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Zitat des Tages und der Nacht

"Wir sind es, die wir die Städte und Paläste - hier in Spanien und in Amerika und überall - gebaut haben. Wir Arbeiter können andere Städte und Paläste an ihrer Stelle aufrichten und soger bessere. Wir haben nicht die geringste Angst vor Trümmern. Wir werden die Erben dieser Erde sein... Hier, in unserem Herzen, tragen wir eine neue Welt. Jetzt, in diesem Augenblick, wächst diese Welt."


Buenaventura Durruti

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Filmabend: HausbesetzerInnen in der Aachener Beeckstrasse
Donnerstag, 18. September 2008

Für all jene, die morgen Abend nicht nach Köln fahren, haben wir einen Veranstaltungstipp für Aachen auf Lager. In der Barockfabrik (Löhergraben 22) werden ab 20:30 Uhr 2 Dokumentationen gezeigt, die Anfang dieses Jahres bereits in der Raststätte liefen.

Die ca. 12- minütige Schwarz-Weiß-Doku Wir werden noch viele Häuser besetzen

Kurzbeschreibung: Im Jahr 1972 filmte das „Filmkollektiv Aachen” die Hausbesetzungen in der Beeckstraße. Der Film wurde mit Unterstützung des Kulturbetriebs restauriert.

 
Es folgt die ca. 30- minütige Doku  - diesmal in Farbe - Hausbesetzer - Alternative Lebenswege in Deutschland

Kurzbeschreibung: 39 Jahre später fragte sich der Aachener Filmemacher Tom Meffert, was aus den Hausbesetzern von damals geworden ist, und besuchte einige der Beteiligten.


Eintritt frei für Hausbesetzer, für Hausbesitzer 3,50 Euro. Was daraus konkret vor Ort wird, entscheidet das Plenum im Sinne der Kapitalakkumulation - oder nicht.

 
Kundgebungsparty: Gegen Willkür von Polizei und Ordnungsamt
Dienstag, 16. September 2008

Laut zahlreicher Berichte von PartybesucherInnen kam es im August diesen Jahres zu einem völlig überzogenen Einsatz von Polizei und Ordnungsamt gegen eine linke Hausparty in der Aachener Aretzstrasse.

Party: Teil 2.

"Jetzt gibts was auf die Ohren..." titelt ein Flugblatt, und lädt am 27. September unter dem Motto "...wir lassen uns das Feiern nicht verbieten..." in die Aretzstrasse ein. In der Zeit zwischen 18 - 22 Uhr findet dort eine Kundgebung(sparty) "gegen Ordnungsamt- und Polizeiwillkür" statt.

Live, laut und lustig solls werden. Zu diesem Zweck spielt die Jazz-Kombo Spielmannszug Rothe Erde, die Rockband N.N. und die Punkkapelle Alerta auf. Der Eintritt kostnix. Gegen Getränkespenden hat aber sicher KeineR was.

 
Studie: Reale Wochenarbeitszeit nimmt zu
Montag, 15. September 2008

Laut einer in Dublin veröffentlichten Studie der EU-Agentur zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen steht nun fest: Die in Deutschland arbeitenden LohnsklavInnen liegen im europäischen Rennen um die längste reale Wochenarbeitszeit auf den vorderen Rängen. In kaum einem anderen Land der Europäischen Union wird so lange gearbeitet wie in Deutschland.

Die Studie in Zahlen

Die hiesigen Lohnabhängigen kamen im vergangenen Jahr im Schnitt auf 41,1 Arbeitsstunden pro Woche. Dies ist ein Anstieg von 3,3 Wochen-Arbeitsstunden in den vergangenen 5 Jahren. Die in Tarifverträgen vereinbarte durchschnittliche Wochenarbeitszeit liegt hierzulande allerdings nur bei 37,6 Stunden. Als Begründung für die über Durchschnitt geleistete Arbeitszeit wird in dem Bericht der Ausstieg von immer mehr Unternehmen aus der tariflichen Bindung genannt. Des weiteren verpflichten immer mehr Chefs ihre Angestellten zu Überstunden. 

