| Home arrow Kategorien arrow Nachrichten arrow Nur 12 Prozent sind zufrieden mit ihrem Arbeitsplatz

Zitat des Tages und der Nacht

"Wir sind es, die wir die Städte und Paläste - hier in Spanien und in Amerika und überall - gebaut haben. Wir Arbeiter können andere Städte und Paläste an ihrer Stelle aufrichten und soger bessere. Wir haben nicht die geringste Angst vor Trümmern. Wir werden die Erben dieser Erde sein... Hier, in unserem Herzen, tragen wir eine neue Welt. Jetzt, in diesem Augenblick, wächst diese Welt."


Buenaventura Durruti

Zitate im Überblick

Radio Libertad

Nur 12 Prozent sind zufrieden mit ihrem Arbeitsplatz E-Mail
Dienstag, 11. September 2007

ImageMiese Bezahlung, schlechte Arbeitsbedingungen und kaum Aufstiegschancen- so lautet das Ergebnis einer Gewerkschaftsstudie: Jeder dritte Beschäftigte in Deutschland ist unzufrieden mit seiner Firma. Allen voran: Die ZeitarbeiterInnen.

 
Nur zwölf Prozent der Arbeitsplätze in Deutschland werden von den Beschäftigten als umfassend positiv beschrieben. 54 Prozent liegen im Mittelfeld, mehr als ein Drittel der Arbeitsplätze (34 Prozent) ist mangelhaft. Zu diesem Ergebnis kommt der DGB-Index "Gute Arbeit", den der Deutsche Gewerkschaftsbund am Dienstag in Berlin vorgestellt hat. Er beruht auf den Aussagen von 6000 Beschäftigten aus allen Regionen, Branchen, Einkommensgruppen und Arbeitsverhältnissen und ist damit repräsentativ für die Meinung der arbeitenden Menschen in Deutschland.
 
15 Kategorien, von Qualifizierungs- und Entwicklungsmöglichkeiten bis Einkommen, fließen in den DGB-Index "Gute Arbeit" ein. Im Schnitt sei der berufliche Alltag geprägt von Arbeits- und Zeitdruck, fehlenden Aufstiegsperspektiven, geringer beruflicher Zukunftssicherheit und einem nicht angemessenen Einkommen.
 
 
 

Befragte mit niedrigem Einkommen berichteten zudem deutlich öfter als Besserbezahlte von großen gesundheitlichen Belastungen, respektlosem Umgang, schlechter Führungsqualität und einem Mangel an Aufstiegschancen, so
Sommer: "Das ist ein weiterer Beleg für miese Bedingungen im Niedriglohnsektor. Beides muss sich verbessern: die Entlohnung durch einen gesetzlichen Mindestlohn und die Arbeitsbedingungen."

 

Frank Bsirske verwies darauf, dass es "zwar in nahezu allen Tätigkeitsbereichen und Branchen gute Arbeit" gebe, "allerdings immer nur an einer Minderzahl von Arbeitsplätzen. Nicht finden konnten wir gute Arbeit bei Hilfstätigkeiten und kaum in der Leiharbeit. Vor allem die Befragung der Zeitarbeiter zeigt, wie richtig wir mit unseren Forderungen nach Gleichstellung, insbesondere beim Lohn liegen".

 

Jürgen Peters kritisierte, viele Arbeitgeber versuchten an der Qualität der Arbeitsbedingungen zu sparen, Errungenschaften rückgängig zu machen.

Eine rein auf Kostensenkung ausgerichtete Unternehmensstrategie unterminiert die Leistungsbereitschaft und Motivation der Beschäftigten. Damit wird eine wesentliche Voraussetzung für ihre Innovationsfähigkeit und damit auch die Basis für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zerstört.

Quelle: Pressemeldung von dgb.de (11.09.2007)



Weitere Texte und Artikel

Ähnliche Artikel
Neuere Artikel
Ältere Artikel
&lt&lt Vorherige Seite                    Nächste Seite&gt&gt
Trackback(0)
Kommentare (0)Add Comment

Kommentar schreiben
quote
bold
italicize
underline
strike
url
image
quote
quote
Smiley
Smiley
Smiley
Smiley
Smiley
Smiley
Smiley
Smiley
Smiley
Smiley
Smiley

security code
Bitte den folgenden Code eintragen


busy
 
< zurück   weiter >