FAU Aachen

Anarchosyndikalistische Gewerkschaft

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Terminhinweise

Soli-Festival im AZ-Aachen: Für Infoladenprojekt und Streikkasse

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Die lokale Food not Bombs-Gruppe und die Lokalförderation der Freien ArbeiterInnen Union veranstalten am 9. Mai ein Solikonzert im Autonomen Zentrum Aachen (Vereinsstrasse 25). Los gehts ab 19 Uhr. Der Erlös der Eintrittsgelder geht komplett an das sich im Aufbau befindende Aachener Infoladenprojekt. Die Einnahmen, die durch den Verkauf von Cocktails erzielt werden (lekka!!! lekka!!!), landen in der (Streik-)Kasse der FAU. Also guckt an dem Abend alle mächtig tief ins Cocktailglas. Oder: Cocktails saufen für den guten Zweck Laughing.

Ermöglicht wird das Spektakel u.a. durch die Teilnahme der folgenden Bands, die alle komplett auf ihre Gage verzichten:
  • Dead Patriots (Neuss)
    Klingt wie: angry punkrock since 2004 influenced by 90s-US-Punk, 80s-US Hardcore and D.I.Y. ethics
    Webseite: myspace.com/deadpatriotsband
  • Lefthand Thirdfinger (Heinsberg)
    Klingt wie: Mischung aus Hot Water Music, None More Black und Refused
    Webseite: myspace.com/lefthandthirdfinger666
  • Dysfunctional Kid (Eindhoven)
    Klingt wie: fuck the emo kids, we're punk
    Webseite: myspace.com/dysfunctionalkid
  • Spielmannszug Rothe Erde (Aachen)
    Klingt wie: Haupsaach et gruhft
    Webseite: myspace.com/spielmannszugrotheerde
Food not Bombs wären natürlich nicht Food not Bombs, gäbe es an dem Abend nicht lekka veganes Essen gegen Spende. Propaganda gibts für kleines Geld am Büchertisch der FAU. Ein besonderer Gruß geht an unsere beiden freiwilligen Cocktail-Mixerinnen. Last but not least gibts im Anhang die Selbstdarstellung des Infoladen Projekts. Schließlich wollen einige zahlungwillige Menschen sicher wissen, wofür sie ihr Geld raushauen.

Infoladen in Aachen

In Aachen ist ein neuer Raum im Entstehen. Ein Raum, der Möglichkeiten schaffen soll, Widerstand aufzubauen gegen langweiligen Alltag und ja, gegen all die Unterdrückungsmechanismen, gegen die Entfremdung und die Vereinzelung. Wir wollen weg von der Küchentischpolitik und rein in offene Strukturen.

Es geht um erfahrbare Räume, ums Experimentieren. Zusammen. Es geht um Räume, in denen Menschen sich kennen lernen können und gemeinsam (oder auch alleine) Projekte auf die Beine stellen können. Es geht um Räume für radikale Kritik an all den Verhältnissen, die uns (und andere) hindern so zu leben, wie wir (und andere) das wollen. Es geht um Räume, die eine Grundlage für kontinuierliche radikale Politik bieten. Es geht darum, die verschiedenen Kämpfe aufeinander zu beziehen. Solidarisch.

Es gibt kein Ende der Geschichte. Vielleicht sind die Spielräume, die Nischen, die Grauzonen der Herrschaft kleiner geworden. Umso wichtiger ist es, die Orte zu vervielfältigen, an denen Spielräume entstehen können, an denen sich Widerstand entwickeln kann. Im besten Fall: raus aus der Defensive, Aktion, Selbstorganisation, Vernetzung. Kein Grund, gelangweilt zu sein!

Wir wollen unser Leben so gestalten, wie es uns passt, unsere Ideen,Träume in unseren Alltag aufnehmen und uns gleichzeitig denen, die uns genau daran hindern, gemeinsam entgegenstellen.

„Wir" - sind ein paar Freund_innen, teils involviert in frühere Kämpfe um autonome und soziale Zentren, alle aus der undogmatischen (radikalen) Linken, aus verschiedenen Bereichen kommend: Antifas, Hausbesetzer_innen, Antirassist_innen, Antikapitalist_innen, Feministinnen, Anarchist_innen.

Uns geht es aber nicht darum, einen Ort nur für uns zu schaffen, sondern Strukturen zu öffnen, offene Räume zu schaffen, für Austausch, Zusammenarbeit und natürlich ne menge Spaß!

see you on the barricades!


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