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Protest gegen Neonazi-Konzert im Raum Aachen E-Mail
Freitag, 24. August 2007

ImageSeit mehreren Wochen wird in der Aachener Fußballszene für ein Konzert u.a. mit der Band „Kategorie C - Hungrige Wölfe" geworben, dass heute Abend im Raum Aachen stattfinden soll. Laut Presseinformationen ist diese Band ein Bindeglied zwischen Fußballfans und der extrem rechten Szene. Regionale Antifagruppen gehen davon aus, dass diese Veranstaltung zum Treffpunkt für Rechte aus dem Inn- und Ausland werden wird. Linke Aachener Gruppen mobilisieren zu Protesten ab 17:30 Uhr auf dem Aachener Marktplatz.

Die VVN-BdA Aachen (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes- Bund der Antifaschisten) erklärt in ihrem Aufruf dazu folgendes:

Seit Wochen wird am und um den Tivoli für ein Nazi-Konzert mit der Band "Kategorie C-Hungrige Wölfe" geworben. Aus dem Umfeld der Alemannia-Ultras unter Anleitung des Ex-Herzogenrathers Sascha Wagner (NPD-Funktionär) wird das Konzert vorbereitet. Nachdem die Antifa-Aachen den neonazistischen Hintergrund des für Freitag, den 24.8. geplanten Konzertes aufdeckte (nachzulesen bei "Klarmanns Welt") hüllen sich alle in Schweigen. Die Polizei sagt nichts, weil Ruhe für sie schon der Idealfall von Demokratie ist. Alemannia möchte nicht schon wieder ins bundesweite Gerede kommen und duckt sich vorsorglich weg. Politiker fühlen sich erstmal gar nicht angesprochen usw. Wir haben nun einen Tipp bekommen, dass der Einweisungspunkt für das Konzert an der Shell-Tankstelle Krefelder Straße (am Tivoli) sein wird. Von da aus fahren die Nazis nach Herzogenrath-Merkstein. Das Konzert soll im Park der Grube Adolf stattfinden, welcher selbstverständlich an der Adolfstrasse liegt. Das deutet auf Ortskenntnisse. Wir meinen, ein solch groß-angelegtes Nazi-Konzert darf nicht in der Region stattfinden. Wir rufen auf, sich am Freitag um 17.30 Uhr am Markt in Aachen zu treffen, um dort neueste Infos zu erfahren und gegebenenfalls gemeinsam nach Merkstein zu fahren. Es wäre an den Inhabern und Verwaltern des Parks, das Konzert noch rechtzeitig abzusagen. Es ist an der Politik und Verwaltung in Herzogenrath die Reißlinie zu ziehen. Hoffentlich verstecken sich nicht alle. Kein Nazi-Konzert- egal wo. Nazi-Strukturen zerschlagen- NPD und Kameradschaften verbieten.

 Kommt zahlreich!



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