FAU Aachen

Anarchosyndikalistische Gewerkschaft

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Willkommen auf der Webseite der FAU-Aachen

fau_logoAuf den folgenden Seiten möchten wir uns und unsere Arbeit interessierten BesucherInnen vorstellen. Grundsätzliche Informationen zu unseren Zielen und Arbeitsschwerpunkten findet mensch unter diesen Links:

Selbstdarstellung und Ziele
| Vorteile einer Mitgliedschaft- Its Time to Organize | Über Uns | Presseerklärung zur Gründung

Aktuelles:
Hintergründe zu unserer Downtime | FAU Berlin gewinnt Prozess um Gewerkschaftsfreiheit

Barcelona: Luis Andrés Edo ist gestorben

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Am 14. Februar 2009 starb in Barcelona der bekannte Anarcho-Syndikalist Luis Andrés Edo im Alter von 84 Jahren. Luis war bis zuletzt einer der scharfsichtigsten Vertreter des spanischen Anarcho-Syndikalismus. Edo war aber auch einer jener vielen Arbeiter-Aktivisten, die jahrzehntelang allen Verfolgungen zum Trotz ihr Leben riskierten, um für das Ende der klerikal-faschistischen Franco-Diktatur zu kämpfen.

Für die GründerInnen-Generation der FAU hatte Luis Andrés Edo, ebenso wie Thomas Marcellan in Paris, eine ganz besondere Bedeutung. Beide gehörten zu denjenigen spanischen GenossInnen, mit denen die jungen ArbeiterInnen, die Mitte der 70er Jahre den Impuls zur Gründung der FAU gaben, ausgiebig diskutiert hatten und von denen sie in ihrem Projekt vielfache Unterstützung erhalten haben.

Einige Stationen seines bewegten Lebens zwischen Gewerkschaft, Guerilla und Kerker, wollen wir an dieser Stelle als Beispiele seines lebenslangen Kampfes für eine freie Gesellschaft und für die Emanzipation der ArbeiterInnen nachzeichnen.

Ökonomisches Kalkül oder Subistenzsolidarität!

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Triff deine Entscheidung:
Ökonomisches Kalkül oder Subistenzsolidarität!

Seit der Durchsetzung des modernen Systems im 16. Jahrhundert hat sich das, was Karl Marx "ursprüngliche Akkumulation" nannte, verallgemeinert. Das heißt die Menschen haben die Verfügung über die Möglichkeit, durch ihrer eigenen Hände, Köpfe und Bäuche Arbeit ein ihnen angemessenes Leben zu führen, das ihren Fähigkeiten und den örtlichen Möglichkeiten entspricht, entzogen bekommen. Sie sind in Abhängigkeit gekommen, sie sind geschickt worden zu einer Instanz, die sie versorgt. Das war der Staat oder das Kapital oder beide, und die Menschen selber haben die Eigenständigkeit vollständig aufgeben müssen. Viele haben sich an das Versorgtwerden gewöhnt. Sie benehmen sich infantil auch im Erwachsenenalter, weil sie an einer künstlichen Quasi-Mutter-Brust hängen.
Auch die "Linke" dachte immer besonders naturzerstörerisch sowie bauern- und frauenfeindlich, indem sie immer die Arbeiterklasse, die ja durch die Industrie geschaffen wurde und von ihr abhängt, zum alleinigen "Subjekt" und alle anderen für unwichtig erklärt hat.


Der Abschied vom ökonomischen oder taktisch-strategischen oder moralischen Kalkül setzt den berühmten Ungehorsam voraus, den wir uns endlich einmal aneignen sollten.
Es geht darum, auf diesen Trick, Macht, Geld und Moral für sich beanspruchen zu müssen, nicht mehr hereinzufallen.
Subsistenz ist zunächst einmal eine andere Geisteshaltung, eine andere Art des Sehens. Die "Subsistenzperspektive" bedeutet, daß wir alles, was wir tun, und den Ort, an dem auch immer wir sind, mit einem anderen Blick ansehen, und nicht mit dem Blick "wie komme ich nach oben".
Subsistenz ist das Ernstnehmen der Versorgung und der anderen grundlegenden Dinge im Leben:
also die Kindererziehung, die Liebesverhältnisse, die Bande zwischen den Menschen, ihre souveräne Begegnung, den repektvollen Umgangs mit der Natur in und um uns, und das gegenseitige Anerkennen.
Es geht um die Rehabilitation des Einzelnen, um das Wieder-Anerkennen der Menschen in ihrer Verschiedenheit und Vollständigkeit.
Es geht darum die wirklich menschlichen Errungenschaften wie Gastfreundschaft, Kult(ur), Freundlichkeit, Erotik, Neugier, das persönliche Sich-Erkennen, eine andere Art von Bildung aufblühen zu lassen.
Es klingt heute paradox. Aber wir brauchen eine Art von Gelassenheit.

