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| Mittwoch, 21. November 2007 | |
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Wenn der amtierende Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble König von Deutschland wäre, würden wir wahrscheinlich nicht nur in einer totalüberwachten Gesellschaft leben, sondern auch Arbeiten bis der "Chef" uns direkt am Arbeitsplatz vom Bestatter abholen lassen muss- insofern mensch sich eine ordentliche Bestattung überhaupt leisten kann. So oder so ähnlich würde wohl die Umsetzung seiner Idee für die davon Betroffenen funktionieren. Weitere Details wird er wohl demnächst in einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin Capital verraten: Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) will das Rentenalter über 67 Jahre hinaus verschieben. Mit der vor einigen Monaten beschlossenen Erhöhung auf 67 Jahre »sind wir noch nicht am Ende«, sagte Schäuble dem Wirtschaftsmagazin Capital laut einem am Dienstag veröffentlichten Vorabbericht. »Wir brauchen eine allmähliche Anhebung der Lebensarbeitszeit, eine stärkere Flexibilität.« Das es sich bei diesem Plan- angesichts steigender Produktivität und Automatisierung, und mangelnder Stellenangebote für ältere Menschen- um einen erneuten Angriff auf die Renten der ArbeiterInnen handelt, sollte inzwischen auch dem Letzten klar sein. Quelle: Junge Welt Weitere Texte und Artikel Neuere Artikel
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Kommentare (1)
![]() Arbeiter sind häufig schon vor dem 67 Lebensjahr a geschrieben von Maximiliano, November 21, 2007
Wenn er mit "wir" die Politiker meint, mag er sicherlich recht behalten. Für Arbeiter in vielen Branchen wie dem Handwerk, die Tagtäglich Knochenjobs machen, trifft diese Behauptung schon lange nicht mehr zu. Denn viele sind bereits vor dem 67 Lebensjahr mehr als am Ende. Mit "flexibilität" ist wahrscheinlich die Bereitschaft gemeint, sich weiter einzuschränken und in Armut zu leben. Na dann Prost Mahlzeit!
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