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Terminhinweise

Ausstellung im Welthaus: Vom Polizeigriff zum Übergriff

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Die vom Anti-Diskriminierungsbüro Berlin (ADB) produzierte Ausstellung Vom Polizeigriff zum Übergriff gastiert durch Unterstützung der JungedemokratInnen / Junge Linke Aachen noch bis zum 8. September im Aachener Welthaus (An der Schanz).

Begleitend zur Ausstellung in 2007 erschienen ist eine kostenlose Broschüre, in der die Thematik Polizeigewalt auf 56 Seiten vertieft behandelt wird. Die Broschüre ist im PDF-Format unter folgendem Link verfügbar: Online lesen (PDF, 2.0 MB)

Aus dem Pressetext

Beleidigungen, Schikanen, Tritte und Schläge durch Polizisten sind für viele Menschen in Deutschland traurige Realität. Neben Linken, Prostituierten und Obdachlosen werden vor allem MigrantInnen vermehrt Opfer von Polizeigewalt. Sie berichten von systematischen Übergriffen, die mit einer „verdachtsunabhängigen” Kontrolle beginnen, mit rassistischen Beleidigung ihren Lauf nehmen und in Tritten und Schlägen enden. Für die Betroffenen bedeutet der Übergriff häufig das Gefühl völliger Ohnmacht gegenüber Polizei und Staat.

Dies wird durch die geringe Chance einer strafrechtlichen Ahndung des Übergriffs noch verstärkt. Auf Grund einer ungerechtfertigten Gegenanzeige und einer systematischen Nicht-Verfolgung und Nicht-Sanktionierung von Übergriffen hat meistens nicht der Täter, sondern das Opfer mit einer Verurteilung zu rechnen.

  • Sind Schläger in Uniform nur wenige „Schwarze Schafe” und Opfer ihrer Arbeitsbedingungen? Oder sind es doch strukturelle Mängel in der Polizei, die Übergriffe erst ermöglichen oder sogar fördern?
  • Warum geraten vermehrt MigrantInnen in das Visier der Polizei und werden Opfer von Übergriffen? Ist der Rassismus in der Polizei nur ein Spiegelbild der Gesellschaft oder steckt mehr dahinter?
  • Warum werden die Täter durch Kollegen, Polizeiführung und Politik gedeckt? Und warum haben die Täter keine Verurteilung zu fürchten, während viele Betroffene allein aus Angst vor einer Gegenanzeige keine Anzeige erstatten?

Auf diese und viele weitere Fragen versucht die Ausstellung „Vom Polizeigriff zum Übergriff” antworten zu finden und Betroffenen eine Stimme zu geben.


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