FAU Aachen

Anarchosyndikalistische Gewerkschaft

  • Full Screen
  • Wide Screen
  • Narrow Screen
  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
Terminhinweise

Veranstaltung: Kapitalismus hat fertig - Wenn das Geld zerfällt und die Welt unruhig wird

E-Mail
0 Trackbacks

Kapitalismus hat fertig

Wenn das Geld zerfällt und die Welt unruhig wird

Die FAU Aachen hat Christian Frings für den 5. Juni 2009 ins Welthaus (An der Schanz 1) eingeladen, um eine spannende Diskussion über die aktuelle Finanzmarkt- und Wirtschafskrise zu führen. Schwerpunkt der Veranstaltung ist die Geschichte des Kapitalismus, die während des Vortrags nachgezeichnet und auf die heutige Situation bezogen wird. Während der Diskussion geht es uns darum die Möglichkeiten und Perspektiven aufzuzeigen, die uns die Krise für unserer Kämpfe gegen das Kapital bietet. Des weiteren soll die drohende Barbarei, die mit jeder kapitalistischen Krise in der Luft liegt, abgeschätzt werden.

Den Veranstaltungstext in voller Länge gibts im 2. Teil dieses Beitrags.

Veranstaltungsbeschreibung

Überall auf der Welt bereiten sich die Herrschenden fieberhaft auf zunehmende Unruhen und Kämpfe vor. Ihre Möglichkeiten zur politischen Stabilisierung durch ökonomische Konjunkturprogramme und soziale Zugeständnisse sind weitgehend erschöpft. Sie wissen nur zu gut, dass die Legitimation nicht nur ihrer jeweiligen Regierungen, sondern einer ganzen Gesellschaftsformation zu bröckeln beginnt.

Über fünfhundert Jahre lang hat sich der Kapitalismus zu einem weltumspannenden System entwickelt. In mehreren langen Zyklen und durch tiefe Krisen hindurch hat das Prinzip der Produktion um der Produktion willen, das absurde Kreisen um die Geldvermehrung als Selbstzweck, der Welt ihren Stempel aufgedrückt und immer neue Formen der Ausbeutung der Menschen und der Zerstörung von Natur hervorgebracht. Auch am Ende des 18. Jahrhunderts und erneut zu Beginn des 20. Jahrhunderts war das kapitalistische Weltsystem in lang andauernde Krisen geraten, aus denen es für diese kapitalistische Form der Ökonomie und Gesellschaft zunächst keinen Ausweg zu geben schien. Durch weitere Expansion, neue Produktionsmethoden und der darauf beruhenden Ausweitung von militärischer Macht konnte sich das System nach Jahrzehnten von politischen Wirren, Kriegen und Revolutionen wieder stabilisieren und weiterentwickeln.

Zusammen mit dieser Entfaltung von Herrschaft und Ausbeutung haben sich über die Jahrhunderte aber auch die Kämpfe dagegen weiterentwickelt und an Macht gewonnen. Bisher konnten diese Kämpfe das kapitalistische Prinzip der Produktion nicht überwinden und die Ausbeutung nicht beenden; aber sie beeinflussten nachhaltig die soziale Gestalt des Kapitalismus und trugen selber zunehmend zu seiner Krisenhaftigkeit bei. Heute stehen wir am Beginn einer Krise von welthistorischer Dimension, deren Ausgang völlig ungewiss ist. Aber das Wissen über den historischen Entwicklungsverlauf dieses Systems kann uns dabei helfen, die Möglichkeiten und Perspektiven unserer Kämpfe gegen das Kapital und die drohende Barbarei, die mit jeder kapitalistischen Krise in der Luft liegt, abzuschätzen.

Auf der Veranstaltung soll die Geschichte des Kapitalismus nachgezeichnet und auf die heutige Situation bezogen werden. Insbesondere werden wir die Kämpfe und Revolten in ähnlichen Umbruchphasen in der Vergangenheit beleuchten. Sie zeigen zum einen, dass gerade in solchen Krisenzeiten sehr wichtige und einflussreiche Kämpfe entstanden sind, und im langfristigen Vergleich wird deutlich, dass wir heute weltweit aus keiner so schlechten Position heraus den Kampf aufnehmen werden, wie es zunächst erscheint. An vielen Orten der Welt hat die Auflehnung gegen das Kapital bereits begonnen ...

Weitere Infos

Wann?  5. Juni 09, 19:30 Uhr
Wo?  Welthaus, An der Schanz 1, Aachen
Eintritt?  kostnix (Spenden = :-) )

An dieser Stelle nocheinmal der Hinweis auf die Demo am 28. März in Frankfurt/Main: Demoaufruf: Wir zahlen nicht für eure Krise

Verwandte Artikel:
Neuere Artikel:
Ältere Artikel:

Sie können einen Trackback für diesen Artikel hinterlassen, indem Sie diesen Trackback Link verwenden

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

Zitat des Tages und der Nacht

"Wissen wir denn, ob das, was uns heute utopisch erscheint, in der nächsten, übernächsten Epoche nicht schon Realität sein kann?"


Louise Michel

Zitate im Überblick

RSS Feed

RSS

Login

You are here: