Zitat des Tages und der Nacht
Lust und Liebe sind die Fittiche zu großen Taten.Johann Wolfgang von Goethe
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| Sonntag, 6. Juli 2008 | |
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Aktion vor der Starbucksfiliale in Aachen
Am Samstag morgen gegen 11 Uhr bauten GewerkschafterInnen der FAU-Aachen und deren UnterstützerInnen
(ein fettes Dankeschön!) ihren Stand mit 5 Litern zapatistischem Gratis-Kaffee, Biomilch und Rohrzucker auf und verteilten Flugblätter. Zunächst wurde die Außengastronomie des Starbucks-Ladens auf dem Aachener Markplatz mit Flugblättern eingedeckt und die dort sitzenden KundInnen über die anti-gewerkschaftliche Haltung und -Praxis des Konzerns informiert. Zeitgleich wurden fleißig Flyer an PassantInnen verteilt und zum Gratis-Käffchen eingeladen. Da sich Teile der FAU-Aachen und deren FreundInnen erst am späten Freitag abend zur Aktion vor der lokalen Starbucks-Filiale entschlossen hatten, wird das gute Gelingen als besonders positiv bewertet. Polizei und Ordnungsamt ließen sich - zu unserem Erstaunen - nicht blicken, so dass wir gegen 12:15 Uhr zufrieden und unbehelligt unseren kleinen Stand samt leerer Kannen zusammen packen konnten.
Für unsere nächste Aktion - denn wir kommen wieder, keine Frage! -
werden wir die Wünsche und Ideen unserer GesprächspartnerInnen
aufgreifen und unser Angebot mindestens um aufgeschäumte Milch zum
Käffchen erweitern Eine (unvollständige) Übersicht des Aktionstages mit Kurzberichten aus Städten weltweit findet ihr auf FAU.org.
Dieser Kaffee schmeckt bitter! „Wir schaffen uns ein großartiges Arbeitsumfeld und behandeln uns mit Respekt und Würde.“ Mit diesen hübschen Worten beschreibt STARBUCKS in seinem „Mission Statement“ die Arbeitsatmosphäre in den tausenden von Filialen und Franchises des Konzerns. Doch schaut man hinter die Kulissen, entpuppt sich dies als wenig mehr denn schöne Worte zur Beruhigung der Kundinnen und Kunden. Seit Jahren feuert STARBUCKS immer wieder Beschäftigte, die sich für bessere Arbeitsbedingungen einsetzen. In den USA, in Spanien, weltweit. Letztes Beispiel in der langen Kette anti-gewerkschaftlicher Praktiken bei STARBUCKS ist die Entlassung der „Barista“ (so nennt STARBUCKS die ArbeiterInnen) Monica in Sevilla. Weil schon lange der Punkt erreicht, wo es reicht, informieren wir heute Beschäftigte, Kundinnen und Kunden an vielen Orten rund um den Globus über die Zustände bei STARBUCKS. Wir möchten Sie bitten, mit dazu beizutragen, dass der Konzern endlich die Rechte der Beschäftigten respektiert.
Am 24. April wurde Monica gefeuert. Sie ist aktives Mitglied der wenige Monate zuvor von den Beschäftigten ins
Leben gerufenen Betriebsgruppe der Gewerkschaft CNT bei STARBUCKS in Sevilla. Die CNT fordert ihre sofortige
Wiedereinstellung und hat bereits erste Unterstützungsaktionen in Filialen der Stadt durchgeführt. Nicht jammern, sondern organisieren! Wollen Sie wirklich bei Gewerkschaftsfeinden konsumieren? Weitere Texte und Artikel Neuere Artikel
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Kommentare (1)
![]() ... geschrieben von Dennis, Juli 09, 2008 Kommentar schreiben
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Am 5. Juli 2008 haben GewerkschafterInnen und AktivistInnen in rund 20 Ländern rund um den Globus auf unterschiedlichste
Weise gegen die gewerkschaftsfeindliche Praxis des Kaffeehaus-Multis
Starbucks protestiert. In Deutschland beteiligten sich AktivistInnen in mindestens 15 größeren Städten an Aktionen gegen Starbucks-Filialen. Im Mittelpunkt standen dabei die Beschäftigten
und KundInnen des Konzerns. Unmittelbarer Anlass für den Globalen
Aktionstag war die Entlassung des CNT-Mitglieds Monica in Sevilla und
die von Cole, einem Mitglied der Starbucks Workers Union der IWW in
Grand Rapids, Michigan, USA. [Siehe auch:
.

nicht drauf habt bestürzt mich zutiefst! ;-)