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Zitat des Tages und der Nacht

"Wir sind es, die wir die Städte und Paläste - hier in Spanien und in Amerika und überall - gebaut haben. Wir Arbeiter können andere Städte und Paläste an ihrer Stelle aufrichten und soger bessere. Wir haben nicht die geringste Angst vor Trümmern. Wir werden die Erben dieser Erde sein... Hier, in unserem Herzen, tragen wir eine neue Welt. Jetzt, in diesem Augenblick, wächst diese Welt."


Buenaventura Durruti

Zitate im Überblick

Radio Libertad

Nachrichten
Neue FAU-Ortsgruppe in der Region West E-Mail
Mittwoch, 24. September 2008

Auf dem Regionaltreffen West, das am 14.09.08 in Aachen stattgefunden hat, wurde das "Allgemeine Syndikat Solingen" in die FAU aufgenommen. Wenn ihr im Großraum Solingen lebt oder arbeitet und Kontakt mit der FAU-IAA aufnehmen wollt, dann besucht doch einfach die Homepage der FAU Solingen oder schreibt ihnen eine Mail:

fausg(ät)fau.org

Über die FAU Solingen könnt ihr auch Kontakt zur FAU Wuppertal (in Gründung) aufnehmen.

 
Zum fünfzigstenTodestag des anarchosyndikalisten Rudolf Rocker E-Mail
Freitag, 19. September 2008

Heute vor 50 Jahren - am 19. September 1958 - starb der Anarchosyndikalist, Buchbinder, Verleger und Autor zahlreicher Artikel, Aufsätze und Bücher in Crompond bei New York. Rudolf Rocker gilt als bedeutender Theoretiker des Anarchosyndikalismus, der die revolutionäre Überwindung der kapitalistischen Gesellschaft in gewerkschaftlicher Selbstorganisation zum Ziel hat. Zu Rockers WeggefährtInnen zählen u.a. Milly Witkopp-Rocker (Rudolf Rockers Lebensgefährtin und Mitbegründerin des Syndikalistischen Frauenbundes, einer Unterorganisation der FAUD), Emma Goldman, Errico Malatesta, Fran­cis­co Ferrer oder Pjotr Kropotkin.

 
Studie: Reale Wochenarbeitszeit nimmt zu E-Mail
Montag, 15. September 2008

Laut einer in Dublin veröffentlichten Studie der EU-Agentur zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen steht nun fest: Die in Deutschland arbeitenden LohnsklavInnen liegen im europäischen Rennen um die längste reale Wochenarbeitszeit auf den vorderen Rängen. In kaum einem anderen Land der Europäischen Union wird so lange gearbeitet wie in Deutschland.

Die Studie in Zahlen

Die hiesigen Lohnabhängigen kamen im vergangenen Jahr im Schnitt auf 41,1 Arbeitsstunden pro Woche. Dies ist ein Anstieg von 3,3 Wochen-Arbeitsstunden in den vergangenen 5 Jahren. Die in Tarifverträgen vereinbarte durchschnittliche Wochenarbeitszeit liegt hierzulande allerdings nur bei 37,6 Stunden. Als Begründung für die über Durchschnitt geleistete Arbeitszeit wird in dem Bericht der Ausstieg von immer mehr Unternehmen aus der tariflichen Bindung genannt. Des weiteren verpflichten immer mehr Chefs ihre Angestellten zu Überstunden. 

Deutschland belegt der Studie zufolge bei der Länge der Wochenarbeitszeit unter den 28 im Vergleich berücksichtigten europäischen Ländern gemeinsam mit Österreich Platz fünf. Länger gearbeitet wird nur noch in Bulgarien, Rumänien, Großbritannien und Tschechien. Die kürzeste Arbeitswoche haben Italien mit 38,4 und Frankreich mit 37,7 Stunden. Im Durchschnitt ist die tatsächliche Wochenarbeitszeit in den EU-Staaten mit 40 Stunden gut eine Stunde kürzer als in Deutschland.