Infoveranstaltung und Konzert im AZ-Aachen: Fight the Nazischeiß Vol 2

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Am Sonntag, 15.2.2009 findet im AZ-Aachen eine Infoveranstaltung der Antifa Nederland zur Nazidemo am 1. März in Maastricht statt. Einlass ist ab 15.30.

Im Anschluß präsentiert Antifascist Entertainment in der Zeit von 19 Uhr - ca. 22 Uhr:

SANDCREEK MASSACRE - energiegeladener, explosiver Mix aus schnellem Hardore und epischem Crust, angetrieben vom wütenden Wechselgesang. Aus den Niederlanden.  www.myspace.com/sandcreekmassacre

LEWD - Dreckiger, wütender Hardcore / Screamo-Punk mit einer gehörigen Portion Chaos. Eindhoven/Nl. www.myspace.com/lewdnl

ALLEGORIE - atmosphärischer Screamo aus Kerkrade/Nl. * www.myspace.com/allegoriemusic

Dazu wird serviert: Lecker Kuchen und Tee und Kaffee!

Via AK Antifa Aachen

Solidarität mit Constantina Couneva, Erklärung ihres Syndikats

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Die FAU-Regionalkoordination Rhein/Main hat gestern 3.000 Euro auf das Athener Solidaritätskonto von Constantina Couneva überwiesen. Danke an alle, die sich bisher mit einer Spende beteiligt haben. Noch eingehendes Geld wird im April persönlich überbracht. In Absprache mit GenossInnen in Athen hat die FAU Frankfurt ein Solidaritätskonto für Constantina Cuneva eingerichtet: FAU, FRASPA, BLZ 500 502 01, Kto 107 996 696, Verwendungszweck: Constantina (unbedingt angeben)

DAK Studie: Heutige Arbeitswelt begünstigt Doping

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Rund zwei Millionen in Deutschland offiziell Beschäftigte tun es: Sie haben wegen Stress am Arbeitsplatz zu Medikamenten gegriffen.

Laut einer aktuellen Studie der Krankenkasse DAK wird längst nicht mehr nur im Breiten- und Leistungssport gedopt. Immer häufiger greifen Menschen auch am Arbeitsplatz zu leistungssteigernden und stimmungsaufhellenden Medikamenten und Substanzen. Rund 800.000 ArbeiterInnen dopen sogar regelmäßig. Besonders betroffen sind Beschäftigte, deren Arbeitsplatz ein hohes Stresslevel mit sich bringt, die sich in einem unsicheren Arbeitsverhältnis befinden oder starkem Konkurrenzdruck ausgesetzt sind.
Frauen und Männer haben allerdings unterschiedliche Auffassungen darüber, wie die Leistungsfähigkeit gesteigert werden kann. "Männer frisieren ihr Leistungspotenzial, Frauen polieren ihre Stimmungen auf", sagte DAK-Chef Herbert Rebscher. Männer würden also eher leistungssteigernde und aufputschende Mittel bevorzugen, Frauen entschieden sich eher für stimmungsaufhellende Mittel, die sie entspannen. Es bestünde auf lange Sicht ein hohes Nebenwirkungs- und Suchtpotenzial. Auffällig ist: Aus Sicht der Experten begünstigen Faktoren in der heutigen Arbeitswelt das Doping.

Zur erhebung der Studie hatte die DAK  3000 ArbeitnehmerInnen im Alter von 20 bis 50 Jahren befragen lassen und eigene Verordnungsdaten analysiert.

Quelle: Tagesschau.de

Öffentliches Treffen der FAU Aachen im Februar 2009

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Unser zweites öffentliches Treffen in 2009 findet am Donnerstag, 26. Februar ab 18:30 Uhr statt. Dazu laden wir alle herzlich ein, die Interesse an der Mitarbeit in einer libertären Basisgewerkschaft haben und uns kennenlernen wollen. Ort des Treffens ist das Cafe Einstein, Lindenplatz 17, 52064 Aachen.

Offene Fragen? Einfach unser Kontaktformular oder die Kommentarfunktion nutzen Wink.

