"Wir sind es, die wir die Städte und Paläste - hier in Spanien und in Amerika und
überall - gebaut haben. Wir Arbeiter können andere Städte und Paläste an ihrer Stelle
aufrichten und soger bessere. Wir haben nicht die geringste Angst vor Trümmern. Wir
werden die Erben dieser Erde sein... Hier, in unserem Herzen, tragen wir eine neue Welt.
Jetzt, in diesem Augenblick, wächst diese Welt."
Wir treffen uns immer Mittwochs ab 19 Uhr- derzeit allerdings noch an wechselnden Orten. Wer Interesse hat uns kennenzulernen und bei uns mitzumachen, kann das Kontaktformular nutzen.
Die Kabarett-Truppe Gazastreifen gastiert am 15. und 16. November in der aachener Klangbrücke. Die Vorstellungen beginnen jeweils um 20 Uhr. Besonderes Highlight: eine Erich Mühsam-Nummer, auf die wir in unserer persönlichen Einladung explizit hingewiesen wurden. Mensch darf gespannt sein...
Aus der Ankündigung
„Gazastreifen“ bedeutet Sprengkraft. Heiße Eisen, scharfe Analysen und explosive Pointen machen das Rollenkabarett „Gazastreifen“ zum Antidot einer Gesellschaft, die im beduselnden Comedyrausch droht, ihren Kopf zu verlieren.
Im „Gazastreifen“ wird die große politische Lunte gelegt, während in anderen Regionen politisch-medialer Unterhaltung bestenfalls Knallbonbons gezündet werden.
„Gazastreifen“ sind fünf kritische Köpfe, die mit Musik, Verve und rheinischem Esprit das Publikum dazu einladen, sich am asymmetrischen Konflikt zwischen Bühne und politischer Sphäre zu beteiligen.
Die Gruppe um den Aachener Politologen Manfred Schmitz hat sich seit 2001 unter der künstlerischen Formung des portugiesischen Theaterregisseurs Pedro Paulo Alves Pereira zum 2007 gegründeten Rollenkabarett „Gazastreifen“ entwickelt, das sich der Weiterentwicklung des politisch-literarischen Kabaretts der 20er-Jahre verpflichtet fühlt.
Das vom Polizeipräsident Oelze erwirkte Verbot des für den 8. November geplanten Neonaziaufmarschs in Aachen (siehe auch: Naziaufmarsch am 8. November verhindern) ist vom Aachener Verwaltungsgericht gekippt worden. Neonazis sollen also einen Tag vor dem 70. Jahrestag der Reichspogromnacht (diesen Samstag den 8.11.) mitten in Aachen gegen die "einseitige
Vergangenheitsbewältigung" und zum Gedenken an die "deutschen Opfer"
aufmarschieren dürfen.
Nach Remmidemmi kommt mit (Lohn-) Arbeit nervt der näxte große Hit aus dem Hause Deichkind! Unsere Empfehlung: Lautstärke ordentlich aufdrehen, Möbel aus dem Fenster werfen und Dancen...
Ausgabe Nr. 190 (November / Dezember 2008) des anarchosyndikalistischen Fachblattes - auch Direkte Aktion genannt - für
Klassenkampf, Streik, Kultur und Kreuzworträtsel gibt es ab jetzt im gut
sortierten Fachhandel, auf unserem Büchertisch und natürlich per Post(-Abonnement). Hier kannst du die DA abonnieren oder erst einmal ein Probeheft bestellen. Ausgabe 189 (September / Oktober) kann ab sofort kostenlos online gelesen werden.
Wer zahlt eigentlich, wenn das Geld arbeitet?
Filmbesprechung von "Let's make money"
Erwin Wagenhofers Film zeigt die Produktionsbedingungen der Finanzkrise, er zeigt aber auch, warum es höchstwahrscheinlich so weiter gehen wird, warum auf die Krise keineswegs eine grundlegende Veränderung unserer Wirtschaft folgen wird.
"Lets make money" kehrt den ideologischen Scherbenhaufen zusammen, der vom implodierenden Neoliberalismus übrig geblieben ist. Der Kapitalismus ist ein blutiges Geschäft. Das sagen nicht irgendwelche seiner Verächter, sondern die ehrlicheren unter seinen Verteidigern. Etwa Mark Mobius, "Investment-Guru" einer ganzen Generation, der – aus Steuergründen von Singapur aus - Fonds in Milliardenhöhe verwaltet. "Man muss kaufen, wenn das Blut auf den Straßen liegt", zitiert er im Film eine alte Wall-Street-Weisheit und fügt verschmitzt hinzu, "und wenn es Dein eigenes ist." Mehr lesen?
