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Sonntag, 6. April 2008 |
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Der Wobbly-Barde Utah Phillips ist schwer erkrankt. Er kann nicht
mehr auftreten und braucht dringend finanzielle Unterstützung. Utah Phillips hat Zeit seines Lebens als IWW-Musiker, Sänger, Dichter,
Schriftsteller und, vor allem, Organizer den Geist des Kampfes gegen
die Bosse und für eine bessere Welt hochgehalten.
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Samstag, 22. März 2008 |
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Gilles ist Mitglied in der CNT-PTT Paris und war sehr engagiert in der
Kampagne anlässlich der Betriebswahlen im Herbst 2007. Der
"Rädelsführer" der Kampagne zur Rückgewinnung der
Gewerkschaftsfreiheit im Poste-Verteilzentrum (DOTC) Paris Süd sollte
Mitte Februar vor einer paritätischen Personal-Kommission (CAP) dafür
zur Verantwortung gezogen werden.
Diese Kommission behandelt offiziell ein Gilles persönlich
betreffende Angelegenheit - der Bericht dazu blieb bis heute aus. Das
Ergebnis der Sitzung: Gilles wird gefeuert. Eine drängt sich Frage
auf: Will sich das Unternehmen mit allen Mitteln einer "unerwünschten
Person" entledigen?
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Dienstag, 4. März 2008 |
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Lionbridge ist ein multinationales Unternehmen für Lokalisierungen
und Übersetzungsservice mit Standorten in Europa, den Vereinigten
Staaten, Indien und China. Im Dezember 2007 gründete sich eine neue
basisdemokratische Gewerkschaft in der Firma. Am 12. Februar wurde der
Gewerkschafter Jakub G. entlassen. Die Entlassung kam kurz nach der
Bekanntgabe der Existenz der Gewerkschaft. Unsere polnischen
GenossInnen von der ZSP rufen zu Solidaritätsaktionen für Jakub auf.
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Mittwoch, 23. Januar 2008 |
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Im Herbst letzten Jahres gab es in
Frankreich eine Mobilisierung gegen das LRU, ein Reformgesetz für die
Universitäten. Dabei kam es u.a. an der Sorbonne in Paris zu
Auseinandersetzungen, als Streikbrecher sich gewaltsam Zugang
verschaffen wollten. Stattdessen wurde Adrien, eine Student, der
Mitglied der anarcho-syndikalistischen CNT-AIT ist, verhaftet. In einem
Schnellverfahren soll er nun am 29. Januar verurteilt werden. Ihm
drohen bis zu fünf Jahren Haft und 75.000 EUR Geldstrafe. Die CNT-AIT
ruft dazu auf, eine Petition zur Unterstützung Adriens zu unterzeichnen.
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Donnerstag, 10. Januar 2008 |
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Neue Entwicklung im Kampf gegen die Massenentlassungen bei der spanischen Tochter
des Multis Behr mit Sitz in Stuttgart: Die
Konfrontation verschärft sich weiter. Auf lokalen und internationalen Druck hin hat die
Firmenleitung mit dem Versuch einer Aussperrung der Belegschaft
reagiert. Diese bekam jedoch davon Wind und besetzte ihrerseits vor
Inkrafttreten der Aussperrung erneut die Fabrik.
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Sonntag, 6. Januar 2008 |
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Zur Unterstützung von 295 ArbeiterInnen der Firma Frape-Behr, die in
Barcelona von Rationalisierung und Entlassung bedroht sind, hat die
anarcho-syndikalistische Gewerkschaft «Freie ArbeiterInnen Union»
(FAU-IAA) eine Solidaritätspostkarte herausgegeben. Adressat der
Postkarte ist die Konzernleitung des Automobil-Zuliefermultis Behr mit
Sitz in Stuttgart.
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Mittwoch, 26. Dezember 2007 |
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Am 21. Dezember 2007 haben sich die ArbeiterInnen des Werkes "Frape
Behr" in Barcelona in der Fabrik eingeschlossen. Vorausgegangen war die
Ankündigung einer massiven Entlassungswelle seitens der spanischen
Tochter des Automobilzuliefer-Multis "Behr Industries" mit Sitz in
Stuttgart. Mehr als 300 ArbeiterInnen sollen entlassen werden, andere
zu erheblich schlechteren Bedingungen weiterarbeiten müssen. Die Aktion
ist der aktuelle Höhepunkt in einer Kette von Mobilisierungen, die mit
der Ankündigung der Massenentlassung und der Gründung einer
Betriebsgruppe der spanischen Gewerkschaft CNT-AIT im Oktober ihren
Anfang nahm.
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Sonntag, 2. Dezember 2007 |
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Am 24. und 25. November wurde in Wien der Gründungskongress einer
anarchosyndikalistischen Föderation abgehalten. Die anarchosyndikalistische Förderation Österreich umfasst derzeit Syndikate aus Wien und
Oberösterreich. Auf dem Gründungskongress wurde ein Statut verfaßt, welcher die wesentlichen Prinzipien beeinhaltet.
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Dienstag, 16. Oktober 2007 |
Nach 20 Jahren Existenz wurde die Postgewerkschaft der
französischen CNT im vergangenem Jahr de facto verboten. Dies ist die
Konsequenz einer Vereinbarung, die am 27. Januar 2006 von den
Gewerkschaften CGC, CFDT, CFTC, FO und UNSA und der Unternehmensleitung
der Post unterzeichnet wurde. Die CGT und SUD haben sich in dieser
Angelegenheit zu Handlangern der Geschäftsführung gemacht, weil sie
nicht die Möglichkeit wahrnahmen, ein Veto einzulegen, sondern sich
enthielten.
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