Wir treffen uns immer Mittwochs ab 19 Uhr- derzeit allerdings noch an wechselnden Orten. Wer Interesse hat uns kennenzulernen und bei uns mitzumachen, kann das Kontaktformular oder unser Forum nutzen.
auf der Webseite der Freien Arbeiter und ArbeiterInnen Union (kurz FAU) Aachen. Auf den folgenden Seiten möchten wir uns und unsere Arbeit interessierten BesucherInnen vorstellen. Grundsätzliche Informationen zu unseren Zielen und Arbeitsschwerpunkten findet mensch unter diesen Links:
Aachen. Veranstaltung mit Darwin Dante - Autor des Buches Die 5-Stunden Woche.
Die Widersprüche der Lohnarbeit und der marktwirtschaftlichen Ordnung treten immer offener zu Tage. Aufgrund rasanter technischer Entwicklungen und effizienter Produktionsprozesse werden immer weniger Arbeitskräfte benötigt; eine zunächst positive Entwicklung, die jedoch leider nicht zu einer rationalen, für alle Beteiligten angenehmen Bedarfswirtschaft geführt hat, sondern v.a. dazu, dass innerhalb der herrschenden Ökonomie viele Menschen unerbittlich um wenige Jobs konkurrieren müssen. Wer Arbeit hat, muss tendenziell bereit sein, zu schlechten Bedingungen und ohne Aufmüpfigkeit „ranzuklotzen“, wer keine hat, wird vom Staat mit wenigen Almosen und vielen Schikanen bedacht. Schon jetzt gibt es Millionen von „überflüssigen“ Menschen, die weder als Produzenten noch als Konsumenten taugen. Wer nicht gebraucht wird und kein Geld hat, kann seine Bedürfnisse nicht über den Markt befriedigen und weckt höchstens noch Interesse als potenzielles Sicherheitsrisiko.
Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass diese Masse der „Armen“ jederzeit mit allen lebensnotwendigen Gütern versorgt werden könnte. Kleidung, Lebensmittel, Medikamente etc. sind in Hülle und Fülle vorhanden, werden zwecks Preisstabilisierung und letztendlich zwecks Sicherung der bestehenden Verhältnisse aber lieber vernichtet als verschenkt. Schließlich geht es weiterhin nicht um die Befriedigung von Bedürfnissen, sondern um die Verwertung von Wert.
Aachen. Etwa 120 BesucherInnen fanden sich am Abend des 9. Mais im Autonomen Zentrum (AZ) ein, um gemeinsam den 63. Jahrestag der Befreiung vom Hitler-Faschismus unter dem Motto "Nehmen wir unser Leben in die eigenen Hände" (nach)zu feiern. Organisiert wurde die (Soli-)Party von der anarcho-syndikalisitschen Gewerkschaft FAU. [Siehe auch: Ankündigung]
Unterstützt wurde die FAU an diesem Abend u.a. von den folgenden Bands, die bereits im Vorfeld auf ihre Gage verzichtet hatten:
An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten und an die BesucherInnen.
Provokationen durch Neonazis
Gegen 23:00 uhr provozierte ein Gruppe von Neonazis BesucherInnen der antifaschistischen Party im AZ. Ca. 8 NeofaschistInnen hatten sich an der schräg gegenüberliegenden Strassenecke versammelt und versucht Menschen, die auf dem Vorplatz des Gesundheitsamtes in der Vereinsstraße standen, durch Bierflaschenwürfe zu verletzen. Zu diesem Zweck wurde eigens ein komplett mit leeren Flaschen gefüllter Bierkasten herangeschleppt. Es ist wohl eher dem Zufall - oder dem Trunkenheitszustand der AngreiferInnen - zu verdanken, dass es auf Seiten der Konzert-BesucherInnen zu keinen Verletzungen gekommen ist.
Unter dem Motto:"Tag der Befreiung vom Hitler-Faschismus - Nehmen wir unser Leben in die eigenen Hände" veranstaltet die Fau-Aachen am 9. Mai ein Solikonzert im Autonomen Zentrum Aachen (AZ). Weil der 8. Mai - der eigentliche und offizielle Gedenktag - in diesem Jahr auf einen Donnerstag fällt, feiern wir am 9. Mai nach. Denn: wir wollen es krachen lassen.
Zu diesem Zweck spielen folgende Bands (Reihenfolge zufällig gewählt) auf:
Der Eintrittspreis beträgt 5 € + 2 € Soli (dafür gibts einen schicken UnterstützerInnen-Button). Einlass ist ab 20 Uhr, richtig los mit Live-Mukke gehts ab 21 Uhr. Ende offen, weil DJ legt auf!
Ausserdem:
T-Shirts, Aufnäher, Platten, CDs, etc. von unserer Lieblings-Distro.
Alle Einnahmen des Konzerts fliessen in die gewerkschaftliche / politische Arbeit der FAU-Aachen. Was wir so machen könnt ihr auf dieser Webseite nachlesen.
Update: Die Ramones Cover-Band mußte leider absagen. Derzeit stehen wir in Verhandlungen mit einem "Spezial Guest". Lekka veganes
Essen gibts nur für die Bands, weil die VoKü leider auch absagen mußte.
Die Zukunft des Konzepts „Streik“ - Aspekte gewerkschaftlichen Widerstands im globalen Kapitalismus
Der nachfolgende Text erschien gekürzt
unter folgendem Titel: Bewernitz, Torsten 2008: Streik – ein Konzept
mit Zukunft? Aspekte gewerkschaftlichen Widerstands im globalen
Kapitalismus. In: Haug, Christoph; Rudi Maier und Berit Schröder
(Hrsg.) 2008: Kampf um Teilhabe. Akteure – Orte –Strategien.
