Zitat des Tages und der Nacht
Lust und Liebe sind die Fittiche zu großen Taten.Johann Wolfgang von Goethe
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| Freitag, 27. Juni 2008 | |
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Die Bundesregierung hat am vergangen Mittwoch eine weitere zentrale Datensammelmaßnahme beschlossen, die den trügerischen Namen ELANA trägt- gemeint ist hier nämlich nicht die griechische Göttin, sondern der elektronischen Einkommensnachweis. Betroffen sind etwa 40 Millionen Lohnabhängige, deren Arbeitsdaten unter dem Vorwand der Kosteneinsparung und des Bürokratieabaus gespeichert werden sollen. Wie Sicher solche Datenbank-Systeme sind, hat bspw. die jüngst bekanntgewordene Datenpanne bei Einwohnermeldeämtern gezeigt. Des weiteren kommt es nicht eben selten vor, dass Systeme zu einem späteren Zeitpunkt zweckentfremdet werden: Der Behördenzugriff auf die Kontodaten der in der Bundesrepublik lebenden BürgerInnen wurde ähnlich wie die verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung mit dem Kampf gegen den Terrorismus begründet. Heute dient die Gesetzesänderung unter anderem dazu, das Konten von "verdächtigen" Hartz-IV-EmpfängerInnen überwacht werden können. Das unabhängige Datenschutzzentrum in Schleswig-Holstein hat in einer Stellungnahme Bedenken vorgetragen. Dort heißt es u.a., dass ELENA eine Datenspeicherung auf Vorrat sei und somit das Recht auf informationelle Selbstbestimmung verletze.Datenschützer kritisiert ELENA Artikel von Detlef Borchers in Heise news vom 25.06.2008
Spiegel-Online Artikel zum Thema ELENA (23.06.2008)
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