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Anarchosyndikalistische Gewerkschaft

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Terminhinweise

Kino und Vortrag im Welthaus: Spanische Revolution

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Zwei Veranstaltungen im Rahmen unserer Reihe Anarchismus und radikale Demokratie behandeln das Thema Spanische Revolution / Spanischer Bürgerkrieg.

Am 4. Juli 2008 um 20 Uhr (PÜNKTLICH!) zeigen wir im Welthaus (An der Schanz 1) den Film Vivir la Utopia - Die Utopie leben.

Am 11. Juli ab 20 Uhr wird Rudolf Mühland - aktiver Gewerkschafter in der FAU-Düsseldorf - im Welthaus einzelne im Film bereits angeschnittene Themen vertiefen und Fragen beantworten.

Einlass ist jeweils um 19: 30 Uhr.

Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist wie immer Kostenlos. Spenden zur Refinanzierung unserer Reihe sind willkommen.

VeranstalterInnen: FAU-Aachen, Ak Sub.Version, die Fachschaft Philosophie (7/1) der RWTH-Aachen und das Autonome Zentrum Aachen. 

Filmbeschreibung 

Der Film behandelt die Spanische Revolution und wirft einen Blick auf die anarchistische Bewegung in Spanien. Gezeigt wird die bislang wenig bekannte Seite der radikalen gesellschaftlichen Veränderungen, die sich während des Bürgerkriegs von 1936 bis 1939 in jenen Gebieten zutrugen, die in der Hand der Republikaner waren. Zeitzeugen aus den Reihen der Anarchisten berichten über ihre Erfahrungen. Einige von ihnen, darunter Conxa Perez, standen Gestalten in Ken Loachs Film LAND AND FREEDOM Pate.
Gesprächspartner sind 30 Überlebende der Spanischen Revolution, die in verschiedenen Teilen des Landes wohnen. Sie waren alle Anarchisten und hatten verschiedene Aufgaben und Verantwortungsbereiche. Viele von ihnen leben noch im Exil in Frankreich, Kanada, Mexiko und Venezuela. Sie sind eigens nach Spanien gekommen, um Zeugnis abzulegen.
Der Dokumentarfilm gibt einen Überblick über die Geschichte der anarchistischen Bewegung seit dem 19. Jahrhundert, die Gründung der CNT (Confedéración Nacional del Trabajo) und der FAI, die Rolle von Kultur und Erziehung (Modernes Schulwesen), die Vielfalt der Ideen und Aktivitäten im Vorfeld der Zweiten Republik, den Staatsstreich der Militärs, der sowohl einen Krieg als auch eine Revolution (die einzige anarchistische Revolution) auslöste, und insbesondere über die Einrichtung und das Funktionieren der Kollektivbetriebe in den ländlichen und städtischen Gebieten. Er schließt mit der Niederlage des republikanischen Lagers im Jahre 1939, die der Revolution ein Ende bereitete.


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"Wissen wir denn, ob das, was uns heute utopisch erscheint, in der nächsten, übernächsten Epoche nicht schon Realität sein kann?"


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