Zitat des Tages und der Nacht
"Wir sind es, die wir die Städte und Paläste - hier in Spanien und in Amerika und überall - gebaut haben. Wir Arbeiter können andere Städte und Paläste an ihrer Stelle aufrichten und soger bessere. Wir haben nicht die geringste Angst vor Trümmern. Wir werden die Erben dieser Erde sein... Hier, in unserem Herzen, tragen wir eine neue Welt. Jetzt, in diesem Augenblick, wächst diese Welt."
Buenaventura Durruti
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| Montag, 15. September 2008 | |
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Laut einer in Dublin veröffentlichten Studie der EU-Agentur zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen steht nun fest: Die in Deutschland arbeitenden LohnsklavInnen liegen im europäischen Rennen um die längste reale Wochenarbeitszeit auf den vorderen Rängen. In kaum einem anderen Land der Europäischen Union wird so lange gearbeitet wie in Deutschland. Die Studie in Zahlen Die hiesigen Lohnabhängigen kamen im vergangenen Jahr im Schnitt auf 41,1 Arbeitsstunden pro Woche. Dies ist ein Anstieg von 3,3 Wochen-Arbeitsstunden in den vergangenen 5 Jahren. Die in Tarifverträgen vereinbarte durchschnittliche Wochenarbeitszeit liegt hierzulande allerdings nur bei 37,6 Stunden. Als Begründung für die über Durchschnitt geleistete Arbeitszeit wird in dem Bericht der Ausstieg von immer mehr Unternehmen aus der tariflichen Bindung genannt. Des weiteren verpflichten immer mehr Chefs ihre Angestellten zu Überstunden. Deutschland belegt der Studie zufolge bei der Länge der Wochenarbeitszeit unter den 28 im Vergleich berücksichtigten europäischen Ländern gemeinsam mit Österreich Platz fünf. Länger gearbeitet wird nur noch in Bulgarien, Rumänien, Großbritannien und Tschechien. Die kürzeste Arbeitswoche haben Italien mit 38,4 und Frankreich mit 37,7 Stunden. Im Durchschnitt ist die tatsächliche Wochenarbeitszeit in den EU-Staaten mit 40 Stunden gut eine Stunde kürzer als in Deutschland. Weitere Texte und Artikel Neuere Artikel
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