Zitat des Tages und der Nacht
Um das Prinzip des Staates zu treffen, ist es besser, zu sagen, dass es nicht den Staat sondern lediglich eine Durchstaatlichung gibt, da das Staatliche über (durchaus vielfältige) Herrschaftsdiskurse pro- und reproduziert wird ... Der Staat ist nicht ein fremdes Monster dem entflohen oder das gezähmt werden muß. Er ist überall, beginnend bei uns selbst ...
Gabriel Kuhn
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| Dienstag, 11. September 2007 | |
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Nur zwölf Prozent der Arbeitsplätze in Deutschland werden von den Beschäftigten als umfassend positiv beschrieben. 54 Prozent liegen im Mittelfeld, mehr als ein Drittel der Arbeitsplätze (34 Prozent) ist mangelhaft. Zu diesem Ergebnis kommt der DGB-Index "Gute Arbeit", den der Deutsche Gewerkschaftsbund am Dienstag in Berlin vorgestellt hat. Er beruht auf den Aussagen von 6000 Beschäftigten aus allen Regionen, Branchen, Einkommensgruppen und Arbeitsverhältnissen und ist damit repräsentativ für die Meinung der arbeitenden Menschen in Deutschland.
15 Kategorien, von Qualifizierungs- und Entwicklungsmöglichkeiten bis Einkommen, fließen in den DGB-Index "Gute Arbeit" ein. Im Schnitt sei der berufliche Alltag geprägt von Arbeits- und Zeitdruck, fehlenden Aufstiegsperspektiven, geringer beruflicher Zukunftssicherheit und einem nicht angemessenen Einkommen.
Befragte mit niedrigem Einkommen berichteten zudem deutlich öfter als Besserbezahlte von großen gesundheitlichen Belastungen, respektlosem Umgang, schlechter Führungsqualität und einem Mangel an Aufstiegschancen, so Frank Bsirske verwies darauf, dass es "zwar in nahezu allen Tätigkeitsbereichen und Branchen gute Arbeit" gebe, "allerdings immer nur an einer Minderzahl von Arbeitsplätzen. Nicht finden konnten wir gute Arbeit bei Hilfstätigkeiten und kaum in der Leiharbeit. Vor allem die Befragung der Zeitarbeiter zeigt, wie richtig wir mit unseren Forderungen nach Gleichstellung, insbesondere beim Lohn liegen". Jürgen Peters kritisierte, viele Arbeitgeber versuchten an der Qualität der Arbeitsbedingungen zu sparen, Errungenschaften rückgängig zu machen.
Quelle: Pressemeldung von dgb.de (11.09.2007) Weitere Texte und Artikel Neuere Artikel
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Miese Bezahlung, schlechte Arbeitsbedingungen und kaum Aufstiegschancen- so lautet das Ergebnis einer Gewerkschaftsstudie: Jeder dritte Beschäftigte in Deutschland ist unzufrieden mit seiner Firma. Allen voran: Die ZeitarbeiterInnen.