FAU Aachen

Anarchosyndikalistische Gewerkschaft

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Arte Themenabend: Burnout - Schuften bis zum Umfallen

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Der heutige ARTE-Themenabend untersucht das Burnout-Syndrom. Ab 21 Uhr wird der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen die zunehmende Ökonomisierung der Arbeit auf den Einzelnen hat, welche Maßnahmen Menschen ergreifen, um dem wachsenden Druck gerecht zu werden und welche Alternativen und Zukunftsperspektiven es gibt.

Ab 21 Uhr: Ausgebrannt - Wenn nichts mehr geht

Eine Krankenschwester, die zusammenbricht, ein IT- Manager, der unter Panikattacken leidet, Mitarbeiter, die der Arbeitsdruck in den Selbstmord treibt.

Ab 21:45 Uhr: Doping für den Job

Schnell, effektiv und flexibel - so soll er sein, der moderne Arbeitnehmer. Doch nicht jeder kann dem wachsenden Leistungsdruck standhalten.

Siehe auch: Videodoku: Doping für den Job

Ab 22:15 Uhr: Adieu Karriere - Glückliche Absteiger

Raus aus dem Hamsterrad - davon träumen viele Menschen. Doch wie schafft man den Ausstieg ohne im gesellschaftlichen Abseits zu landen?

Aus der Programmankündigung des Themenabends:

Die Reihe von Selbstmorden bei France Télécom hat der Öffentlichkeit einmal mehr vor Augen geführt, dass der Arbeitsalltag zum Albtraum werden kann. „Thema“ untersucht das Burnout-Syndrom und zeigt, wie Arbeitnehmer mit zunehmendem Druck umgehen: Der Job als Drahtseilakt zwischen ständiger Leistungssteigerung und Versagensangst.

Veranstaltung: Vom Welthandel zum Klimawandel

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Die Gruppe Antagon und der AK Antifa Aachen veranstalten unter dem Titel "Vom Welthandel zum Klimawandel" am 19.11.2009 einen Info- und Mobilisierungsabend zur WTO-Ministerkonferenz in Genf, der Weltklimakonferenz in Kopenhagen und dem Karawane-Zwischenstopp in Köln.  Ort der Veranstaltung wird ab 20 Uhr das Autonome Zentrum in der Vereinstrasse 25 sein.

Aus der Einladung zur Veranstaltung

Unbefristetes Plenum im Hörsaal der RWTH Aachen

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Eigentlich sollte es erst am 17. November richtig losgehen mit dem Bildungsstreik. Nun rumort es an den Universitäten aber bereits seit mehr als einer Woche. Beeindruckt von den seit mehr als zwei Wochen anhaltenden Besetzungen in Österreich, gingen Studierende in verschiedenen Städten spontan dazu über, Hörsäle zu okkupieren. Sie protestieren damit gegen schlechte Lernbedingungen und vor allem den sogenannten Bologna-Prozeß, der die Bildungspolitik in Europa angleichen soll.

Aachen

Seit dem 13.11.09 findet im Hörsaal FO3 der RWTH Aachen ein unbefristetes Plenum statt.

Weitere Infos:

Aachen - Hörsaal besetzt
http://www.bildungsstreik-aachen.de/
RWTH Aachen: Eine Besetzung namens Plenum

Arbeiterin bei McDonalds in Japan starb an Überarbeitung

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Wie die Nachrichtenagentur AFP bereits am 28. Oktober meldete, ist eine McDonald's-Filialleiterin in Japan nach Behördenangaben an den Folgen von Überarbeitung gestorben. Die 41-Jährige starb infolge einer Gehirnblutung, nachdem sie zuvor ein halbes Jahr lang monatlich mehr als 80 Überstunden gemacht hatte, wie eine Arbeitsbehörde im Großraum Tokio am Mittwoch mitteilte. "Wir haben festgestellt, dass ihre Arbeit sie krankgemacht hat." Weil die Behörde den Fall aus dem Herbst 2007 jetzt als Tod durch Überarbeitung - im Japanischen Karoshi genannt - anerkannte, dürfen die Hinterbliebenen der Frau Rentenleistungen beziehen.