Dieser Artikel ist ein Fremdbeitrag von Rüdiger Suchsland.
Die für den 31. Oktober angekündigte Veranstaltung mit Michael Lausberg
zum Thema: Bakunins Theorie des kollektiven Anarchismus muss leider
kurzfristig abgesagt werden. Wir
werden euch kurzfristig über einen möglichen Ersatztermin informieren.
laden wir alle ein, die Interesse an der Mitarbeit in einer Basisgewerkschaft haben
und / oder einfach nur mit uns einen Film gucken wollen.
Wo: Im Welthaus An der Schanz 1 im Café Mundo
Wann: Am 19.11.2008 um 19.30Uhr
EIntritt: frei
Zum Film:
LIP oder die Macht der Phantasie
(F 2007, Regie: Christian Rouaud, dt., 118 Minuten).
Eine Doku über das soziale Experiment in der Uhrenfabrik LIP in der französischen Stadt Besançon. 1973 beginnt in der französischen Stadt Besançon ein soziales Experiment. Die renommierte Uhrenfabrik LIP ist in Schwierigkeiten. Nach einem Besitzerwechsel fürchten die Arbeiter um ihre Arbeitsplätze.Die völlige Liquidation des Traditionsunternehmens und der Ausverkauf der Firma scheint unabwendbar. In geheimer Abstimmung lehnen drei Viertel der Uhrenarbeiter einem Kompromiß ab, der 180 ihrer Kollegen den Arbeitsplatz gekostet hätte. Die 1200 Beschäftigten riskieren jetzt alles und votierten für eine bedingungslose Fortsetzung des Streiks.
Das ruft französische Sicherheitstruppen auf den Plan, die das Werksgelände stürmen und dabei äußerst brutal vorgehen. Zusammen mit den Gewerkschaften beschließen die Arbeiter daraufhin die Besetzung der Fabrik und übernehmen die Uhrenproduktion in Eigenregie.
Am 8. November 2008, einen Tag vor dem 70. Jahrestag der Reichspogromnacht
wollen Neonazis durch die Aachener Innenstadt marschieren. Unter dem
Motto "Gegen einseitige Vergangenheitsbewältigung! Gedenkt der
deutschen Opfer!" plant Axel Reitz deutsche Geschichte umzudeuten. Der Aufmarsch soll um 12 Uhr vor dem Aachener Hauptbahnhof beginnen. Als Veranstalter werden in Reitz Aufruf die «Freien
Kräfte» benannt. Dabei wird es sich vorwiegend um Neonazis aus den militanten „Kameradschafts“- und „Autonomen Nationalisten“-Kreisen handeln.
Antifaschistische Gegenproteste sind in der Zeit von 10 - 15 Uhr auf dem Vorplatz des Aachener Hauptbahnhofes geplant und angemeldet. Kulturangebote und Reden von VertreterInnen verschiedener lokaler Gruppen und Organisationen sind in Vorbereitung. Weitere Infos zum genauen Ablauf folgen in Kürze.
Wie regelmässigen LeserInnen dieser Webseite in den letzten Wochen bereits aufgefallen sein dürfte, tut sich hier gerade wenig bis gar nix. Technische Probleme - die mindestens noch bis zum Ende der näxten Woche andauern werden - zwingen uns zu einer (fast) Pause. Wir bitten diesen Umstand zu entschuldigen.
Auf dem Regionaltreffen West, das am 14.09.08 in Aachen stattgefunden hat, wurde das
"Allgemeine Syndikat Solingen" in die FAU aufgenommen. Wenn ihr im
Großraum Solingen lebt oder arbeitet und Kontakt mit der FAU-IAA
aufnehmen wollt, dann besucht doch einfach die Homepage der FAU Solingen oder schreibt ihnen eine Mail:
fausg(ät)fau.org
Über die FAU Solingen könnt ihr auch Kontakt zur FAU Wuppertal (in Gründung) aufnehmen.
Heute vor 50 Jahren - am 19. September 1958 - starb der Anarchosyndikalist, Buchbinder, Verleger und Autor zahlreicher Artikel, Aufsätze und Bücher in Crompond bei New York. Rudolf Rocker gilt als bedeutender Theoretiker des Anarchosyndikalismus, der die
revolutionäre Überwindung der kapitalistischen Gesellschaft in
gewerkschaftlicher Selbstorganisation zum Ziel hat. Zu Rockers WeggefährtInnen zählen u.a. Milly Witkopp-Rocker (Rudolf Rockers Lebensgefährtin und Mitbegründerin des Syndikalistischen Frauenbundes, einer Unterorganisation der FAUD),Emma Goldman, Errico Malatesta, Francisco Ferrer oder Pjotr Kropotkin.