 
Webcam mit Liveblick in den Teilchenbeschleuniger (LHC) E-Mail
Samstag, 13. September 2008
Die MacherInnen des Teilchenbeschleunigers (LHC) im schweizerischen Großforschungsinstituts CERN haben keine Kosten und Mühen gescheut und eine Webcam installiert. Liveübertragen werden Bilder aus dem Large Hadron Collider (deutsche Bezeichnung: Großer Hadronen-Speicherring). Trueten meint, da könne wenig schief gehen, weil die quasi ErfinderInnen des Internets schon wissen was sie tun. Aber seht selbst Wink...zur Webcam.
 
Dokumentation: Fight Fascism in Stolberg abgesagt - Ausführliche Erklärung der OrganisatorInnen E-Mail
Freitag, 29. August 2008
Wie bereits angekündigt, fällt das Fight Fascism- Festival im August diesen Jahres in Stolberg aus. Über die Gründe, die die VeranstalterInnen zur Absage bewegt haben, hatten wir gestern bereits kurz berichtet. Im nun folgenden Abschnitt dokumentieren wir die ausführliche Erklärung der HauptorganisatorInnen, den Vertretern der Gruppe Z (Stolberg) und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Aachen.
 
Ausbeuterei in der Backwaren Branche: Ein Beispiel E-Mail
Freitag, 29. August 2008

Es geht Bergauf mit der Vollbeschäftigung in Deutschland. So oder so ähnlich titeln Medien dieser Tage Berichte über steigende Vollbeschäftigung und sinkende Erwerbslosenzahlen, die "uns" von der Bundesagentur für Arbeit statistisch Aufbereitet für den Monat August im Jahre 2008 vorgelegt wurden.   

Die Redakteure der Tagesschauf schreiben beispielsweise auf ihrer Webseite:

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im August wie für die Jahreszeit üblich leicht gesunken. Im zu Ende gehenden Monat seien 3,196 Millionen Arbeitslose registriert gewesen, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg mit. Dies seien 14.000 weniger gewesen als im Juli und 510.000 weniger als im August vor einem Jahr. Es ist der niedrigste Stand in einem August seit 16 Jahren. Die Arbeitslosenquote sei um 0,1 Punkte auf 7,6 Prozent gesunken.

BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt bewertet die aktuellen Zahlen wie folgt:

Die positive Grundtendenz am Arbeitsmarkt hält an. Von der Abschwächung der konjunkturellen Dynamik zeigt sich der Arbeitsmarkt bisher unbeeindruckt.

Wie die Realität vieler LohnsklavInnen tatsächlich aussieht, macht folgendes Stellenangebot einer Berliner Bäckerei deutlich. Mit einem freundlichen Lächeln am Arbeitsplatz bei einem ungefähren Arbeitslohn von 2,75 € pro Stunde:

Ich suche dringend eine Verkäuferin für Backwaren und Foodangebote, eine Verkäuferin , die wirklich noch Lust und Freude daran hat arbeiten gehen zu dürfen um etwas nützliches zu leisten. Die Anstellung ist unbefristet für eine Beschäftigung auf 165,00€ Basis. Besonders gut geeignet für einen Zuverdienst bei Arbeitslosigkeit und für Hartz 4. Angedacht sind ca. 15. Std. wöchentlich. Sie sollten ehrlich, unbedingt zuverlässig und ein sauberes angenehmes Äußere haben sowie ein Lächeln ohne Zahnlücken.
Der Elementarteile-Blog, über den wir auf dieses Stellenangebot aufmerksam geworden sind, wünscht den BesitzerInnen die Pleite, ein kinderreiches Privatleben mit sich anschliessender Arbeitslosigkeit. Diesem Wunsch schliessen wir uns an.
 
