| Home

Zitat des Tages und der Nacht

 

Um das Prinzip des Staates zu treffen, ist es besser, zu sagen, dass es nicht den Staat sondern lediglich eine Durchstaatlichung gibt, da das Staatliche über (durchaus vielfältige) Herrschaftsdiskurse pro- und reproduziert wird ...  Der Staat ist nicht ein fremdes Monster dem entflohen oder das gezähmt werden muß. Er ist überall, beginnend bei uns selbst ...

Gabriel Kuhn 

Radio Libertad

Login Form






Passwort vergessen?
Noch kein Benutzerkonto?
Registrieren

Feed

feed image

Aktiv werden!

Wir treffen uns immer Mittwochs ab 19 Uhr- derzeit allerdings noch an wechselnden Orten. Wer Interesse hat uns kennenzulernen und bei uns mitzumachen, kann das Kontaktformular nutzen.

Direkte Aktion

Direkte Aktion

Eine richtig gute Zeitung lesen? Hier gehts zur Probeausgabe. Was ist die Direkte Aktion? Mehr erfahren

Newsletter

Infos und Neuigkeiten frisch in dein E-Mailpostfach? Newsletter abonieren!






Neuste Kommentare

Bericht vom Aktionstag gegen Starbucks in Aachen u...
Kompliment für den Player! Aber auch wenn sich ü...
Anarcho-Syndikalistische Landkommune
fau wir lieben Dich!
Armutsbericht:"Die Reichen rechnet man nicht mit"
hat auch die fdp entdeckt mit ihrem neuem "bierdec...
Mietzuschuss von der ARGE für Azubis, SchülerInnen...
ist aber eigentlich nichts neues. steht z.b. im so...
Dokumentation: Stolberg: Proteste gegen Naziaufmar...
sorry, scheinbar ist nicht deutlich zu verstehen w...
Dokumentation: Stolberg: Proteste gegen Naziaufmar...
Was heißt hier HAT? >:(
Dokumentation: Stolberg: Proteste gegen Naziaufmar...
Einen ausführlichen Pressespiegel zu Stolberg gib...
Stolberg: Neonaziaufmarsch endet im Disaster [upda...
Da waren sie ja, die sog. Autonomen, linksradikale...
[Heute] Soli: Der Neunte Mai - Tag der Befreiungs-...
und nicht vergessen, das antifa-festival zum befre...
Dokumentation: Euromayday-Parade und Karlspreis-Pr...
und was is mit hamburg? seid ihr nicht dabei?
Mobbing: Schmerzensgeldanspruch E-Mail
Samstag, 3. November 2007

ArbeitnehmerInnen, die von ihren Vorgesetzten gemobbt werden und erkranken, haben nicht nur Anspruch auf Schmerzensgeld sondern gegebenenfalls auch auf eine Versetzung: Vorraussetzung ist eine entsprechende Versetzungsmöglichkeit- also eine offene Stelle- innerhalb des Betriebes.

Wird mensch durch seine Vorgesetzten in seiner fachlichen Qualifikation herabgewürdigt und erkrankt deswegen psychisch, steht ihm gegen seinen Arbeitsgeber ein Anspruch auf Schmerzensgeld zu. So entschied das Bundesarbeitsgericht (BAG) mit Urteil vom 25.10.2007 (8 AZR 953/06).

Im vorliegenden Fall war der Oberarzt der neurochirurgischen Abteilung eines Krankenhauses vom Chefarzt gemobbt worden. Daraufhin entwickelte sich bei dem Oberarzt eine psychische Erkrankung, an der er mit Unterbrechungen seit November 2003 leidet. Die Erfurter Richter erklärten, der Chefarzt habe die Erkrankung des Oberarztes schuldhaft herbeigeführt. Das Schmerzensgeld müsse die betroffene Klinik zahlen, da der Chefarzt ihr «Erfüllungsgehilfe» sei. Weiter gehende Forderungen des Oberarztes lehnte das Gericht ab. So könne der Oberarzt beispielsweise nicht die Entlassung des Chefarztes fordern.

Unser Tipp: Oft ist es schwierig nachzuweisen, dass mensch gemobbt wurde. Ein erster guter Schritt ist es Tagebuch zu führen und die Verhaltensmuster, welche mensch als Mobbingaktionen von Chefs und Kollegen empfindet, mit Angabe von Uhrzeit und Datum zu dokumentieren. So fällt es später leichter Sachverhalte detailliert aufzuzeigen.

In vielen Städten gibt es für "gemobbte" Anlauf- und Beratungsstellen. Lieber früher als später aufsuchen heisst die Devise, denn: Mobbing kann übel krank machen.

Oder noch besser: Organisieren und das Maul aufmachen.  

Übrigens: Mobbing ist kein Phänomen von dem wenige betroffen sind. Die Zahl der von Mobbingaktionen betroffenen ArbeiterInnen wird in Deutschland derzeit auf über 1.000.000 geschätzt. Bedeutet: du bist nicht alleine! 

Was bedeutet eigentlich Mobbing?

Alltagssprachlich ausgedrückt bedeutet Mobbing, dass jemand zumeist am Arbeitsplatz – aber auch in anderen Organisationen – fortgesetzt geärgert und schikaniert wird.  Die gängigen Definitionen des Begriffs Mobbing sind folgende:

  • Verhaltensmuster: Mobbing bezieht sich auf ein Verhaltensmuster und nicht auf eine einzelne Handlung. Die Handlungsweisen sind systematisch, d. h. sie wiederholen sich beständig.
  • Negative Handlungen: Mobbingverhalten kann verbal (z. B. Beschimpfung), nonverbal (z. B. Vorenthalten von Informationen) oder physisch (z. B. Verprügeln) sein. Solche Handlungen gelten üblicherweise als feindselig, aggressiv, destruktiv und unethisch.
  • Ungleiche Machtverhältnisse: Die Beteiligten haben unterschiedliche Einflussmöglichkeiten auf die jeweilige Situation. Jemand ist jemand anderem unterlegen bzw. überlegen.
  • Opfer: Im Handlungsverlauf kristallisiert sich ein Opfer heraus. Aufgrund der ungleichen Machtverteilung hat es Schwierigkeiten, sich zu verteidigen.

 Quellen: Yahoo, Wikipedia



Weitere Texte und Artikel

Ähnliche Artikel
Neuere Artikel
&lt&lt Vorherige Seite          
 
< zurück   weiter >