FAU Aachen

Anarchosyndikalistische Gewerkschaft

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Willkommen auf der Webseite der FAU-Aachen

fau_logoAuf den folgenden Seiten möchten wir uns und unsere Arbeit interessierten BesucherInnen vorstellen. Grundsätzliche Informationen zu unseren Zielen und Arbeitsschwerpunkten findet mensch unter diesen Links:

Selbstdarstellung und Ziele
| Vorteile einer Mitgliedschaft- Its Time to Organize | Über Uns | Presseerklärung zur Gründung

Aktuelles:
Hintergründe zu unserer Downtime | FAU Berlin gewinnt Prozess um Gewerkschaftsfreiheit

Arbeitsgericht Kiel: Voller Lohnanspruch für PraktikantInnen

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Wie das Arbeitsgericht Kiel am 19.11.2008 (Aktenzeichen: 4 Ca 1187d/08) in einem Rechtsstreit zwischen einem formell als Praktikanten beschäftigten Kläger und einem Altenheimbetreiber entschied, haben PraktikantInnen Anspruch auf vollen Lohn für ihre Arbeit, wenn sie tatsächlich als Arbeitskraft eingesetzt werden.

Der Kläger war im Rahmen einer berufsvorbereitenden Maßnahme ab Anfang 2007 beim Heimbetreiber eingesetzt gewesen und schloß danach einen Praktikantenvertrag für ein knappes Jahr. Bei einer Wochenarbeitszeit von 38,5 Stunden war eine Vergütung von monatlich 200 Euro festgelegt worden. Nach Abschluß des Praktikums sollte er einen Ausbildungsplatz zum Altenpflegehelfer bekommen. Als ihm dieser dann doch nicht angeboten wurde, klagte der Praktikant auf Nachzahlung der üblichen Vergütung von 1286 Euro je Monat, insgesamt also 10 317 Euro. Das Arbeitsgericht gab ihm in vollem Umfang recht.

Via Junge Welt: http://www.jungewelt.de/2009/01-08/038.php

Soli-Geburtstagsparty im AZ

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Am kommenden Freitag (09.01.2009) wird im AZ-Aachen gefeiert. Anlass ist eine Soli-Geburtstagsparty. Musikalisch gibts eine wilde Mischung aus Indie, Elektro (Micha von Dawn of the Dance), Punkrock, 80er, Rock, Metal und 90er Trash auf die Ohren. Dazu Longdrinks, VoKü und wie immer erschwingliche Getränke, Kicker und viele nette Leute. Kommt zahlreich und bringt alle eure Freunde mit. Denn: Die VeranstalterInnen wollen euer Geld- und davon möglichst viel. Die Einnahmen kommen dem AZ zugute. Los gehts ab 22:00 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt (mindestens) 2-4 Euro. Wer mehr hat, darf sicher mehr geben Wink.

AZ-Soli

Fehler in unserem Kontaktformular

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Während der Bauarbeiten an unserer Webseite hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen. Betroffen war unser Kontaktformular. Menschen die sich in den vergangenen 2-3 Wochen mittels Kontaktformular mit uns in Verbindung setzen wollten mögen es bitte erneut tun. Wir möchten uns für die Unannehmlichkeiten entschuldigen.

8. Internationale @lternative Büchermesse in Gent

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Am 21. Februar 2009 findet in Gent die 8. Internationale @lternative Büchermesse A-Boek statt. In der Zeit von 10:00 - 20:00 Uhr werden an zahlreichen Ständen Bücher, Broschüren, Zeitschriften, Musik, Videos, Bekleidung und andere Zeugnisse linker- und vor allem libertäre Kultur und verwandter Themen präsentiert: radikale Ökologie, Anitmilitarismus, Antiglobalisierung, radikaler Feminismus etc. In den letzten Jahren waren VertreterInnen aus Belgien, den Niederlanden, Grossbritannien, Frankreich, Deutschland, etc. an über 30 Stände präsent.

Die Buchmesse wird begleitet durch zahlreiche Vorträge, Filmvorführungen und Livemusik. Außerdem wird lekka vegetarisches und veganes Essen zu kleinen Preisen angeboten.

Da es zwar eine Webseite zur diesjährigen Veranstaltung gibt, das Programm aber noch auf sich warten lässt, begnügen wir uns vorerst mit einer Beschreibung aus dem letzen Jahr: Unter anderem waren Verlage aus folgenden Ländern als AustellerInnen zu Gast auf der A-Boek:

  • Frankreich: Publico und Editions du Monde libertaire
  • Grossbritannien: AK-Distribution und Freedom Press.

