Ende des Clips ist die brutale Festnahme zweier Lütticher Euromayday-Aktivisten bei der Räumung der Fahrbahn vor dem Hauptbahnhof zu sehen.

 

Shutdown Europe, Karlspreisprotest und Euromayday in Aachen: Hunderte gegen Merkel

Hunderte Menschen haben gegen die Karlspreisverleihung an Angela Merkel in Aachen demonstriert. An der Euromayday-Parade nahmen rund 850 DemonstrantInnen teil. Polizeiübergriffe gegen Linke. Einige erste Infos aus Aachen.

 
Dokumentation: Texte und Redebeiträge zum 1 Mai
Samstag, 3. Mai 2008
Im folgenden Abschnitt dokumentieren wir eine unvollständige Sammlung von Redebeiträgen, Aufrufen und sonstigen Texten aus der FAU-IAA und der IAA zum 1. Mai 2008.
 
Dokumentation: Feindbild Billiglohnland
Samstag, 3. Mai 2008

Soziale Frage: Rechtsradikale setzen auf antikapitalistische Parolen - auch in Betrieben. Gewerkschaften halten dagegen

Eine gefährliche Diskrepanz tut sich auf: Rechtsradikales Gedankengut breitet sich weiter aus, mancherorts wachsen die Netzwerke der Rechtsextremen. Und trotzdem ist der Kampf dagegen kein prominentes Thema. Einer der Gründe ist, dass die Warnsysteme, auf welche Medien, politische Apparate und die Öffentlichkeit reagieren, nicht Alarm schlagen. Bei den letzten Landtagswahlen spielten rechte Parteien so gut wie keine Rolle. Mit einem fremdenfeindlichen Wahlkampf erntete Roland Koch in Hessen eine deftige Niederlage. Parteienforscher stellen sich zwar die Frage, ob und wann eine sechste Partei kommt - aber diese Frage klingt momentan eher theoretisch. Entsprechend wurden die Mühen der SPD-regierten Bundesländer, neues Material für ein erneutes NPD-Verbotsverfahren zusammenzutragen, ebenso zurückhaltend wahrgenommen wie die Weigerung der CDU-regierten Länder, diese Anstrengungen zu unterstützen.

 
Trailer: Its a Parade
Dienstag, 29. April 2008

Euromayday-Parade und Karlspreisproteste in Aachen besuchen! [Mehr Infos]

 

Siehe auch: Euromayday-Aachen und Aachen Mayday
 
Dokumentation: Euromayday-Parade und Karlspreis-Proteste am 1. Mai in Aachen [Update]
Donnerstag, 10. April 2008

Termin update im 2. Teil und Routen update im 1. Teil beachten!

Am ersten Mai wird Angela Merkel in Aachen mit dem EU-Oscar ausgezeichnet, dem Internationalen Karlspreis. Nicolas Sarkozy wird ihr Festredner sein. Eine Laune des Kalenders will es, dass in diesem Jahr der Arbeiterkampftag mit dem christlichen Himmelfahrtstag zusammenfällt, dem Tag, an dem der Preis der Eurokratie in Aachen traditionell verliehen wird. 

Das Duo beglückwünscht sich selbst dazu, die EU nun vollkommen abgeschirmt zu haben von den sozialen Forderungen der Menschen, die nach einem Ende der Religion des Freien Marktes in Europa verlangen. Das neue europäische Herrscherpaar verwandelt den Kontinent in einen Polizeistaat und würde vermutlich am liebsten die ketzerische Bedeutung des Maifeiertags samt der anarchistischen und sozialistischen Traditionen Europas ausradieren.

Aktionen 

Unter den Mottos Shutdown Europe und Mayday, Mayday! rufen breite Bündnisse aus AktivistInnen, HackerInnen, KünstlerInnen, GewerkschafterInnen, migrantische Organisationen, Schwulen- und Lesbengruppen, kritische RadfahrerInnen, Medienkreative, radikale Linke aller Farben – rote, schwarze, grüne, pinke, lilane, silberne – am 1. Mai zu Protesten gegen die Karlspreisverleihung in Aachen auf.

Sammelpunkt für die Shutdown Europe- Demo ist um 9:30 Uhr der Aachener Hauptbahnhof [siehe: Karte]. Diese Auftakt-Demo zieht pünktlich um 10 Uhr in Richtung Elisenbrunnen. Dort trifft sie auf Teile der DGB-Demo um gemeinsam ab 10:45 Uhr zum Marktplatz zu den eigentlichen Karlspreis-Protesten zu ziehen.

