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Lust und Liebe sind die Fittiche zu großen Taten.Johann Wolfgang von Goethe
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| Dienstag, 2. Oktober 2007 | |
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Der industrielle Rüstungszweig der sog. “Non-Lethal Weapons” wächst stetig. Dies lässt auf ein wachsendes Interesse von Staaten an dieser "neuartigen" Waffengattung schliessen. Der Begriff „nicht-tödliche Waffen" beschönigt allerdings die möglichen Auswirkungen dieser Waffengattung. Die meisten Waffen, die die Bezeichnung „nicht-tödliche“ tragen, sind trotzdem in gewissen Fällen der Anwendung tödlich. Deshalb wird oft auch die Bezeichnung „weniger-tödlich“ verwendet. Der Einsatz von Elektroschockwaffen wie den Taser, die GegnerInnen auf mehrere Meter Entfernung mit Stromstößen lähmen, ist seit längerer Zeit von Polizeikräften in den USA bekannt. Die Rüstungsfirmen sind jedoch erfinderisch und haben aktuell weit mehr im Angebot:
Aus Sicht ihrer BefürworterInnen sind die neuen Waffen die angemessene Antwort auf wachsende soziale Widersprüche, Gewalteruptionen in den Vorstädten, militante GlobalisierungskritikerInnen und Flüchtlingswellen z.b. am Grenzzaun von Ceuta. Download Der 27-minütige Radiobeitrag des Journalisten Albrecht Kieser "Sanfte Waffen für harte Zeiten" liegt auf der Webseite des SWR zum Download bereit. Bild & Textquelle (redigiert): Deutschlandfunk.de Weitere Texte und Artikel Neuere Artikel
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Sanfte Waffen und harte Zeiten ist eine Radioproduktion vom Westdeutschen Rundfunk (WDR) und Deutschlandfunk (DLF): Fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit planen Bundeswehr und
verschiedene Polizeibehörden die Einführung von neuartigen "nicht
tödlichen Waffen". Ziel dieser Waffen ist es, Widerstand z. B. gegen
"zivilen Ungehorsam" annähernd
unblutig
zu brechen.