Ein Rückblick auf Geschichtliches kam in den letzten Jahren auch nicht zu kurz: eine Auswahl von Archiven mit hauptsächlich anarchistischen Sammlungen wurde vorgestellt. Unter anderem CRIA und FIDECL aus Lausanne, IISG aus Amsterdam und die Kate Sharpley Library aus London.

Veranstaltungsbeschreibung aus dem letzten Jahr

Der Buchmarkt wird heute mehr denn je von wenigen grossen Verlagen dominiert, die in der Regel die ewig gleiche Mainstream Literatur vermarkten. Um zu zeigen, dass es ausserhalb dieser Mainstream-Welt Leben gibt, wurden Messen wie die A-Boek erfunden. Dort wird die häufig zwar bereits totgesagte, aber nichts desto trotz sehr lebhafte anarchistische Kultur und Bewegung präsentiert. Die A-Boek-Buchmesse ist hier stellvertretend für einige andere große Buchmessen genannt, nicht zu letzt weil Gent recht gut von Aachen aus zu erreichen ist.

Veranstaltungsort

Intercultureel Centrum De Centrale
Kraankindersstraat 2
9000 Gent

 

Horst Stowasser: Diagnose:"Kapitalismus"

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Diagnose:"Kapitalismus" - Vom Krankheitsbild eines absurden Wirtschaftssystems und der Aktualität einer anarchistischen Alternative

Der nun folgende Artikel erschien zuerst - leicht gekürzt - in "Hintergrund - Das Nachrichtenmagazin", Heft 1/2009

Krise? Was für ‘ne Krise, bitteschön? „Entscheidungssituation, Wende-, Höhepunkt einer gefährlichen Entwicklung" bietet der Duden als erste Definition dieses Wortes an. Von alldem sehe ich weit und breit nichts. Leider. Hätten wir doch eine Entscheidungssituation! Aber wirklich entschieden wird nichts, alles geht im Grunde weiter wie gehabt - business as usual. Und Wendepunkt gar? Pustekuchen!

---Wohin denn auch? Hat irgendjemand eine wirklich andere Richtung, zu der sich alles wenden könnte?
---Zum Besseren - zum Guten gar?

Neue RSS-Feed Links

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Regelmässige LeserInnen unserer Webseite werden es sicher in den vergangenen Tagen bemerkt haben: Hier befindet sich einiges im Wandel. Denn: wir bauen um. Wer Seitenupdates mittels Feedreader empfängt, wird in den letzten Tagen leer ausgegangen sein. Der alte RSS-Feed-Link funktioniert nämlich wegen eines größeren Softwareupdates nicht mehr.

Die Adresse für den RSS-Feed lautet ab sofort: http://www.fau-aachen.net/feed/rss.html

Neu ist, das ab sofort auch Inhalte einzelner Kategorien aboniert werden können. Dazu in der linken Navigationsspalte die Kategorie eurer Wahl aufrufen und - ebenfalls in der linken Spalte - dem RSS-Feed-Eintrag folgen.

Wir hoffen, dass die Links diesmal länger aktuell bleiben werden als es beim alten, in die Jahre gekommenen Systems der Fall war.

PGP-Verschlüsselung: Schutz vor Zugriff auf Dateien durch Unbefugte?

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Kann die Verschlüsselungssoftware PGP/GnuPG wirklich davor schützen, dass Unbefugte auf eigene Dateien Zugriff haben? Eine gern und viel diskutierte Frage, zu der Anne Roth - Partnerin des im Juli 2007 wegen Terrorverdachts verhafteten Soziologen Andrej Holm - über ihre eigenen Erfahrungen aus dem laufenden Verfahren gegen ihren Partner bloggt. Vorläufiges Fazit: Das BKA steht dem scheinbar eher hilflos gegenüber. Denn: Hierzulande ist immer noch niemand verpflichtet, bei einer Ermittlung gegen die eigene Person aktiv zu kooperieren - anders als bspw. in Großbritannien. Und: PGP scheint einigen Unkenrufen zum Trotz immer noch sicher, vorausgesetzt, es werden einige Regeln beachtet. Dazu gehören: Sonderzeichen einbauen, Groß- und Kleinschreiung verwenden, das Passwort sollte über 8 Zeichen lang sein und möglichst in keinem Wörterbuch vorkommen.