Zeitgleich (ab 10 Uhr) plant Attac Aachen eine satirische Aktion unter dem Motto "Mit dem Karlspreis ins Mittelalter", bei der es vom Lindenplatz zum Markt geht (siehe auch: Stadtplan). Es werden noch Mitwirkende in mittelalterlicher Verkleidung gesucht!

Im Anschluss an den Karlspreisprotest startet um 12:30 Uhr die Euro-Maydayparade - Parade der Prekarisierten, MigrantInnen und deren FreundInnen - in der Pontstraße.

 
850 AntifaschistInnen bei Demonstration "Stolberg wird kein Wallfahrtsort - Neonazis stoppen"
Sonntag, 27. April 2008

Antifaschistische Demonstration in Stolberg 

Rund 850 Menschen, vorwiegend aus der Region Stolberg / Aachen, demonstrierten am 26. April unter dem Motto "Stolberg wird kein Wallfahrtsort – Neonazis stoppen" durch Stolberg. Aufgerufen zur Demonstration hatte unter anderem das Antifaschistischen Aktionsbündnisses Aachen. Der Protest richtete sich gegen einen von der NPD angemeldeten und bundesweit beworbenen Aufmarsch. Es war der dritte Aufmarsch von Neonazis innerhalb der vergangenen 3 Wochen. [Mehr dazu: Hintergründe zu den Aufmärschen von Neonazis in Stolberg]. Nach dem Auftakt auf dem Kaiserplatz führte der Protestzug die TeilnehmerInnen durch den Steinweg bis zum Willy-Brandt-Platz und wieder zurück zum Ausgangspunkt. Im Anschluss versammelten sich Teile der DemonstrantInnen an den Absperrungen in der Nähe der Villa Lynen um lautstark gegen den "Trauermarsch" und die sich versammelnden Nazis zu protestieren, wo es kurzzeitig zu Rangeleien mit der Polizei kam. Die Abschlusskundgebung fand in Sichtweite der Neonazis statt und dauerte nach Verhandlungen mit der Polizei bis zum Abzug der Rechten; derweil begab sich ein Teil der DemonstrantInnen an den Bastiansweiher und zur Absperrung Am Großen Rad, um den Aufmarsch nach Möglichkeit zu stören. Die Proteste dauerten insgesamt mehr als 6 Stunden an. 

Bundesweit beworbener Aufmarsch der NPD 

Etwa 450 Neonazis folgten dem bundesweiten Aufruf "Gegen Ausländergewalt und Inländerfeindlichkeit – Kriminelle Ausländer raus!" der NPD. Ein Großaufgebot der Polizei - mehr als 1500 eingesetzte BeamtInnen aus Teilen von NRW und mit Unterstützung von BundespolizistInnen - ermöglichte den NeofaschistInnen den Weg von der Stolberger Stadthalle durch das hauptsächlich von MigrantInnen bewohnte Stolberger Mühlenviertel. Der Demozug zog weiter zum Tatort in der Birkengangstraße über die Eschweilerstraße zurück zur Abschlusskundgebung am Bastiansweiher.

Wie auf einschlägigen Seiten zu lesen ist, waren als "prominente Gäste" und teilweise auf der Rednerliste vertreten: Udo Voigt (NPD-Parteichef), Peter Marx (NPD-Generalsekretär), Michael Schäfer (JN-Chef), Thorsten Heise (Mitglied des NPD-Bundesvorstandes), Sascha Wagner (stellvertretender NPD-Vorsitzender aus Rheinland-Pfalz), Axel Reitz (Neonazi aus Köln), Sven Skoda (Düsseldorf) und der Anmelder der Neonazidemo vom 12. April, Christian Worch (Hamburg).

Gestern kündigte Christian Worch an, jährlich Trauermärsche für Kevin P. in Stolberg abzuhalten. Im schwedischen Salem, in dem im Jahr 2000 ein Neonazi bei einer Auseinandersetzung mit MigrantInnen starb, findet jährlich einer der größten NS-Aufmärsche Europas statt. Da es neonazistischen Organisationen anfangs gelang, ihren Aufmarsch als "Trauermarsch" darzustellen, hat die Öffentlichkeit nicht reagiert.

Nachbarschaftsfest "Stolberg ist Bunt - nicht Braun" verboten

Das im Vorfeld für den Morgen des 26. April geplante Fest "Stolberg ist Bunt - nicht Braun" wurde von der Polizei verboten. Diese Entscheidung wurde am vergangenen Mittwoch zunächst mündlich mitgeteilt. Die Polizei hegte scheinbar Sicherheitsbedenken, da das Fest im abgesperrten Stolberger Stadtteil Mühle unmittelbar an den Ort der NPD-Kundgebung angrenzen sollte.

