Die FAU- Aachen und attaCampus präsentieren in Zusammenarbeit mit dem Chaos Computer Club Köln eine Veranstaltung zum Thema Überwachung und Sicherheit in Deutschland. Inhaltlich wird es in der Veranstaltung, die den Titel "Von Menschen und Bundestrojanern" trägt, um die aktuellen Bestrebungen zum Ausbau der Überwachung von Seiten des Staates und der Wirtschaft gehen. Der Referent des CCC- Köln wird die Themenfelder Online-Durchsuchung des PCs ("Bundestrojaner"), Mautbrücken
zur PKW-Identifikation, Funkchips in Ausweisdokumenten, die biometrische
Merkmale enthalten, Vorratsspeicherung von Kommunikationsdaten oder
Übermittlung von Flugpassagierdaten beleuchten. Im Anschluss an den Vortrag wird interessierten BesucherInnen die Möglichkeit geboten, die vorgestellen Inhalte kontrovers zu diskutieren und Fragen zu technischen Details zu stellen.
Von Menschen und Bundestrojanern
Aktuelle Betrebungen zum Ausbau der Überwachung von Seiten des Staates und der Wirtschaft In der letzten Zeit werden von der aktuellen Regierung immer neue Vorschläge in die Diskussion geworfen, wie einzelne BürgerInnen oder aber auch weite öffentliche Bereiche überwacht werden können. Dabei wird aus einem scheinbar unendlichen Vorrat an technischen Möglichkeiten geschöpft: Online-Durchsuchung des PCs ("Bundestrojaner"), Mautbrücken zur PKW-Identifikation, Funkchips in Ausweisdokumenten, die biometrische Merkmale enthalten, Vorratsspeicherung von Kommunikationsdaten oder Übermittlung von Flugpassagierdaten sind nur einige aktuelle Beispiele.
Aber auch die Wirtschaft zeigt einen immer größeren Hunger an Konsumentendaten: Payback ist etabliert und RFID-Chips an Supermarktprodukten kommen bald.
Die vorgeschlagenen Methoden der staatliche Überwachung sind häufig zweifelhaft verlässlich und ihre Wirksamkeit oft eine Illusion. Doch immer neu angeheizt durch eine vermeintliche oder echte Terrorbedrohung und durch Polemik in der öffentlichen Diskussion wird das Hinterfragen der Wirkungsweise abgekanzelt, bis die Massnahmen einzeln erfolgreich durchgedrückt sind.
Doch genau das wollen wir im Vorfeld zur bundesweiten Aktion "Anti-Terror-Wochenende " Hinterfragen. Ob und wie die verschiedenen Überwachungsmassnahmen wirken und wem sie nützen ist für uns interessant.
- Wer kann die Massnahmen umgehen und wie einfach?
- Wer profitiert?
- Welche Forderungen ergeben sich für uns als "Linke"?
- Kann diese Entwicklung Einfluss auf die politische Arbeit haben?
Ein Flugblatt / Plakat für diesen Termin, kann man sich unter dem folgenden Link ansehen / herunterladen.
Ort der Veranstaltung ist das Welthaus in Aachen (An der Schanz 1, 52064 Aachen).
Der Eintritt ist kostenlos. Um Spenden zur Refinanzierung wird gebeten.
Bildquelle: CCC.de
Update: Ein ausführlicher Bericht ist hier zu finden.
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