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Willkommen
Samstag, 18. August 2007

Imageauf der Webseite der Freien Arbeiter und ArbeiterInnen Union (kurz FAU) Aachen. Auf den folgenden Seiten möchten wir uns und unsere Arbeit interessierten BesucherInnen vorstellen. Grundsätzliche Informationen zu unseren Zielen und Arbeitsschwerpunkten findet mensch unter diesen Links:

Hinweis auf unsere Veranstaltungsreihe: Lesungen und Vorträge zum Thema: Anarchismus und radikale Demokratie
 
5 Stunden sind genug! Veranstaltung zu Sinn und Unsinn der Lohnarbeit mit Darwin Dante
Dienstag, 13. Mai 2008

Aachen. Veranstaltung mit Darwin Dante - Autor des Buches Die 5-Stunden Woche.

Die Widersprüche der Lohnarbeit und der marktwirtschaftlichen Ordnung treten immer offener zu Tage. Aufgrund rasanter technischer Entwicklungen und effizienter Produktionsprozesse werden immer weniger Arbeitskräfte benötigt; eine zunächst positive Entwicklung, die jedoch leider nicht zu einer rationalen, für alle Beteiligten angenehmen Bedarfswirtschaft geführt hat, sondern v.a. dazu, dass innerhalb der herrschenden Ökonomie viele Menschen unerbittlich um wenige Jobs konkurrieren müssen. Wer Arbeit hat, muss tendenziell bereit sein, zu schlechten Bedingungen und ohne Aufmüpfigkeit „ranzuklotzen“, wer keine hat, wird vom Staat mit wenigen Almosen und vielen Schikanen bedacht. Schon jetzt gibt es Millionen von „überflüssigen“ Menschen, die weder als Produzenten noch als Konsumenten taugen. Wer nicht gebraucht wird und kein Geld hat, kann seine Bedürfnisse nicht über den Markt befriedigen und weckt höchstens noch Interesse als potenzielles Sicherheitsrisiko.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass diese Masse der „Armen“ jederzeit mit allen lebensnotwendigen Gütern versorgt werden könnte. Kleidung, Lebensmittel, Medikamente etc. sind in Hülle und Fülle vorhanden, werden zwecks Preisstabilisierung und letztendlich zwecks Sicherung der bestehenden Verhältnisse aber lieber vernichtet als verschenkt. Schließlich geht es weiterhin nicht um die Befriedigung von Bedürfnissen, sondern um die Verwertung von Wert.

 
Bericht: Tag der Befreiungsparty im Aachener Autonomen Zentrum
Montag, 12. Mai 2008
Aachen. Etwa 120 BesucherInnen fanden sich am Abend des 9. Mais im Autonomen Zentrum (AZ) ein, um gemeinsam den 63. Jahrestag der Befreiung vom Hitler-Faschismus unter dem Motto "Nehmen wir unser Leben in die eigenen Hände" (nach)zu feiern. Organisiert wurde die (Soli-)Party von der anarcho-syndikalisitschen Gewerkschaft FAU. [Siehe auch: Ankündigung]

Unterstützt wurde die FAU an diesem Abend u.a. von den folgenden Bands, die bereits im Vorfeld auf ihre Gage verzichtet hatten:
  

An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten und an die BesucherInnen.

Provokationen durch Neonazis


Gegen 23:00 uhr provozierte ein Gruppe von Neonazis BesucherInnen der antifaschistischen Party im AZ. Ca. 8 NeofaschistInnen hatten sich an der schräg gegenüberliegenden Strassenecke versammelt und versucht Menschen, die auf dem Vorplatz des Gesundheitsamtes in der Vereinsstraße standen, durch Bierflaschenwürfe zu verletzen. Zu diesem Zweck wurde eigens ein komplett mit leeren Flaschen gefüllter Bierkasten herangeschleppt. Es ist wohl eher dem Zufall - oder dem Trunkenheitszustand der AngreiferInnen - zu verdanken, dass es auf Seiten der Konzert-BesucherInnen zu keinen Verletzungen gekommen ist.

 
[Heute] Soli: Der Neunte Mai - Tag der Befreiungs-Party in Aachen [Update]
Donnerstag, 10. April 2008

Unter dem Motto:"Tag der Befreiung vom Hitler-Faschismus - Nehmen wir unser Leben in die eigenen Hände" veranstaltet die Fau-Aachen am 9. Mai ein Solikonzert im Autonomen Zentrum Aachen (AZ). Weil der 8. Mai - der eigentliche und offizielle Gedenktag - in diesem Jahr auf einen Donnerstag fällt, feiern wir am 9. Mai nach. Denn: wir wollen es krachen lassen.

