Zitat des Tages und der Nacht
"Wir sind es, die wir die Städte und Paläste - hier in Spanien und in Amerika und überall - gebaut haben. Wir Arbeiter können andere Städte und Paläste an ihrer Stelle aufrichten und soger bessere. Wir haben nicht die geringste Angst vor Trümmern. Wir werden die Erben dieser Erde sein... Hier, in unserem Herzen, tragen wir eine neue Welt. Jetzt, in diesem Augenblick, wächst diese Welt."
Buenaventura Durruti
Kategorien
| Nachrichten |
| Texte |
| Termine |
| Presse |
| Strike Bike |
| Internationales |
| Computer- und Netzwelt |
| Arbeit(srecht) |
| Medien |
FAU Aachen
| Selbstdarstellung und Ziele |
| Vorteile Mitgliedschaft |
| Über Uns |
| Entscheidungsprinzip Konsens |
Radio Libertad
RSS FEED
Newsfeed FAU-AachenNeueste Einträge
- AK Antifa Aachen: Fortführung der Kampagne Faschismus ist nicht Trendy!
- Veranstaltung: Gewaltfreier Widerstand und sozialer Ungehorsam in Israel - Palästina
- freiheit für lukas podolski
- Film zum 25. Jubiläum - Zapatistas - Chronik einer Rebellion
- "Mono für Alle!" im AZ
- Konsens - wieso dass denn?
- Schulstreik
- Bundesverfassungsgericht entscheidet: Nazis dürfen durch Aachen marschieren
- Mal wieder: Solikonzert für die 1.Mai-Proteste in Aachen
- Eilmeldung: Oberverwaltungsgericht Münster verbietet Naziaufmarsch in Aachen
Tag Clouds
aachen menschen fau neonazis polizei stolberg anarchismus arbeiterinnen deutschland zeit euro arbeit leben gruppe aachener bike veranstaltung düren kampf berlin antifa welt demonstration nordhausen cnt veranstalterinnen aufmarsch streik aktion stadt bewegung infos mensch zwei lone star staat aktionen veranstaltungen quelle| Bundestag plant zentrale Arbeitszeiterfassung für Lohnabhängige |
|
| Freitag, 27. Juni 2008 | |
|
Im Schatten der Fußball-Europameisterschaft peitscht die Bundesregierung derzeit eine zentrale Datensammelmaßnahme nach der anderen durch. Getarnt als Reform der berufsgenossenschaftlichen Unfallversicherung wurde am 25. Juni die Pflicht zur Einführung von Zeiterfassungssystemen für jeden Lohnabhängigen und die zentrale Speicherung sämtlicher Zeitkonten behandelt. Die nächste Datenkrake soll auf den Weg gebracht werden, kaum dass das zentrale und unverschlüsselte ELENA-Register beschlossen wurde. Nach den Plänen der Bundesregierung sollen im Zuge der Reform des berufsgenossenschaftlichen Systens, das u.a. die Reduzierung der Berufsgenossenschaften von derzeit 23 auf künftig 9 vorsieht, eine Reihe von zusätzlichen Maßnahmen umgesetzt werden, die von weitaus größerer Tragweite sind. Alle Firmen, angefangen bei Kleinstbetrieben sollen per Gesetz dazu gezwunge werden, über Stechuhren und ähnliche Geräte, die Arbeitszeit der Beschäftigten aufzuzeichnen. Diese Daten müssen dann an die jeweilige Krankenversicherung und von dieser an die Renten- und die Träger der Unfallversicherung gemeldet werden.Als Vorwand für die Einrichtung dieses zentralen bundesweiten Arbeitszeitregisters bis hin zur letzten Klitsche, dient die Idee, dass die Beiträge zur Berufsgenossenschaft künftig aus den effektiven Anwesenheitszeiten der Beschäftigten einer Firma ermittelt werden sollen. Es ist dabei äußerst unwahrscheinlich, dass der ungeheure bürokratische und finanzielle Aufwand, den die Einrichtung dieses Zentralregisters mit sich bringen würde, tatsächlich zu Beitragszwecken notwendig ist. Erheblich wahrscheinlicher ist es, dass hier ein Datenpool geschaffen werden soll, aus dem sich mittelfristig auch andere staatliche Behörden bedienen werden und der über die sogenannte "Job-Card" mit ihrer eindeutigen Signatur-Nummer für jeden Beschäftigten mit anderen Dateien verknüpft werden kann. Für die ArbeiterInnen haben die permanenten Reformen des berufsgenossenschaftlichen Systems duch Rot-Grün und anschließend durch die Große Koalition übrigens nur eines gebracht - massive Verschlechterungen und Einschränkungen der Leistungen, besonders bei Arbeits- oder Berufsunfähigkeit. Weitere Texte und Artikel Neuere Artikel
Ältere Artikel
Trackback(0)
Kommentare (0)
![]() Kommentar schreiben
|
| < zurück | weiter > |
|---|



