Zitat des Tages und der Nacht
Um das Prinzip des Staates zu treffen, ist es besser, zu sagen, dass es nicht den Staat sondern lediglich eine Durchstaatlichung gibt, da das Staatliche über (durchaus vielfältige) Herrschaftsdiskurse pro- und reproduziert wird ... Der Staat ist nicht ein fremdes Monster dem entflohen oder das gezähmt werden muß. Er ist überall, beginnend bei uns selbst ...
Gabriel Kuhn
Kategorien
| Nachrichten |
| Texte |
| Termine |
| Presse |
| Strike Bike |
| Internationales |
| Computer- und Netzwelt |
| Arbeit(srecht) |
| Medien |
Radio Libertad
Login Form
Aktiv werden!
Wir treffen uns immer Mittwochs ab 19 Uhr- derzeit allerdings noch an wechselnden Orten. Wer Interesse hat uns kennenzulernen und bei uns mitzumachen, kann das Kontaktformular nutzen.Termine
FuckYourAuthority-Festival in Jülich
30.08.2008 | 17.30
Fight Fascism 8 in Stolberg
31.10.2008 | 19.30
[Buchvorstellung] BakuninTheorie des kollektiven Anarchismus
Neueste Einträge
- Zahl der LeiharbeiterInnen in Ministerien des Bundes nimmt zu
- Angst vor dem Bundestrojaner macht sich breit
- Dumpinglöhne in der Leiharbeitsbranche?!
- Statistik: Arbeitsunfälle in 2007
- Siebter Todestag des italienischen Aktivisten Carlo Giuliani
- Unbefristeter Arbeitsvertrag per Klage
- Verstehen Sie Spass? DemonstrantIn wider Willen
- Dokumentation: Infoveranstaltung zu Protesten gegen die Anti-Islam-Konferenz in Köln
- Preiserhöhungen? Fehlanzeige! Kostenlos mit Bus und Bahn durch Hasselt
- Die Abkürzung A.C.A.B. stellt unter gewissen Umständen eine Beleidigung dar
Häufig gelesene Artikel
- Dokumentation: Naziaufmarsch in Stolberg verhindern!
- Dokumentarfilm: Schwarzes Gold
- Demo gegen den geplanten NPD- Aufmarsch am 22.09. in Düren
- Protest gegen Neonazi-Konzert im Raum Aachen
- Flashmob im Aachener Hauptbahnhof
- Lesungen und Vorträge zum Thema: Anarchismus und radikale Demokratie [update]
- Vorteile einer Mitgliedschaft- Its time to Organize
- Was ist eigentlich die FAU? Selbstdarstellung und Ziele
- Willkommen
- Kundgebung, Demo und Aktionen in Aachen im Rahmen des Antiterror-Wochenendes
Direkte Aktion

Eine richtig gute Zeitung lesen? Hier gehts zur Probeausgabe. Was ist die Direkte Aktion? Mehr erfahren
Newsletter
Infos und Neuigkeiten frisch in dein E-Mailpostfach? Newsletter abonieren!
Neuste Kommentare
Tag Clouds
aachen fau menschen polizei neonazis stolberg arbeiterinnen anarchismus euro deutschland arbeit leben zeit gruppe bike düren aachener veranstaltung jahren jahr kampf berlin welt antifa nordhausen mai ende cnt veranstalterinnen aktion star lone infos jahre streik staat frauen demonstration april mensch| Rechtsausschuss des Bundesrates: Private Kommunikationsdaten an Privatfirmen? [update] |
|
| Montag, 26. November 2007 | |
|
Das ging ja erstaunlich schnell. Etwa 2 Wochen ist der Beschluss des Bundestages alt, da soll schon verschärft und nachgeregelt werden: die Rede ist hier von dem Gesetzesentwurf zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung (Telekommunitkationsdaten der in der Bundesrepublik lebenden und arbeitenden Menschen sollen auf Vorrat gespeichert werden). Die vorgeschriebene sechsmonatige Aufbewahrungsfrist für Verbindungsdaten reicht einigen Landespolitikern schon jetzt nicht mehr aus. Dabei geht der Gesetzentwurf des Bundestages weiter, als von der EU-Kommission eigentlich zur Umsetzung gefordert. So sollen die Länderchefs bei der Plenarsitzung am kommenden Freitag eine Entschließung (PDF-Datei) fassen, wonach auch Rechteinhabern zur zivilrechtlichen Verfolgung etwa von Urheberrechtsverletzungen Zugang zu den Datenbergen zu gewähren ist. Im Klartext bedeutet dieser Vorschlag: Anwaltsfirmen der sog. Contentindustrie (Musik & Film) sollen laut Empfehlung des Rechtsausschusses des Bundesrates grundsätzlich Zugang zu sensiblen Telekommunikationsdaten erhalten können. Bisher müssen VertreterInnen der Musik- und Filmindustrie im Verdachtsfall zur Offenlegung der realen Personen hinter IP-Adressen ein Strafverfahren anstrengen. Dieses Procedere soll jetzt durch einen generellen Auskunftsanspruch erleichtert werden. So oder so ähnlich stand es in einer früheren Fassung des Gesetzentwurfs, wurde aber nach Protesten zurückgenommen. Wem das Vorgehen bekannt vorkommt irrt nicht: Der Behördenzugriff auf die Kontodaten der in der Bundesrepublik lebenden BürgerInnen wurde ähnlich wie die verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung mit dem Kampf gegen den Terrorismus begründet. Heute dient die Gesetzesänderung unter anderem dazu, das Konten von "verdächtigen" Hartz-IV-Empfängern überwacht werden können. Interessant ist übrigens mal wieder, dass es einigen Politikern scheinbar in bestimmten Entscheidungsbereichen an Kompetenzen mangelt. Beispiel gefällig? Kinder fragen Politiker nach dem Internet
Das Video wurde nicht von der FAU-Aachen produziert. Die Einblendung ist als Dokumentation der unter YouTube zu findenden Kopie zu sehen. Weitere Texte und Artikel Neuere Artikel
Ältere Artikel
Trackback(0)
Kommentare (0)
![]() Kommentar schreiben
|
| < zurück | weiter > |
|---|