Beeinträchtigungen, Übergriffe und Ingewahrsamnahmen

AnwohnerInnen mussten zahlreiche Beeinträchtigungen wegen des Großeinsatzes der Polizei ertragen, es kam zu Übergriffen und Gewahrsamnahmen gegen Neonazi-GegnerInnen: Etwa 17 AntifaschistInnen wurden wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz bzw. Vermummungsverbot vorübergehend in Gewahrsam genommen.

5 Festnahmen gab es auf Seiten der RechtsextremistInnen, unter anderem wegen des mitführens von gefährlichen Gegenständen wie Waffen.

Fest gegen Rechstextremismus und Fremdenhass 

Bereits am Vorabend fand ein Fest des Stolberger Bündnisses gegen Radikalismus auf dem Jordansplatz unter dem Motto Gegen Rechstextremismus und Fremdenhass statt an dem sich 1200 BürgerInnen beteiligten. Die Neonazis dürfte diese `Gegendemonstration´ allerdings nicht sonderlich gestört haben.

 
Dokumentation: Stolberg: Proteste gegen Naziaufmarsch am 26.04.2008 - Update 2
Freitag, 18. April 2008

Für den 26. April 2008 planen NPD und sog. Freie Kameradschaften eine erneute 'Demonstration' in Stolberg. Es wäre der 3. Aufmarsch innerhalb von nur 3 Wochen in dem hauptsächlich von MigrantInnen bewohnten Stolberger Stadteil Mühle.

Zuletzt sind am 12. April 2008 etwa 700 - 800 Neonazis durch Stolberg gezogen. Angemeldet hatte den Aufmarsch der Hamburger Neonazikader Christian Worch.

An migrantischen Einrichtungen, von MigrantInnen bewohnten Häusern, an Gemüseläden und Geschäften skandierten Neonazis Parolen wie: "Kein Vergeben, kein Vergessen, Türken haben Namen und Adressen", "Wir kriegen euch Alle". Noch deutlicher werden ihre Vernichtungsphantasien in Internetforen, in denen Vergasung („INS GAS MIT DEM GANZEN AUSLAENDER UNGEZIEFER - RADIKAL UND GNADENLOS“), brennende Häuser und weitere Mordgedanken propagiert werden.

Der "Trauermarsch" wird aktuell bundesweit beworben, um den Tod eines mutmaßlichen Sympathisanten - er wurde wahrscheinlich Opfer eines nicht politisch motivierten Mordes - (die Ermittlungen der Polizei und Staatsanwaltschaft dauern derzeit noch an) zu instrumentalisieren.

Aktivitäten gegen den geplanten Aufmarsch der NPD am 26. April in Stolberg 

Eine Gegendemo, die am selben Tag um 9 Uhr auf dem Stolberger Kaiserplatz startet, wird von vielen Menschen aus einem breiten Bündnis antifaschistischer Organisationen und Initiativen getragen.

Zudem ist ein Nachbarschaftstreffen unter dem Motto "Stolberg ist bunt - nicht braun!" angemeldet, um das Interesse an einem gemeinschaftlichen und solidarischen Zusammenleben Aller öffentlich zu bekunden. Organisiert wird das Fest von einer Gruppe Stolberger Bürgerinnen und Bürger.

Das Nachbarschaftsfest ist von 10:00 - 20:00 Uhr angemeldet. Wer durch kulturelle Beiträge das Fest unterstützen möchte, kann sich unter der Nummer 02402/ 9976614 an einen der Organisatoren wenden. 

Update zum geplanten Nachbarschaftsfest

Die Eschweiler Bürgerinitiative „Gemeinsam gegen Neonazis“ (BI) informiert über eine bedauerliche und unverständliche Entwicklung. Die Proteste der Bürger gegen den Naziaufmarsch, am Samstag in Stolberg, werden durch die Polizeibehörde massiv behindert: Am Mittwoch (24. April) hat die Polizei dem Anmelder des Nachbarschaftsfestes "Stolberg Bunt statt Braun" die Durchführung am 26. April untersagt. Diese Entscheidung wurde zunächst mündlich mitgeteilt, die Begründung im Wortlaut liegt derzeit noch nicht vor. Die Polizei hegt scheinbar Sicherheitsbedenken, da das Fest im abgesperrten Stadtteil Mühle unmittelbar an den Ort der NPD-Kundgebung angrenzen sollte. Teile der OrganisatorInnen rufen Stolbergs BürgerInnen derweil dazu auf, sich an den u.a. in diesem Artikel dokumentierten Gegenprotesten anzuschließen.

 
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