Unter dem Titel FAU. Die ersten 30 Jahre erscheint anfang September als Gemeinschaftsproduktion der Verlage bzw. Vertriebe FAU-MAT (Hamburg), Syndikat-A Medienvertrieb (Moers) und Verlag Edition AV (Lich) ein Buch das die letzten 30 Jahre anarcho-syndikalistischer Arbeit der FAU in Deutschland dokumentiert. 256 Seiten stark und mit über 300 Abbildungen illustriert zum Knallerpreis von nur 14,50 € im gut sortierten Buchhandel oder per Internet-Direktvertrieb.
Aus dem Inhalt
Als im Jahre 2004 eine Welle von Montagsdemonstrationen gegen die sogenannte Agenda 2010 und die unsozialen Hartz-Gesetze die Republik aufrüttelte, war in den bürgerlichen Massenmedien immer wieder von einer Organisation die Rede, die angeblich »Unfrieden stiften« würde. Der Name dieser Unruhestifter lautete: FAU. Was verbirgt sich hinter diesen drei Buchstaben?
Ganz einfach eine wenig bekannte und kleine Basisgewerkschaft, deren Geschichte und Gegenwart in diesem Buch kenntnisreich und illustriert dargestellt wird: Was 1977 unter dem Namen Initiative Freie Arbeiter Union (I-FAU) als verwegenes, ja fast aussichtsloses Unterfangen begann, entwickelte sich in der Folge zur einzigen libertären Organisation in der BRD, die heute noch bundesweit aktiv ist. Dabei beziehen sich die Militanten der FAU auf die libertäre Tendenz in der internationalen Arbeiterbewegung – auf eine Tradition also, die von Anfang an in der organisierten proletarischen Bewegung rund um den Globus präsent und zeitweise sogar mehrheitsfähig war. In ihrem Eintreten für die Abschaffung von Herrschaft sowie die Überwindung kapitalistischer Ausbeutung, orientieren sich die FAU-GewerkschafterInnen am Konzept des Klassenkampfes und der alten proletarischen Losung, dass die Befreiung der ArbeiterInnen nur das Werk der ArbeiterInnen selbst sein kann.
Getreu diesem Motto, war die Entstehung dieses Buches ein kollektiver Prozess. Diese erste Arbeit über die Geschichte der FAU wurde von einfachen Gewerkschaftsmitgliedern konzipiert, recherchiert, geschrieben, bebildert, layoutet, verlegt und verbreitet. Damit ist dieses Buch ein lebendiges Beispiel der Geschichtsschreibung von unten und ein emanzipativer Beitrag zur Selbstermächtigung von Lohnabhängigen, die sonst in den bürgerlichen Massenmedien kaum zu Wort kommen. Wer mehr wissen will über den Anarchosyndikalismus in Deutschland heute, kommt an diesem Buch nicht vorbei.
Kapitelübersicht
- Kapitel I | Der Anarchosyndikalismus in der BRD im Vorfeld der Gründung der FAU
- Kapitel II | Konsolidierung der FAU in den 1980er Jahren.
- Kapitel III | Gewerkschaft oder Propaganda- organisation? Die FAU in den 1990er Jahren.
- Kapitel IV | Die Entwicklung seit 2000 und die FAU heute.
- Kapitel V | Die IAA und ihre deutsche Sektion FAU.
- Kapitel VI | 100 Jahre Syndikalismus in Deutschland von 1878 bis 1978.
- Anhang
- 19/09/2008 01:00 - Zum fünfzigstenTodestag des anarchosyndikalisten R…
- 15/09/2008 22:02 - Studie: Reale Wochenarbeitszeit nimmt zu
- 13/09/2008 19:01 - Webcam mit Liveblick in den Teilchenbeschleuniger …
- 29/08/2008 13:58 - Ausbeuterei in der Backwaren Branche: Ein Beispiel
- 12/08/2008 09:31 - Syndikal 2009 - Taschenkalender für das Ende der L…
- 10/08/2008 07:03 - Aachen Rothe Erde: Großeinsatz der Polizei inklusi…
- 07/08/2008 05:50 - Zitat des Tages: Über Bsirskes Freiflug während de…
- 25/07/2008 01:00 - Angst vor dem Bundestrojaner macht sich breit
- 21/07/2008 13:29 - Statistik: Arbeitsunfälle in 2007
- 20/07/2008 01:00 - Siebter Todestag des italienischen Aktivisten Carl…