Deutschland belegt der Studie zufolge bei der Länge der Wochenarbeitszeit unter den 28 im Vergleich berücksichtigten europäischen Ländern gemeinsam mit Österreich Platz fünf. Länger gearbeitet wird nur noch in Bulgarien, Rumänien, Großbritannien und Tschechien. Die kürzeste Arbeitswoche haben Italien mit 38,4 und Frankreich mit 37,7 Stunden. Im Durchschnitt ist die tatsächliche Wochenarbeitszeit in den EU-Staaten mit 40 Stunden gut eine Stunde kürzer als in Deutschland.

 
Webcam mit Liveblick in den Teilchenbeschleuniger (LHC)
Samstag, 13. September 2008
Die MacherInnen des Teilchenbeschleunigers (LHC) im schweizerischen Großforschungsinstituts CERN haben keine Kosten und Mühen gescheut und eine Webcam installiert. Liveübertragen werden Bilder aus dem Large Hadron Collider (deutsche Bezeichnung: Großer Hadronen-Speicherring). Trueten meint, da könne wenig schief gehen, weil die quasi ErfinderInnen des Internets schon wissen was sie tun. Aber seht selbst Wink...zur Webcam.
 
Vortrag: Michael Klarmann über die regionale Braunszene
Samstag, 13. September 2008

Michael Klarmann, freier Journalist der seit vielen Jahren zur regionalen Braun-Szene recherchiert und informiert, hält am 16. September 2008 an der Volxhochschule Aachen einen Vortrag über Neonazis und Rechtsextremisten in der Region Aachen. Los gehts um 19:30 Uhr. Eintritt kostnix.

Inhalt

Die rechtsextreme Szene in der Region Aachen und Düren gilt seit Jahren als eine der aktivsten in NRW. Die NPD und Neonazi-Gruppen ("Kameradschaften") haben Zulauf. NPD- und DVU-Vertreter sitzen in Fraktionsstärke im Stadtrat von Stolberg. NPD und "Kameradschaften" organisierten mehrere Konzerte und Treffen in der Region.
Seit 2002 kam es in Stolberg, Aachen, Düren, Erkelenz und auf dem Soldatenfriedhof Vossenack zu rechten Aufmärschen. Erst im April 2008 kam es in Stolberg zu Aufmärschen mit mehreren hundert Teilnehmern, weil die Rechtsextremisten den tragischen Tod eines jungen Mannes nutzten, um das Opfer zum Märtyrer zu stilisieren. Die NPD trat 2007 zudem als Vorgeschmack auf die Kommunalwahlen 2009 in Aldenhoven mit einem Direktkandidaten zur Bürgermeisterwahl an und errang 3,2 Prozent der Stimmen.

 
Propagandhi im Interview mit ZNet und DA
Samstag, 13. September 2008
Unter dem Titel Musik von heute, Rebellion von morgen ist in der aktuellen Ausgabe der Direkten Aktion (DA) und auf der Webseite ZNet ein ausführliches Interview mit Chris Hannah von der Band Propagandhi erschienen. Inhaltlich plaudern die Interviewer mit dem bekennenden Anarchisten, Labelbetreiber, Sänger und Gitarristen der Band Propagandhi über politische Musik, die Situation in Nordamerika und ParEcon. Prädikat: Lesenswert!
 
Michael Wildenhain: Lesung in der Aachener Barockfabrik
Samstag, 13. September 2008

Michael Wildenhain, u.a. in den 1980er Jahren aktiv in der Berliner HausbesetzerInnen-Szene, stellt am 17. September 2008 in der Aachener Barockfabrik sein neues Buch Träumer des Absoluten vor. Los gehts um 20 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 3,50 €. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Kulturbetrieb der Stadt Aachen und dem Buchladen Pontstraße 39.

Aus dem Inhalt

Träumer des Absoluten - Fast 40 Jahre BRD – ein politischer Roman mit authentischem Hintergrund

Tariq, der begabte Sohn einer begüterten libanesischen Familie, und Jochen, der aus kleinbürgerlichen Verhältnissen stammt, kennen sich seit der Schulzeit. Sie verbindet die Liebe zur Mathematik – und zu Judith, die ihnen abwechselnd ihre Gunst schenkt. So bleibt es bis zum Abitur und durch die Jahre in Berlin: beide tief eingelassen in die politischen Diskussionen und den militanten Widerstand gegen den Staat. Der eine, schließlich Professor, steigt aus. Der andere, Tariq, wird in einem aufsehenerregenden Prozess zum Kronzeugen, zum Verräter an seiner eigenen Biografie und sucht die Nähe zum islamischen Terrorismus.

