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Befragung: Trotz Erkrankung zur Arbeit E-Mail
Mittwoch, 21. November 2007

Das "Wissenschaftliche Institut der AOK" hat den "Fehlzeiten-Report 2007" vorgestellt. Fazit: Der Krankenstand der rund 9 Millionen AOK-Versicherten Erwerbstätigen nahm im Jahr 2006 von 4,4 Prozent auf 4,2 Prozent ab. Dies ist der niedrigste Krankenstand-Wert in den letzten zehn Jahren.

Selbst ernsthafte Beschwerden und der ausdrückliche Rat des Arztes hielten viele Beschäftigte nicht davon ab, weiter ihrer Arbeit nachzugehen. So gaben die TeilnehmerInnen einer Umfrage an: Bei Knapp zwei Drittel der Befragten sei es im letzten Jahr vorgekommen, daß sie zur Arbeit gegangen seien, obwohl sie sich sehr krank gefühlt hätten. JedeR dritte Beschäftigte sei mit gesundheitlichen Beschwerden am Arbeitsplatz erschienen, obwohl der Arzt davon abgeraten hatte.

Als Beweggründe für das Arbeiten trotz gesundheitlicher Beschwerden wurden am häufigsten eine hohe Arbeitsbelastung (48,5 Prozent) und die Angst um den Arbeitsplatz (30,2 Prozent) angegeben.

Quelle: Junge Welt 



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