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Zitat des Tages und der Nacht

Anarchie ist Sozialismus und Freiheit in einem. Freiheit ohne Sozialismus besteht aus Privilegien und Sozialismus ohne Freiheit bedeutet Gewalt und Unterdrückung.
(Michail Bakunin)

 

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Abschiebung in den Iran trotz Verurteilung zum Tode E-Mail
Montag, 8. Oktober 2007

Trotz der Verurteilung zum Tode in Abwesenheit hat ein Berliner Landgericht die Abschiebung der 31-jährigen Iranerin Jasmin K. beschlossen. Das "Verbrechen", welches ihr im Iran vorgeworfen wird, ist ihre gelebte lesbische Sexualität. Ihre Anwältin (Eva Lindemeier) legte dem BL ein entsprechendes offizielles Schriftstück aus dem Iran vor, welches jedoch keinen Einfluss auf den weiteren "Abschiebeprozess" hatte. Die Berliner Verwaltungsrichter hielten viele der Unterlagen, die Yasmins Anwältin einreichte, für gefälscht. 

 
Besonders widersprüchlich: Das Gericht glaube der Iranerin zwar, dass sie lesbisch sei- im Iran wird Homosexualität mit dem Todes bestraft- an der Abschiebung ändere dies jedoch nichts.
Das Gericht berief sich in seiner Entscheidung absurderweise auf ein Gespräch, das Mitarbeiter des deutschen Außenministeriums im Iran mit der Mutter von Jasmin K. geführt hätten. In diesem Gespräch habe die verzweifelte und verängstigte Mutter abgestritten, dass ihre Tochter lesbisch sei. Auf Grund dieser "Beweisführung" soll nun die Asylbewerberin - trotz des Todesurteils - abgeschoben werden.

In einem Interview mit dem Magazin Quer gibt die Iranerin an, dass ihr nun die Steinigung in ihrem Heimatland drohe.

Bis zum Jahresende wird Abschiebung ausgesetzt und die Iranerin in Deutschland "geduldet". 

Wer Jasmin K. unterstützen will, kann sich beispielsweise vertrauensvoll an Berlins Bürgermeister „Ich-bin-schwul–und-das-ist-auch-gut-so“-Klaus Wowereit wenden. Ein entsprechende Kontaktformular findet man auf seiner Internetseite

Quelle: Queer.de 

 



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