Zu diesem Zweck spielen folgende Bands (Reihenfolge zufällig gewählt) auf: 

Der Eintrittspreis beträgt 5 € + 2 € Soli (dafür gibts einen schicken UnterstützerInnen-Button). Einlass ist ab 20 Uhr, richtig los mit Live-Mukke gehts ab 21 Uhr. Ende offen, weil DJ legt auf!

Ausserdem:

Alle Einnahmen des Konzerts fliessen in die gewerkschaftliche / politische Arbeit der FAU-Aachen. Was wir so machen könnt ihr auf dieser Webseite nachlesen.

Update: Die Ramones Cover-Band mußte leider absagen. Derzeit stehen wir in Verhandlungen mit einem "Spezial Guest". Lekka veganes Essen gibts nur für die Bands, weil die VoKü leider auch absagen mußte.

 
Aspekte gewerkschaftlichen Widerstands im globalen Kapitalismus
Freitag, 9. Mai 2008

Die Zukunft des Konzepts „Streik“ - Aspekte gewerkschaftlichen Widerstands im globalen Kapitalismus

Der nachfolgende Text erschien gekürzt unter folgendem Titel: Bewernitz, Torsten 2008: Streik – ein Konzept mit Zukunft? Aspekte gewerkschaftlichen Widerstands im globalen Kapitalismus. In: Haug, Christoph; Rudi Maier und Berit Schröder (Hrsg.) 2008: Kampf um Teilhabe. Akteure – Orte –Strategien. VSA-Verlag, Hamburg.

Im Herbst 2008 wird im Unrast-Verlag eine ausführlich überarbeitete Version dieses Beitrags gemeinsam mit anderen Beiträgen erscheinen: Bewernitz, Torsten (Hrsg.) 2008: Streik. Geschichte, Gegenwart, Zukunft. Unrast-Verlag, Münster.

Leider heben wir den Text bisher nur als PDF.

 
Hauptausschuss zum Thema Rechtsextremismus im Aachener Rathaus
Dienstag, 6. Mai 2008

Zum Thema "Rassismus, Fremdenhass und Rechtsradikalismus" wird in der Sondersitzung des Hauptausschusses am morgigen Mittwoch, 7. Mai (15 Uhr) im Rat(haus) der Stadt Aachen beraten und diskutiert werden.

Anlass der Sondersitzung ist u.a. der versuchte Übergriff von Rechtsradikalen auf TeilnehmerInnen einer antifaschistischen Demonstration am 27. März.

Auf der Tagesordnung steht ein Impulsreferat von Professor Dr. Emmanuel Richter und Richard Gebhardt, M.A., vom Institut für Politische Wissenschaft an der RWTH Aachen zu diesem Thema.

Des Weiteren wird Polizeipräsident Klaus Oelze über das rechtsradikale Gewaltpotenzial in der Region referieren.

Hintergrundberichte:

Neonazis provozieren: Sicherheitsdienst und Polizei gehen gegen NazigegnerInnen vor

Soli-Demo für von Neonazis bedrohten Antifaschisten  

 
Bericht und Video: 1. Mai in Aachen [Update 2]
Freitag, 2. Mai 2008

Erste Eindrücke vom Euromayday und den Karlspreisprotesten 2008 in Aachen vermittelt der folgende vorläufige Bericht und das Video. Anmerkung zum Video: Gegen Ende des Clips ist die brutale Festnahme zweier Lütticher Euromayday-Aktivisten bei der Räumung der Fahrbahn vor dem Hauptbahnhof zu sehen.

 

Shutdown Europe, Karlspreisprotest und Euromayday in Aachen: Hunderte gegen Merkel

Hunderte Menschen haben gegen die Karlspreisverleihung an Angela Merkel in Aachen demonstriert. An der Euromayday-Parade nahmen rund 850 DemonstrantInnen teil. Polizeiübergriffe gegen Linke. Einige erste Infos aus Aachen.