Horst Stowasser: "Freiheit Pur"

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Wer gerade keine 25 € für Horst Stowassers "Anarchie! Idee. Geschichte. Perspektive" übrig hat, dem sei der ursprünglich in 1995 im Eichborn-Verlag erschienene Titel "Freiheit pur! Die Idee der Anarchie, Geschichte und Zukunft." ans Herz gelegt. Die Vorgänger-Version „Freiheit Pur" ähnelt dem überarbeiteten Nachfolger „Anarchie!..." in weiten Teilen. Die Online-Variante von "Freiheit pur!" enthält ein erst später in "Anarchie!..." hinzugekommenes ausführliches Kapitel zu den aus anarchistischer Sicht höchstrelevanten Ergebnissen der Matriarchatsforschung. Was gänzlich fehlt sind Fotos, die "Anarchie!..." illustrieren.

Die PDF-Datei umfasst 407 Seiten und ist 3 MB groß. Zum Download gehts hier entlang.

Wer nach der Lektüre des PDF-Files auf den Geschmack gekommen ist, sollte sich natürlich auch die wunderbare neue Druckausgabe zulegen. Verlange „Anarchie!..." im Buchladen Deiner Wahl oder bestelle es im Netz!

Klappentext der Originalausgabe von Freiheit Pur

Paradoxerweise scheint der Zusammenbruch der kommunistischen Diktaturen das Ende der sozialen Utopien eingeläutet zu haben - obwohl der Staatssozialismus zu keiner Zeit eine wirkliche Alternative war. Der kurzatmige Triumph der westlichen Marktwirtschaft kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, daß gegenwärtig kein System in der Lage ist, einen Ausweg aus dem ökologischen und ökonomischen Wahnsinn zu weisen, in dem wir leben. Deshalb dürften die nächsten Jahrzehnte eine Trendwende bringen, die uns alle zu einer ernsthaften Suche nach Modellen zwingen wird.

Diese Entwicklung läßt das Interesse an sozialen Entwürfen wieder wachsen, die bisher im Schatten standen. In seinem neuen Buch stellt Horst Stowasser die bestechendste jener »vergessenen Utopien« vor: den Anarchismus.

Anarchie - ein Wort, das von jeher Schrecken und Gruseln ausgelöst hat, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als faszinierende Wundertüte. Ihre im Grunde einfache Struktur beansprucht nicht weniger, als eine neue Grammatik menschlicher Struktur zu sein. Sie will das »brutale Chaos« unserer Gesellschaft durch das »sanfte Chaos« vernetzter horizontaler Gesellschaften ersetzen, in der die Herrschaft des Menschen über sich selbst und die Natur sinnlos wird.

Packend erzählt, verständlich geschrieben und umfassend angelegt, hat dieses Buch alle Aussichten, zum politischen Standardwerk zu werden. Neben einer kritischen Einführung in die freiheitliche Ideenwelt und einer Reise durch die verblüffend reiche Geschichte anarchistischer Experimente widmet sich der Autor auch Zukunftsszenarien, die in der These gipfeln: »Die Gesellschaftsform des kommenden Jahrtausends wird eine an-archische sein.«

 


Angies Märchenstunde

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Auszug aus der Neujahrsansprache 2008/2009

Finanzielle Exzesse ohne soziales Verantwortungsbewusstsein, das Verlieren von Maß und Mitte mancher Banker und Manager – wahrlich nicht aller, aber mancher – das hat die Welt in diese Krise geführt. Die Welt hat über ihre Verhältnisse gelebt.

Mordanschlag auf unabhängige Gewerkschafterin in Athen

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Auf die Vorsitzende des unabhängigen Syndikats der Reinigungskräfte und Haushaltshilfen im Großraum Athen, Constantina Cuneva, wurde am 23.12. eine Säureanschlag verübt. Sie wird seitdem im Krankenhaus behandelt und schwebt mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr.

Solidarische ArbeiterInnen haben das Zentralgebäude der staatlichen ISAP (Elektrische Straßenbahnen Athen-Piräus) - der Betrieb in dem sie arbeitete - in Athen besetzt und rufen alle zur Vollversammlung um 20 Uhr auf.

Bitte beachtet den Hinweis auf das Solidaritätskonto im Anhang.

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