Laut einer aktuellen Studie der Krankenkasse DAK wird längst nicht mehr nur im Breiten- und Leistungssport gedopt. Immer häufiger greifen Menschen auch am Arbeitsplatz zu leistungssteigernden und stimmungsaufhellenden Medikamenten und Substanzen. Rund 800.000 ArbeiterInnen dopen sogar regelmäßig. Besonders betroffen sind Beschäftigte, deren Arbeitsplatz ein hohes Stresslevel mit sich bringt, die sich in einem unsicheren Arbeitsverhältnis befinden oder starkem Konkurrenzdruck ausgesetzt sind.
Frauen und Männer haben allerdings unterschiedliche Auffassungen darüber, wie die Leistungsfähigkeit gesteigert werden kann. "Männer frisieren ihr Leistungspotenzial, Frauen polieren ihre Stimmungen auf", sagte DAK-Chef Herbert Rebscher. Männer würden also eher leistungssteigernde und aufputschende Mittel bevorzugen, Frauen entschieden sich eher für stimmungsaufhellende Mittel, die sie entspannen. Es bestünde auf lange Sicht ein hohes Nebenwirkungs- und Suchtpotenzial. Auffällig ist: Aus Sicht der Experten begünstigen Faktoren in der heutigen Arbeitswelt das Doping.
Zur erhebung der Studie hatte die DAKÂ 3000 ArbeitnehmerInnen im Alter von 20 bis 50 Jahren befragen lassen und eigene Verordnungsdaten analysiert.
Quelle: Tagesschau.de
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