FAU Aachen

Anarchosyndikalistische Gewerkschaft

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Fahrradproduktion in Selbstverwaltung: Droht das Aus für Strike Bike?

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Der Versuch der Nordhäuser FahrradwerkerInnen sich selbstverwaltet Selbsständig zu machen droht am kapitalistischen Markt zu scheitern. So wie es derzeit aussieht, scheint der Umsatz der Strike-Bike GmbH nicht auszureichen um alle 21 MitarbeiterInnen, die alle auch GesellschafterInnen sind, weiter zu beschäftigen.

Noch bedeutet es nicht das aus des Traumes einer selbstverwalteten Produktion. Allerdings werden ca: 50% der ArbeiterInnen erst einmal den Betrieb verlassen müssen. Verhandlungen mit dem örtlichen Arbeitsamt sollen aufgenommen werden. Die KollegInnen versuchen alles um Entlassungen zu verhindern.

Alle interessierten sollten sich überlegen wieweit ihre Solidarität reicht. Vielleicht kann auf eine Aktionsform zurückgegriffen werden, die sich in der Vorbereitung der "Strike-Bike"-Produktion schon bewährt hat. Damals sind hundert AktivistInnen zu ihren Lokalen FahrradhändlerInnen gegangen und haben das Strike-Bike vorgestellt, Info-Material zur Verfügung gestellt und Bestellscheine überreicht!

Wendet euch wegen des Materials bitte direkt an die Strike Biker.

Doku: Strike Bike - Eine Belegschaft wird rebellisch

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Im Juli 2007 besetzten die KollegInnen der Fahrradfabrik Bike Systems in Nordhausen als Reaktion auf die Werksschließung ihren Betrieb. Als Höhepunkt des Protestes organisierten sie die Produktion von 1800 "Strike Bikes".


In der Doku erzählen die Arbeiterinnen und Arbeiter von Bike Systems nun ihre Geschichte. Sie berichten über die Schwierigkeit, eine Betriebsbesetzung zu organisieren, und wie die Idee geboren wurde, ein Fahrrad: das rote „Strike Bike“ zu produzieren.

Die DVD kann für 12,80 € + Porto hier oder über den Buchhandel bezogen werden. Vielleicht schon in Bälde im Rahmen einer Filmvorführung in Aachen zu sehen Cool.

Internetaktion der Nordhäuser Fahrradwerker und deren Hintergrund - Aufruf zur Unterstützung

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Nur mit der Betriebsbesetzung anlässlich der Schließung Ihrer Firma und der daraus resultierenden Strike Bike Produktion, wollten sich viele der ehemaligen Mitarbeiter des Nordhäuser Fahrradherstellers Bike Systems, im Kampf um ihre Arbeitsplätze und Ihrer Existenzen, nicht zufrieden geben. Das Ziel war und ist es möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten. Eine Fahrradfirma mit wiederum ca. 130 Arbeitsplätzen in Selbstverwaltung zu schaffen konnte nur utopisch erscheinen, da nach Abzug des Insolvenzverwalters statt Maschinen und Anlagen nur noch Müllberge und Asche den Inhalt der Werkhallen bildeten.

Dokumentation: Strike-Bike Black Edition: Der Prototyp ist da

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Die "Neue Nordhäuser Zeitung" hat kontinuierlich über den Kampf der Belegschaft bei Bike Systems berichtet. Nun können wir hier einen Artikel Dokumentieren, incl Bildern, welcher die Fortschritte der Strike Bike GmbH zeigt. Unter anderem zu sehen ist die überarbeitete und verbesserte Black Edition des Strike Bikes.

Arbeiten ohne Chef - Beispiel: Strike Bike

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Obwohl der Arbeitskampf bei Bike Systems verloren wurde, gibt es eine kleine Gruppe Unbeugsamer. Diese wollen nicht nur die Produktion in einer neugegründeteten Firma wieder aufnehmen sondern auch noch einiges grundlegend anders machen als bisher.

