Aktiv werden!

Wir treffen uns immer Mittwochs ab 19 Uhr- derzeit allerdings noch an wechselnden Orten. Wer Interesse hat uns kennenzulernen und bei uns mitzumachen, kann das Kontaktformular oder unser Forum nutzen.

Direkte Aktion

Direkte Aktion

Eine richtig gute Zeitung lesen? Hier gehts zur Probeausgabe. Was ist die Direkte Aktion? Mehr erfahren

Newsletter

Infos und Neuigkeiten frisch in dein E-Mailpostfach? Newsletter abonieren!






Neuste Kommentare

Dokumentation: Stolberg: Proteste gegen Naziaufmar...
sorry, scheinbar ist nicht deutlich zu verstehen w...
Dokumentation: Stolberg: Proteste gegen Naziaufmar...
Was heißt hier HAT? >:(
Dokumentation: Stolberg: Proteste gegen Naziaufmar...
Einen ausführlichen Pressespiegel zu Stolberg gib...
Stolberg: Neonaziaufmarsch endet im Disaster [upda...
Da waren sie ja, die sog. Autonomen, linksradikale...
[Heute] Soli: Der Neunte Mai - Tag der Befreiungs-...
und nicht vergessen, das antifa-festival zum befre...
Dokumentation: Euromayday-Parade und Karlspreis-Pr...
und was is mit hamburg? seid ihr nicht dabei?
Paul der Geigerzähler & Friends
hallo, ich hätte gern irgendeine kontaktadresse m...
Noch länger Arbeiten...bis der Arzt kommt!
Wenn er mit "wir" die Politiker meint, mag er sich...
Die Schmierer aus Aachen-Walheim wurden gefasst
das der autor des artikels bei den aachener nachri...
Debatte und Abstimmung im Bundestag
Passendes bei Heise gelesen: [quote]Ich frage...
Neonazis provozieren in Aachen - Sicherheitsdienst und Polizei gehen gegen Antifaschisten vor E-Mail
Freitag, 1. Februar 2008
Nach den Vorfällen am gestrigen Karneval-Donnerstag in der Aachener Innenstadt beziehen Vertreterinnen und Vertreter verschiedener antifaschistischer Gruppen und Organisationen aus dem Großraum Aachen Position. Wir dokumentieren an dieser Stelle die (Presse-) Erklärung.

Neonazis provozieren in der Aachener Innenstadt – privater Sicherheitsdienst und Polizei gehen gegen antifaschistische Jugendliche vor
 
Beschreibung der Vorkommnisse
 
Etwa 35 kostümierte Neonazis, darunter Aktivisten der „Kameradschaft Aachener Land“ hielten sich am Rande des Marktplatzes auf. Eine handvoll antifaschistischer Jugendlicher, die zufällig auf die Gruppe stiess, wurde von diesen gegen 11 Uhr umzingelt, bedrängt und fotografiert.

Infolgedessen rissen Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes, der vermutlich im Auftrage der Stadt Aachen zur Unterstützung des Ordnungsamts angeheuert wurde, einen der bedrängten Jugendlichen mit roher Gewalt zu Boden, nachdem dieser sich nicht von den Mitarbeitern des privaten Sicherheitsdienstes grundlos wegführen lassen wollte. Die ärztliche Diagnose des zu Boden gerissenen jugendlichen Antifaschisten lautet: Schädelprellung mit Schürfwunde am Kopf, Verstauchung eines Ellenbogens, Kratzspuren am Unterarm.

Der Verletzte wurde festgenommen und zunächst in das Verwaltungsgebäude am Katschhof gebracht. Drei Freunde begleiteten ihn dorthin. Im Beisein von zwei bekannten Neonazis aus Aachen und Düren wurden dort die Personalien des Betroffenen aufgenommen. Als die Jugendlichen dagegen protestierten, dass die Neonazis den Personalausweis des Verletzten einsehen und sogar abfotografieren konnten, wurden auch die drei Begleiter von der Polizei festgenommen. Die antifaschistischen Jugendlichen wurden erkennungsdienstlich behandelt und teilweise bis 19 Uhr festgehalten.

Währenddessen zog die Neonazi-Gruppe – zeitweise bis auf rund 40 Personen angewachsen - weiter durch die Stadt. Im weiteren Verlauf des Tages attackierte diese eine Gruppe Punks am Elisenbrunnen. Ob es bei diesem und anderen Vorfällen weitere Verletzte gegeben hat, ist derzeit unbekannt. Weiterhin sollen Migranten und andere Passanten durch die Neonazis provoziert und beschimpft worden sein. Dabei soll auch der „Hitlergruss“ gezeigt worden sein.

Die Unterzeichner kritisieren in einer ersten gemeinsamen Stellungnahme das Vorgehen der Polizei und des Sicherheitsdienstes. Nach glaubhaften Augenzeugenberichten hätten die privaten Wachleute völlig unangemessen und einseitig eingegriffen. Die antifaschistischen Jugendlichen seien demnach friedlich gewesen und der Sicherheitsdienst habe sie offenbar grundlos abführen wollen.

Stellungnahme 
 
„Allem Anschein nach trägt diese private Sicherheitsfirma nicht zur Sicherheit bei, sondern ist selbst ein Teil des Problems“, heißt es in der am Freitag verbreiteten Stellungnahme. „Es ist in keiner Weise hinnehmbar, wenn in Aachen private Hilfssheriffs eingesetzt werden sollten, um gewaltsam gegen Antifaschisten vorzugehen. Den Mitarbeitern der Sicherheitsfirma empfehlen wir den Besuch einer Fortbildung über die Gefahren der extremen Rechten. Wir fordern zudem Aufklärung über das Vorgehen der Polizei. Während diese hart gegen antifaschistische Jugendliche vorging, konnten die Neonazis offenbar bis in den Nachmittag hinein ungestört durch Aachen ziehen. Die Aachener Bevölkerung rufen wir auf, sich den Umtrieben von Nazis auch in der Aachener Innenstadt entgegenzustellen und die örtlichen antifaschistischen Gruppen zu unterstützen.“
 
UnterzeichnerInnen 

Vertreterinnen und Vertreter der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) Aachen, der Partei DIE LINKE, der DKP Aachen, des ak sub.version, der FAU Aachen, der UWG Bürgerwille Aachen, der Antifaschistischen Aktion Aachen, des Anti-Kriegs-Bündnisses Aachen, der SDAJ Aachen, der FDJ Aachen, der SAV Aachen, der Antifa Düren sowie Horst Schnitzler (Mitglied des Aachener Stadtrates), Marc Treude (Mitglied des Aachener Stadtrates), Andrej Hunko (Mitglied im Landesvorstand der Partei DIE LINKE) und weitere Aachener AntifaschistInnen.


Weitere Texte und Artikel

Ähnliche Artikel
Neuere Artikel
Ältere Artikel
&lt&lt Vorherige Seite                    Nächste Seite&gt&gt
Trackback(0)
Kommentare (0)Add Comment

Kommentar schreiben
quote
bold
italicize
underline
strike
url
image
quote
quote
Smiley
Smiley
Smiley
Smiley
Smiley
Smiley
Smiley
Smiley
Smiley
Smiley
Smiley

security code
Bitte den folgenden Code eintragen


busy
 
< zurück   weiter >