In Japan untersuchen die Behörden routinemäßig Todesfälle von Beschäftigten, wenn diese zuvor ein halbes Jahr lang monatlich mehr als 80 Überstunden abgeleistet haben oder mehr als 100 Überstunden im letzten Monat vor ihrem Tod. Jährlich erkennen die Behörden rund 150 Todesfälle von Arbeitnehmern in Japan als karoshi-bedingt an - meist ist ein Herzinfarkt die Todesursache.

McDonald's Japan wollte sich zu dem Fall der Filialleiterin nicht äußern. Ein Sprecher des US-Konzerns sagte, die Behörden hätten das Unternehmen noch nicht selbst von der Entscheidung unterrichtet. Bereits im vergangenen Jahr musste der Konzern in Japan einen beträchtlichen Imageverlust hinnehmen: Ein Mitarbeiter, der nach eigenen Angaben monatlich viele unbezahlte Überstunden ableistete, verklagte McDonald's erfolgreich auf die Zahlung von umgerechnet rund 47.000 Euro Schadenersatz.

Hintergrund: Statistik der lohnarbeitsbedingten (tödlichen) Unfälle

Weltweit kommen jedes Jahr über 2,2 Mio. ArbeiterInnen bei Arbeitsunfällen ums Leben oder sterben aufgrund von arbeitsbedingten Krankheiten.[1] Weitere 160 Mio. tragen jährlich Verstümmelungen, Verletzungen und Krankheiten davon, bei einem Gesamtaufkommen von 270 Mio. Arbeitsunfällen. Durchschnittlich stirbt somit alle 15 Sekunden ein/e ArbeiterIn. Mit 6.000 Toten täglich sterben mehr Menschen durch Arbeit als durch Kriege. In Deutschland sterben arbeitsbedingt durchschnittlich fast zehn Menschen und ca. 2.600 werden verletzt – täglich![2]

Siehe auch: Direkte Aktion: Alltag ist Krieg - Der Kampftag für sichere Arbeitsbedingungen bleibt in Deutschland unbeachtet – bisher.

Anmerkungen:

[1] Ein Großteil (440.000) fällt giftigen Substanzen wie z.B. Asbest (100.000) zum Opfer.

[2] 2007 gab es 630 tödliche Arbeits- und 496 Wegeunfälle sowie 2.296 Tote in Folge von Berufskrankheiten. Zudem gab es knapp 960.000 nichttödliche Arbeitsunfälle. Dabei sind die Opfer psychologischer Belastungen durch Lohnarbeit, bis hin zu Selbstmord, noch nicht einberechnet (siehe DA Nr. 190).

Georg Elser: Missglückter Anschlag auf Hitler in München jährt sich zum 70. Mal

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georg-elserHeute vor 70 Jahren, am 8. November 1939 wäre Hitler fast in die Luft geflogen. Der Schreiner Georg Elser hatte eine Zeitzünderbombe konstruiert, die Hitler nur deswegen nicht traf, weil er unerwartet früh den Saal des Münchener Bürgerbräukellers verlassen hatte. Georg Elser hatte früh erkannt, dass Hitlers Politik zum Weltkrieg führen würde und hielt es für unerlässlich, diesen Krieg zu verhindern.

Biografie

Während die Attentäter vom 20. Juli hoch geehrt werden, wurde Georg Elser lange missachtet und diffamiert. Nun hat Hellmut G. Haasis eine Biographie geschrieben, die mit vielen Legenden um Georg Elser aufräumt. „Den Hitler jag ich in die Luft. Der Attentäter Georg Elser“ heißt das Buch, Heike Demmel stellt es bei Radio Z vor. Zum Download des etwa 10-minütigen Beitrags im MP3-Format gelangt ihr über den folgenden Link.

Beitrag in der Direkten Aktion

Zum Gedenken an Georg Elser dokumentieren wir im 2. Teil dieses Beitrags einen Artikel, welcher in der Januar / Februar (1999) Ausgabe der Direkten Aktion erschienen ist und den Attentäter und seine Tat würdigt. Dieser Artikel wurde dem Archiv der Webseite Syndikalismusforschung.info entnommen.