 
Dokumentation: Texte und Redebeiträge zum 1 Mai
Samstag, 3. Mai 2008
Im folgenden Abschnitt dokumentieren wir eine unvollständige Sammlung von Redebeiträgen, Aufrufen und sonstigen Texten aus der FAU-IAA und der IAA zum 1. Mai 2008.
 
Dokumentation: Feindbild Billiglohnland
Samstag, 3. Mai 2008

Soziale Frage: Rechtsradikale setzen auf antikapitalistische Parolen - auch in Betrieben. Gewerkschaften halten dagegen

Eine gefährliche Diskrepanz tut sich auf: Rechtsradikales Gedankengut breitet sich weiter aus, mancherorts wachsen die Netzwerke der Rechtsextremen. Und trotzdem ist der Kampf dagegen kein prominentes Thema. Einer der Gründe ist, dass die Warnsysteme, auf welche Medien, politische Apparate und die Öffentlichkeit reagieren, nicht Alarm schlagen. Bei den letzten Landtagswahlen spielten rechte Parteien so gut wie keine Rolle. Mit einem fremdenfeindlichen Wahlkampf erntete Roland Koch in Hessen eine deftige Niederlage. Parteienforscher stellen sich zwar die Frage, ob und wann eine sechste Partei kommt - aber diese Frage klingt momentan eher theoretisch. Entsprechend wurden die Mühen der SPD-regierten Bundesländer, neues Material für ein erneutes NPD-Verbotsverfahren zusammenzutragen, ebenso zurückhaltend wahrgenommen wie die Weigerung der CDU-regierten Länder, diese Anstrengungen zu unterstützen.

 
Trailer: Its a Parade
Dienstag, 29. April 2008

Euromayday-Parade und Karlspreisproteste in Aachen besuchen! [Mehr Infos]

 

Siehe auch: Euromayday-Aachen und Aachen Mayday
 
Dokumentation: Euromayday-Parade und Karlspreis-Proteste am 1. Mai in Aachen [Update]
Donnerstag, 10. April 2008

Termin update im 2. Teil und Routen update im 1. Teil beachten!

Am ersten Mai wird Angela Merkel in Aachen mit dem EU-Oscar ausgezeichnet, dem Internationalen Karlspreis. Nicolas Sarkozy wird ihr Festredner sein. Eine Laune des Kalenders will es, dass in diesem Jahr der Arbeiterkampftag mit dem christlichen Himmelfahrtstag zusammenfällt, dem Tag, an dem der Preis der Eurokratie in Aachen traditionell verliehen wird. 

Das Duo beglückwünscht sich selbst dazu, die EU nun vollkommen abgeschirmt zu haben von den sozialen Forderungen der Menschen, die nach einem Ende der Religion des Freien Marktes in Europa verlangen. Das neue europäische Herrscherpaar verwandelt den Kontinent in einen Polizeistaat und würde vermutlich am liebsten die ketzerische Bedeutung des Maifeiertags samt der anarchistischen und sozialistischen Traditionen Europas ausradieren.

Aktionen 

Unter den Mottos Shutdown Europe und Mayday, Mayday! rufen breite Bündnisse aus AktivistInnen, HackerInnen, KünstlerInnen, GewerkschafterInnen, migrantische Organisationen, Schwulen- und Lesbengruppen, kritische RadfahrerInnen, Medienkreative, radikale Linke aller Farben – rote, schwarze, grüne, pinke, lilane, silberne – am 1. Mai zu Protesten gegen die Karlspreisverleihung in Aachen auf.

Sammelpunkt für die Shutdown Europe- Demo ist um 9:30 Uhr der Aachener Hauptbahnhof [siehe: Karte]. Diese Auftakt-Demo zieht pünktlich um 10 Uhr in Richtung Elisenbrunnen. Dort trifft sie auf Teile der DGB-Demo um gemeinsam ab 10:45 Uhr zum Marktplatz zu den eigentlichen Karlspreis-Protesten zu ziehen.

Zeitgleich (ab 10 Uhr) plant Attac Aachen eine satirische Aktion unter dem Motto "Mit dem Karlspreis ins Mittelalter", bei der es vom Lindenplatz zum Markt geht (siehe auch: Stadtplan). Es werden noch Mitwirkende in mittelalterlicher Verkleidung gesucht!

Im Anschluss an den Karlspreisprotest startet um 12:30 Uhr die Euro-Maydayparade - Parade der Prekarisierten, MigrantInnen und deren FreundInnen - in der Pontstraße.

 
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