Zitat des Tages und der Nacht
Um das Prinzip des Staates zu treffen, ist es besser, zu sagen, dass es nicht den Staat sondern lediglich eine Durchstaatlichung gibt, da das Staatliche über (durchaus vielfältige) Herrschaftsdiskurse pro- und reproduziert wird ... Der Staat ist nicht ein fremdes Monster dem entflohen oder das gezähmt werden muß. Er ist überall, beginnend bei uns selbst ...
Gabriel Kuhn
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| Sonntag, 23. September 2007 | |
Am 22.09. fanden sich etwa 30 interessierte BesucherInnen in der Raststätte in Aachen ein. Der Grund war die erste öffentliche Veranstaltung der FAU Aachen seit 2001. Der Düsseldorfer Referent Rudolf Mühland machte während seiner einwöchigen Vortragstour quer durch den westlichen Teil der Bundesrepublik Station in Aachen. Begleitet wurde er während seiner Veranstaltungsreise von dem Berliner Musiker "Geigerzähler", der das Rahmenprogramm gestaltete.
Musikalische Einleitung Der Geigerzähler leitete den Vortragsabend mit einer Mischung aus Kabarett und Musik mit sarkastischen, bissigen Texten ein. Der Geigerzähler über den Geigerzähler
Vortrag mit thematischen Unterteilungen Inhaltlich ging Rudolf Mühland der Frage nach:"Was ist eigentlich Anarcho-Syndikalismus". Während des eineinhalbstündigen Vortrags wurden die historischen Wurzeln desAnarcho-Syndikalismus und seiner Entwicklung in Deutschland beleuchtet. Grundprinzipien des Anarcho-Syndikalismus Im 2. Teil des Referats wurden die Grundprinzipien des Anarcho-Syndikalismus erläutert. Dabei ging es um die basisdemokratischen (Selbst-)Organisierungs- und direkten Aktionsformen der FAU, die sich gegen jegliche Herrschaftsansprüche richten. Hierzu gehören der Klassenkampf, allerdings nicht im klassischen Sinne, sonder unter dem Motto "Alles gehört allen"- also Bedürfnisorientiert- der Internationalismus, der Kampf gegen Kapitalismus, Rassismus und Sexismus. Für was steht eigentlich die FAU- Aktivitäten ihrer Mitglieder Im 3. Teil ging es um die Aktivitäten der Fau und der ihr angeschlossenen Lokalförderationen und Syndikate in Deutschland. Hierzu zählt die Durchsetzung von Interessen der Mitglieder, Streikbeteiligung, Ämterbegleitung (Arbeits-/Sozialamt …), „Eintreiben“ von ausstehenden Löhnen, Soliaktionen, Antirepressionsarbeit (Prozess-Unterstützung, 129a-Verfahren …), regionale Kämpfe (Streiks, Hartz-IV-Proteste, StudentInnen-Bewegung …), Klassenkämpfe von Schwesterorganisationen, Beteiligung an bundesweiten Demos mit eigenem Block, Veranstaltungen (Vorträge, Diskussionen, Konzerte …) AntiFa, AntiRa, AntiAKW, Ostermärsche, Wahlboykotts- wobei man an dieser Stelle nocheinmal deutlich darauf hinweisen muss, dass jede Gruppe ihre eigenen Schwerpunkte setzt. Nach dem Ende des Vortrag wurden die vorgestellten Thesen diskutiert und Meinungen ausgetauscht. Der Büchertisch der FAU-Aachen bot die Möglichkeit, tiefere Einblicke in die Themenwelt FAU und Anarchismus anhand von Büchern, Zeitungen und Broschüren zu erhalten. Fazit Angesichts der vielen Parallelveranstaltungen (Antifa-Demo in Düren, Demo gegen Überwachung und Repression in Berlin mit über 20.000 BesucherInnen, Antifaschistisches Konzert im Autonomen Zentrum, etc.) werten wir den Abend als Erfolg. Ausblick Die Mitglieder der FAU-Aachen haben sich für die Zukunft vorgenommen, regelmässig mit Veranstaltungen und Vorträgen in der Region Aachen in Erscheinung zu treten. Entsprechende Ankündigungen wird es regelmässig auf unserer Webseite und mittels eines gedruckten Programms geben, welches wir in Aachener (Szene-) Kneipen und Zentren auslegen werden. Danksagungen Unser besonderer Dank geht an Rudolf Mühland und den "Geigerzähler", und die BetreiberInnen der "Raststätte", die uns im Vorfeld der Veranstaltung und an dem Abend selber mit Rat und Tat unterstützt haben. Wichtig! Leider sind nicht alle auf unserer Kontaktliste (Email-Verteiler) eingetragenen Email-Adressen lesbar. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich in unsere Online-Newsletter-Liste eintragen . Weitere Texte und Artikel Neuere Artikel
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Am 22.09. fanden sich etwa 30 interessierte BesucherInnen in der Raststätte in Aachen ein. Der Grund war die erste öffentliche Veranstaltung der FAU Aachen seit 2001. Der Düsseldorfer Referent Rudolf Mühland machte während seiner einwöchigen Vortragstour quer durch den westlichen Teil der Bundesrepublik Station in Aachen. Begleitet wurde er während seiner Veranstaltungsreise von dem Berliner Musiker "Geigerzähler", der das Rahmenprogramm gestaltete.