Studie: Mieser Umgang mit den eigenen MitarbeiterInnen kann schwer nach hinten losgehen

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Wie eine kürzlich veröffentlichte Studie zeigt, kann der miese Umgang mit den eigenen MitarbeiterInnen schwer nach hinten losgehen. Laut Erhebung des Marktforschungsinstituts Grass Roots muß der Discounter Lidl teuer für den Skandal um die Überwachung seiner Angestellten bezahlen. Demnach hätten vier von zehn Verbrauchern wegen der ruchbar gewordenen Spitzelpraktiken zumindest zeitweise bewußt einen Bogen um die Filialen des Discounters gemacht. Als Arbeitgeber geben Lidl 57 Prozent der StudienteilnehmerInnen die Noten "schlecht" bis "inakzeptabel". Zwecks Erhebung wurden insgesamt 2400 Menschen befragt.

Im März 2008 hatten Berichte für Aufsehen gesorgt, wonach im Auftrag der Unternehmensführung Detektive private Telefongespräche von Bediensteten belauschten und per Kamera aufzeichneten, wann und wie häufig diese bei der Arbeit die Toilette aufsuchten oder wer mit wem eine Liebesverhältnis hatte.

Die Verantwortlichen zeigen sich derweil wenig zu beeindruckt. Erst vor wenigen Tagen ist bekannt geworden, das die Billigsupermarktkette KundInnen für Spitzeltätigkeiten anwerben will. Sie sollen die für Billigstlöhne tätigen VerteilerInnen von Werbebroschüren anschwärzen. Ein Sprecher des Unternehmens gab nach bekanntwerden der neuerlichen Überwachungsmaßnahmen im übrigen laut Pressemeldungen zu verstehen, derartige Kontrollen seien branchenüblich und datenschutzrechtlich zulässig.

Paris: Gedenkveranstaltung an das spanische Exil in Frankreich

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Am 6. und 7. Februar 2009 fanden in Paris eine Reihe von Veranstaltungen unter dem Motto "Hommage an das spanische Exil" statt. Mehrere hundert Menschen gedachten dabei dem Kampf der nach Frankreich geflüchteten SpanierInnen gegen den europäischen Faschismus. Ein Höhepunkt waren die Kranzniederlegungen am Mahnmal für die im KZ Mauthausen Ermordeten sowie für die SpanierInnen, die im Kampf um die Befreiung Frankreichs vom deutschen Faschismus gefallen sind. An den Veranstaltungen nahmen auch rund 30 deutsche Anarcho-SyndikalistInnen aus zehn Städten teil.

Außergewöhnlicher Arbeitskampf bei Innse Presse in Milano

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Mit einer unglaublichen Willensstärke treten die ArbeiterInnen der Innse Presse in Milano nun in den 9. Monat ihres Arbeitskampfes. Dies ist kein Streik, sondern explizit ein Arbeitskampf, in welchem die LohnarbeiterInnen der Innsepresse sich kaum Mitteln verweigern um ihre Interessen durchzusetzen. Sie mögen vielleicht nicht viele sein, doch sie halten zusammen und und gehen diesen außergewöhnlichen Arbeitskampf Seite an Seite. Ihre Fabrik, welche auch symbolträchtiger Schauplatz der Resistzenz war und vor allem nun wieder ist, lassen sie sich nicht nehmen und stehen einen langen, zähen Kampf durch. Seit einigen Monaten solidarisierten sich neben den vielen ArbeiterInnen anderer Fabriken in Milano und Umgebung auch Studierende und GenossInnen aus den Sozialzentren der Stadt mit den ArbeiterInnen. Doch nun wird die Luft dicker, der Besitzer Genta wird in den nächsten Stunden ernst machen wollen und sich Zutritt zum Gelände und den Produktionsanlagen verschaffen wollen.

Studie der Clean Clothes Campaign: Ausbeutung für Aldi, Lidl und Co

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Wie die Junge Welt in der Ausgabe vom 9.02.2009 berichtet, stehen die deutschen Lebensmittel-Discounter wegen schlechter Arbeitsbedingungen in ihren Produktionsstätten erneut in der Kritik. Laut einer Studie des Netzwerks Clean Clothes Campaign, die am Dienstag der Öffentlichkeit vorgestellt wird, müssen Beschäftige in Textilfabriken in Indien, Bangladesch, Sri Lanka und Thailand, die Aldi, Lidl, Wal-Mart, Tesco und Carrefour beliefern, bis zu 90 Stunden wöchentlich arbeiten. Überstunden würden oft nicht bezahlt; der Lohn sei so niedrig, daß die Menschen kaum davon leben könnten. Erst zu Monatsbeginn hatte das Südwind-Institut die systematische Verletzung von Frauen- und Arbeitsrechten in chinesischen Zulieferbetrieben kritisiert, die Computer, Fahrräder und Textilien für Aldi herstellen [siehe dazu u.a. auch: Sacom-Studie: The Dark Side of Cyberspace; Textilangebote deutscher Discounter nicht selten unter miserablen Bedingungen produziert].

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