Der neue Roman des Berliner Autors hat konkrete Bezüge zu wichtigen politischen Vorgängen der 1990er Jahre in der Region Aachen: dem "Fall Schneider/Schwerte" und dem Prozess um die sog. Antiimperialistischen Zellen (AIZ), den Wildenhain als Auslöser für den Roman nennt.

 
Buchvorstellung: FAU - Die ersten 30 Jahre
Freitag, 12. September 2008

Am 15. Oktober 2008 wird der Autor Roman Danyluk das Buch FAU - Die ersten 30 Jahre im Cafe Mundo (Welthaus Aachen, An der Schanz 1), im Rahmen einer bundesweiten Lesereise vorstellen. Los gehts ab 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Spenden zur Refinanzierung der Veranstaltung sind wie immer Willkommen.

Inhalt

Die Tatsache, dass die FAU-IAA nun schon auf eine 30-jährige Geschichte zurückblicken kann, ist zumindest bemerkenswert. In einer Zeit entstanden, in der es unzählige Organisationen, Parteien und Grüppchen der Neuen Linken gab, von denen die jüngere Generation politisch Aktiver heute nicht einmal mehr den Namen kennt, existiert die FAU immer noch. Aber es war ein langer und dornenreicher Weg von einer idealistischen Initiative, die aus nicht viel mehr bestand als einem Häufein EnthusiastInnen, zur heute umtriebigen kleinen Basisgewerkschaft. Ein Weg, der noch längst nicht zu Ende gegangen ist.

Die Entstehung dieses Buches war ein kollektiver Prozess. Diese erste Arbeit über die Geschichte der FAU wurde von einfachen Gewerkschaftsmitgliedern konzipiert, recherchiert, geschrieben, bebildert, layoutet, verlegt und verbreitet. Damit ist dieses Buch ein lebendiges Beispiel der Geschichtsschreibung von unten und ein emanzipativer Beitrag zur Selbstermächtigung von Lohnabhängigen, die sonst in den bürgerlichen Massenmedien kaum zu Wort kommen.

Wer mehr wissen will über die FAU (-Aachen) und den Anarchosyndikalismus in Deutschland heute, kommt an diesem Buch und der Lesung nicht vorbei.

 
Einführung in das kollektive Arbeitsrecht
Freitag, 12. September 2008

Unsere GenossInnen von der FAU-Düsseldorf bieten am 27.09.08 in der Zeit von 11 - ca. 18 Uhr ein kostensloses Tagesseminar zum Thema "Einführung in das kollektive Arbeitsrecht" an. Veranstaltungsort ist das Düsseldorfer Kulturcafé Solaris in der Kopernikusstr. 53. Spenden für Getränke, Essen und Material werden erbeten. Die Anmeldung ist bis zum 25.09.08 per Email an faud (ät) fau.org möglich. Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt.

Inhalt

 
Direkte Aktion: Ausgabe 189 soeben erschienen
Donnerstag, 11. September 2008

Ausgabe Nr. 189 (September / Oktober 2008) des anarchosyndikalistischen Fachblattes - auch Direkte Aktion genannt - für Klassenkampf, Streik, Kultur und Kreuzworträtsel gibt es ab jetzt im gut sortierten Fachhandel, auf unserem Büchertisch und natürlich per Post(-Abonnement). Hier kannst du die DA abonnieren oder erst einmal ein Probeheft bestellen. Ausgabe 188 (Juli / August 2008) kann ab sofort kostenlos online gelesen werden.

Aus dem Inhalt

 
Dokumentation: Fight Fascism in Stolberg abgesagt - Ausführliche Erklärung der OrganisatorInnen
Freitag, 29. August 2008
Wie bereits angekündigt, fällt das Fight Fascism- Festival im August diesen Jahres in Stolberg aus. Über die Gründe, die die VeranstalterInnen zur Absage bewegt haben, hatten wir gestern bereits kurz berichtet. Im nun folgenden Abschnitt dokumentieren wir die ausführliche Erklärung der HauptorganisatorInnen, den Vertretern der Gruppe Z (Stolberg) und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Aachen.
 
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