In der Tradition des Strike-Bike wollen 21 Nordhäuser Fahrradwerker ab Sommer selbstbestimmt weiterproduzieren.

Als die Belegschaft des Fahrradwerks Bike Systems in Nordhausen Anfang November 2007 nach fast vier Monaten Besetzung schweren Herzens den Betrieb räumte und in eine Transfergesellschaft überwechselte, wollten einige Belegschaftsangehörige den Gedanken nicht aufgeben, eines Tages doch wieder Fahrräder in Nordhausen zu produzieren. Eine Woche lang hatten sie im Rahmen der Besetzung letzten Oktober in eigener Regie und Verantwortung 1800 »Strike Bikes« produziert und damit sich selbst und aller Welt bewiesen, dass eine selbstverwaltete Produktion in einer Fabrik mitten in Deutschland möglich ist (ND berichtete).

Letztes Strike Bike im Museum

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Das letzte "Strike Bike" des früheren Nordhäuser Fahrradherstellers "Bike Systems" steht seit gestern im Museum Tabakspeicher. Ehemalige Belegschaftsangehörige übergaben es als Geschenk an die Einrichtung. Jürgen Rennebach, der Chef der Nordhäuser Museen, versprach, einen würdigen Platz für das Exemplar zu finden.

Abschlussparty: Vorläufiges Ende der Kampagne in Nordhausen

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Vom 22. bis zum 26. Oktober lief die Produktion des "Strike-Bikes" (mit der fauchenden Katze- dem Symbol des wilden Streiks- auf dem Lenkkopf) in der Fahrradfabrik in Nordhausen. Über Fünf Tage hinweg produzierten die 135 KollegInnen- selbstverwaltet und ohne Chefs- bei gleichem Stundenlohn von 10 € an 36 Stunden die 1837 bestellten "Strike-Bikes".

Mit dieser öffentlichkeitswirksamen Aktion haben die FahrradwerkerInnen auf ihre gnadenlose "Platt-Sanierung" eindrucksvoll hingewiesen und die "Abwicklung" nicht kampflos hingenommen, und somit Geschichte geschrieben.

2 Radiobeiträge zu Wiederaufnahme der Produktion in Nordhausen [update]

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Und weils so schön ist...auf ein neues "[...]In Thüringen, in Nordhausen, da herrscht wenn man so will... Anarchie[...]". Mit diesen Worten leitet der Radiomoderator einen rund 3-minütigen Beitrag ein, den wir an dieser Stelle dokumentieren. Zu Wort kommen in dem vom MDR produzierten Podcast: Andre Kegel vom Verein "Bikes in Nordhausen e. V." und der Insolvenzverwalter des Fahrradwerkes.

Produktion des Strike Bikes in Nordhausen beginnt [update]

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Gestern war es dann endlich soweit: Am 22. Oktober hat die Fahrradfabrik in Nordhausen den Betrieb wieder aufgenommen und zwar völlig selbstverwaltet und ohne Chefs! Pünktlich ab 6:30 Uhr morgens rollten die ersten Fertigungsteile des schwarz-roten „Strike-Bikes“- mit der "strubbeligen Wildcat" als Logo auf dem Lenkrad- über die Fliessbänder, die seit vielen Wochen still gestanden haben. Die 1800 vorbestellten Fahrräder werden nun hergestellt und ab Anfang November an die KäuferInnen ausgeliefert.

Warteliste für Interessierte eingerichtet

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Wer interesse an einem Strike Bike hat, sich aber bisher nicht zu einem Kauf durchringen konnte, für den bietet sich nun möglicherweise eine letzte Gelegenheit, doch noch an ein Strike Bike aus der ersten Produktionsreihe zu gelangen.

Im Rahmen der Strike Bike Kampagne sind über 1800 Bestellungen eingegangen. Leider ist bei einer Reihe davon das Geld nicht, wie vereinbart, bis zum 02. Oktober auf dem Treuhänderkonto eingegangen.

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