Georg Elser – Arbeiter und antifaschistischer Widerstandskämpfer

(DA Nr. 131 Januar/Februar 1999)

Kloß und Spinne: (Lohn-) Arbeit - Geißel der Menschheit

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Direkte Aktion: Ausgabe 196 (November - Dezember 2009) erschienen

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direkte_aktion_196Ausgabe 196 (November / Dezember 2009) der Direkten Aktion, des anarchosyndikalistischen Fachblattes für Klassenkampf, Streik, Kultur und Kreuzworträtsel ist soeben erschienen. Nummer 196 gibt es jetzt im gut sortierten Fachhandel, auf unserem Büchertisch und natürlich per Post (Abonnement). Hier kannst du die DA abonnieren oder erst einmal ein Probeheft bestellen. Ausgabe 195 (September / Oktober 2009) kann ab sofort komplett kostenlos online gelesen werden.

Aus dem Inhalt:

 

Belgrad 6 formell wegen „internationalem Terrorismus“ angeklagt - Solidarität nötiger denn je

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Am 3. November hat die Staatsanwaltschaft in Belgrad verkündet, dass sie Anklage wegen des Deliktes des "Internationalen Terrorismus" gegen sechs inhaftierte Mitglieder der Gewerkschaft ASI und andere erheben will. Gleichzeitig wurde die Untersuchungshaft für die «Belgrade 6» um einen weiteren - den dritten - Monat verlängert. Wir bitte alle LeserInnen, Protestbriefe zu versenden und sich an den anstehenden Aktionen zu beteiligen. Weitere Informationen folgen in den nächsten Tagen.

Hintergrundinfos: Serbien: AnarchosyndikalistInnen verhaftet

Horst Stowasser - Vortrag in Mainz: Diagnose Kapitalismus - Therapie Anarchie

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Unser Genosse Horst Stowasser hielt am Samstag, den 25. Juli 2009 - gut einen Monat vor seinem unerwarteten Tod - einen Vortrag in Mainz: Diagnose: Kapitalismus - Therapie: Anarchie.

Die Krise das ist nicht das, was wir derzeit in der Finanzwelt erleben. Die Krise ist in Wirklichkeit permanent vorhanden. Wieso muss unsere Wirtschaft jedes Jahr wachsen? Weshalb vergeuden wir zwei Drittel unserer Arbeit und unserer Ressourcen in unnützen Leistungen? Warum müssen immer mehr Menschen bis zum Umfallen arbeiten, während andere nicht arbeiten dürfen? Der praktizierende Anarchist Horst Stowasser zeigte in seinem Vortrag konstruktive Perspektiven auf und erläuterte wie realistisch andere Arbeits-, Wirtschafts- und Wertemodelle sind.

Hier die beiden Teile des leicht gekürzten Vortrages auf der Webseite freie-radios.net:

Teil 1 Teil 2

Eine Sendung der Medieninitiative Radio Quer Mainz/Wiesbaden.

Außerdem der Hinweis auf einen gleichnamigen Zeitungsartikel aus seiner Feder.

Karl-Heinz Roth - Die globale Krise: Mitschnitt seines Vortrags in Münster

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Am 27. Oktober fand eine Veranstaltung mit Karl- Heinz Roth unter dem Titel Die globale Krise in Münster statt. Dazu eingeladen hatten neben verschiedenen linken Gruppen die FAU-Lokalförderation Münsterland und die Anarcho-Syndikalistische Jugend (ASJ) Münster.

Aus der Veranstaltungsbeschreibung

In den vergangenen zwei Jahren erfasste eine Finanzkrise die gesamte Weltwirtschaft und weitete sich zur kapitalistischen Systemkrise aus. Die herrschenden Eliten verabschiedeten sich vom goldenen Kalb des Marktradikalismus und starteten gigantische geldpolitische und staatliche Stützungsprogramme. Wird die Systemkrise wie die Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre in eine lang anhaltende Depression umschlagen? Und sind dann so katastrophale Folgen wie damals in Reichweite?
Der Historiker Karl Heinz Roth rekonstruiert die aktuelle Krisendynamik und skizziert Widerstandsstrategien von unten.

Wir dokumentieren den ca. einstündigen Videomitschnitt des Vortrags, der in 5 Teilen auf Youtube eingestellt wurde. Außerdem noch der Hinweis auf den ersten Teil seines gleichnamigen Buchprojekts, zu beziehen über den Medienvertrieb Syndikat A in Moers.

Teil 1.



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Zitat des Tages und der Nacht

"Wissen wir denn, ob das, was uns heute utopisch erscheint, in der nächsten, übernächsten Epoche nicht schon Realität sein kann?"


Louise Michel

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