Fight Fascism Festival in Stolberg wegen unerfüllbarer Auflagen abgesagt E-Mail
Mittwoch, 27. August 2008
Das ursprünglich für das kommende Wochenende geplante Fight Fascism- Festival in Stolberg muß zu unserem großen Bedauern in diesem Jahr wegen unerfüllbarer Auflagen seitens Polizei und Ordnungsamt leider abgesagt werden.

Trotz des kurzfristig gelösten Raumproblems - das Jugendheim im Stolberger Stadteil Münsterbusch, welches in den vergangenen Jahren Raum für das Fight Fascism- Festival bot, wurde wegen baulicher Mängel kurzfristig und völlig Überraschend für die Öffentlichkeit gesperrt - stellen sich die Behörden nun queer. Die Auflagen, die unter anderem einen professionellen Security-Dienst und zahlreiche OrdnerInnen zur Überwachung der an den Veranstaltungsort angrenzenden Umgebung vorschreiben, sind als Folge von Provokationen und Attacken durch Neonazis in den vergangenen Jahren gegen das Konzert und deren BesucherInnen zu sehen.

Trauriger "Höhepunkt" im vergangenen Jahr war der Angriff von rund 15 vermummte Schlägern, die Jugendliche nach Konzertende mit Knüppeln attackierten. Drei Menschen - darunter ein 15- und ein 18- jähriges Mädchen - mußten im Krankenhaus medizinisch behandelt werden.

Aufgrund der Kürze der Zeit, bleibt keine Möglichkeit, rechtlich gegen die Auflagen vorzugehen. Die für den selben Tag geplante Ersatzveranstaltung wurde nun auch abgesagt. Festzuhalten bleibt allerdings: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. In den nächsten Tagen folgt eine offizielle Stellungnahme von Seiten der OrganisatorInnen.
 
Sechzehnter Jahrestag der Pogrome in Rostock-Lichtenhagen E-Mail
Freitag, 22. August 2008

Heute jähren sich die Pogrome von Rostock-Lichtenhagen zum sechzehnten Mal. In der Zeit vom 22. - 26. August 1992 griff ein Mob, bestehend aus normalen Deutschen und offen auftretenden Neonazis, über mehrere Tage hinweg unter den Augen der Polizei das Sonnenblumenhaus, eine sog. “zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber”, und ein angrenzendes Wohnheim für vietnamesische VertragsarbeiterInnen mit Molotow-Cocktails und Steine an. 

The truth lies in Rostock

Die Videoproduktion „The Truth lies in Rostock“ ist eine ca. 81-minütige Montage von Videomaterialien, gedreht aus den angegriffenen Häusern, aus Interviews mit AntifaschistInnen, den vietnamesischen VertragsarbeiterInnen, der Polizei, mit Bürokraten, Neonazis und Anwohnern. Sie entstand 1993 unter maßgeblicher Beteiligung von Menschen, die sich zum Zeitpunkt der Geschehnisse in Rostock-Lichtenhagen im attackierten Wohnheim befanden. Die Produktion zeichnet sich vor allem durch ihren authentischen, kritischen Charakter aus.


 
Dokumentation: Aachener Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen TeilnehmerInnen einer Antifa-Demo E-Mail
Mittwoch, 13. August 2008

Gegen 4 TeilnehmerInnen einer antifaschistischen Demonstration, die am 27. März dieses Jahres in Aachen stattfand und von ca. 30 teilweise bewaffneten Neonazis angegriffen wurde erhebt die Aachener Staatsanwaltschaft Anklage wegen schwerer Körperverletzung und Widerstandes gegen die Staatsgewalt.

Die Soli-Demo, an der sich etwa 260 Menschen beteiligten, richtete sich gegen einen Angriff auf die Wohnung eines Antifaschisten, der seit Monaten von lokalen Neonazis bedroht wird [siehe u.a. auch: Angriffe von Neonazis an Fettdonnerstag auf dem Aachener Marktplatz].

Im folgenden Abschnitt dokumentieren wir die Presseerklärung des Antifaschistischen Aktionsbündnisses Aachen zur Anklage gegen die 4 AntifaschistInnen.

 
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