Anarcha-Feminismus: Theorie und praktische Konsequenzen
Eine Veranstaltung der FAU Aachen und einigen autonomen Feministinnen
Der Vortrag von Oxana Jakowa und Juanita Martinez, beide Mitglieder der Aktionsgruppe Anarchafeminismus der Libertären Aktion Winterthur, spannt einen Bogen von den Anfängen der anarchistischen und feministischen Bewegung über die Anarcha-FeministInnen der Mujeres Libres, dem Syndikalistischen Frauenbund, den Anarcha-Femistinnen der 1970 Jahre bis hin zu den neuesten Erscheinungen der anarchistischen und feministischen Bewegungen. Dabei verknüpfen sie Biographien mit Bewegungsgeschichte und Theorie. Obwohl der Anarchismus die "Ablehnung jeder Herrschaft des Menschen über den Menschen" und die "Ablehnung jeder Ausbeutung des Menschen durch den Menschen" postuliert, haben sich Frauen von Beginn der anarchistischen Bewegung bis heute dazu gezwungen gesehen ihren eigenen feministischen Standpunkte innerhalb der anarchistischen Bewegung explizit zu vertreten. Auch in einer von den Referentinnen mitveröffentlichten Broschüre geht es darum mit AnarchistInnen, Feministinnen (und vielleicht auch mit antipatriachalen Männergruppen?) in eine Diskussion darüber zu kommen, wie beide Ansätze heute miteinander verknüpft werden können. Denn beim Anarcha-Feminismus handelt es sich, so jedenfalls die These der Referentinnen,trotz einer langen Geschichte und einer eindrucksvollen Ahnenreihe aktuell noch immer um einen "Ansatz der noch ausgearbeitet werden muss...."
Datum: 30.01.2010
Ort: Infoladen, Stephanstrasse 24, 52064 Aachen
Zeit: 19 Uhr
Eintritt: Kostnix. Spenden sind willkommen.