VSA-Verlag, Hamburg.
Im Herbst 2008 wird im Unrast-Verlag eine
ausführlich überarbeitete Version dieses Beitrags gemeinsam mit anderen
Beiträgen erscheinen: Bewernitz, Torsten (Hrsg.) 2008: Streik.
Geschichte, Gegenwart, Zukunft. Unrast-Verlag, Münster.
Zum Thema "Rassismus, Fremdenhass und Rechtsradikalismus"wird in der Sondersitzung des Hauptausschusses am morgigen Mittwoch, 7. Mai (15 Uhr) im Rat(haus) der Stadt Aachen beraten und diskutiert werden.
Auf der Tagesordnung steht ein Impulsreferat von Professor Dr.
Emmanuel Richter und Richard Gebhardt, M.A., vom Institut für
Politische Wissenschaft an der RWTH Aachen zu diesem Thema.
Des
Weiteren wird Polizeipräsident Klaus Oelze über das rechtsradikale
Gewaltpotenzial in der Region referieren.
Erste Eindrücke vom Euromayday und den Karlspreisprotesten 2008 in Aachen vermittelt der folgende vorläufige Bericht und das Video. Anmerkung zum Video: Gegen Ende des Clips ist
die brutale Festnahme zweier Lütticher Euromayday-Aktivisten bei der
Räumung der Fahrbahn vor dem Hauptbahnhof zu sehen.
Shutdown Europe, Karlspreisprotest
und Euromayday in Aachen: Hunderte gegen Merkel
Hunderte Menschen haben gegen die Karlspreisverleihung an Angela Merkel
in Aachen demonstriert. An der Euromayday-Parade nahmen rund 850
DemonstrantInnen teil. Polizeiübergriffe gegen Linke. Einige erste Infos
aus Aachen.
Im folgenden Abschnitt dokumentieren wir eine unvollständige Sammlung von Redebeiträgen, Aufrufen und sonstigen Texten aus der FAU-IAA und der IAA zum 1. Mai 2008.
Soziale Frage: Rechtsradikale setzen auf antikapitalistische Parolen - auch in Betrieben. Gewerkschaften halten dagegen
Eine gefährliche Diskrepanz tut sich auf: Rechtsradikales Gedankengut
breitet sich weiter aus, mancherorts wachsen die Netzwerke der
Rechtsextremen. Und trotzdem ist der Kampf dagegen kein prominentes
Thema. Einer der Gründe ist, dass die Warnsysteme, auf welche Medien,
politische Apparate und die Öffentlichkeit reagieren, nicht Alarm
schlagen. Bei den letzten Landtagswahlen spielten rechte Parteien so gut
wie keine Rolle. Mit einem fremdenfeindlichen Wahlkampf erntete Roland
Koch in Hessen eine deftige Niederlage. Parteienforscher stellen sich
zwar die Frage, ob und wann eine sechste Partei kommt - aber diese Frage
klingt momentan eher theoretisch. Entsprechend wurden die Mühen der
SPD-regierten Bundesländer, neues Material für ein erneutes
NPD-Verbotsverfahren zusammenzutragen, ebenso zurückhaltend wahrgenommen
wie die Weigerung der CDU-regierten Länder, diese Anstrengungen zu
unterstützen.
Termin update im 2. Teil und Routen update im 1. Teil beachten!
Am ersten Mai wird Angela Merkel in Aachen mit dem EU-Oscar ausgezeichnet, dem
Internationalen Karlspreis. Nicolas Sarkozy wird ihr Festredner sein.
Eine Laune des Kalenders will es, dass in diesem Jahr der
Arbeiterkampftag mit dem christlichen Himmelfahrtstag zusammenfällt,
dem Tag, an dem der Preis der Eurokratie in Aachen traditionell
verliehen wird.
Das Duo beglückwünscht sich
selbst dazu, die EU nun vollkommen abgeschirmt zu haben von den
sozialen Forderungen der Menschen, die nach einem Ende der Religion
des Freien Marktes in Europa verlangen. Das neue europäische
Herrscherpaar verwandelt den Kontinent in einen Polizeistaat und
würde vermutlich am liebsten die ketzerische Bedeutung des Maifeiertags
samt der anarchistischen und sozialistischen Traditionen Europas
ausradieren.
Aktionen
Unter den Mottos Shutdown Europe und Mayday, Mayday! rufen breite Bündnisse aus AktivistInnen, HackerInnen,
KünstlerInnen, GewerkschafterInnen, migrantische Organisationen,
Schwulen- und Lesbengruppen, kritische RadfahrerInnen,
Medienkreative, radikale Linke aller Farben – rote, schwarze,
grüne, pinke, lilane, silberne – am 1. Mai zu Protesten gegen die Karlspreisverleihung in Aachen auf.
Sammelpunkt für die Shutdown Europe- Demo ist um 9:30 Uhr der Aachener Hauptbahnhof [siehe: Karte]. Diese Auftakt-Demo zieht pünktlich um 10 Uhr in Richtung Elisenbrunnen. Dort trifft sie auf Teile der DGB-Demo um gemeinsam ab 10:45 Uhr zum Marktplatz zu den eigentlichen Karlspreis-Protesten zu ziehen.
Zeitgleich (ab 10 Uhr) plant Attac Aachen eine satirische Aktion unter dem Motto "Mit dem Karlspreis ins Mittelalter", bei der es vom Lindenplatz zum Markt geht (siehe auch: Stadtplan). Es werden noch Mitwirkende in mittelalterlicher Verkleidung gesucht!
Im Anschluss an den Karlspreisprotest startet um 12:30 Uhr die Euro-Maydayparade - Parade der Prekarisierten, MigrantInnen und deren FreundInnen - in der Pontstraße.