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Solikonzert / Party für die Aktionen und Demos am 1. Mai
16.05.2008 | 19.30
Lesung: Garbriel Kuhn - Neuer Anarchismus in den USA
19.05.2008 | 19.30
[Buchvorstellung] Die grossen Streiks
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- Aspekte gewerkschaftlichen Widerstands im globalen Kapitalismus
- Hauptausschuss zum Thema Rechtsextremismus im Aachener Rathaus
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- Dokumentation: Feindbild Billiglohnland
- Bericht und Video: 1. Mai in Aachen [Update 2]
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| Sonntag, 12. August 2007 | |
Gewerkschaften gibt es viele. Welche Ziele die FAU verfolgt und in wie weit sie sich in Theorie und Praxis von dem "Einheitsbrei" der bürgerlichen Gewerkschaften unterscheidet- dies und vieles mehr versucht dieser Text zu beantworten.
Die Freie ArbeiterInnen Union (FAU-IAA) ist eine anarcho-syndikalistische Selbstorganisation von ArbeiterInnen mit dem Ziel einer herrschaftsfreien, auf Selbstverwaltung begründeten Gesellschaft. Wir Anarcho-SyndikalistInnen haben die herrschaftsfreie, auf Selbstverwaltung begründete Gesellschaft als Ziel. Die Selbstbestimmung in allen Lebensbereichen ist die grundlegende Idee des Anarcho-Syndikalismus. Daher lehnen wir die Organisation unserer Interessen in zentralistisch aufgebauten Organisationen ab, da diese stets Machtkonzentration und Hierarchie bedeuten. Weder soll, noch kann mensch mit StellvertreterInnen- Politik wie sie z.B. von reformistischen Gewerkschaften, Parteien und Kirchen betrieben wird, unsere Interessen durchsetzen. Dagegen sind wir direkt und indirekt lohnabhängigen Menschen für Selbstorganisation in unabhängigen Betriebs-, Branchen und Ortsgruppen. Diese sind bundesweit (in der FAU - Freie ArbeiterInnen Union) und international (in der IAA - Internationale ArbeiterInnen Assoziation zusammengeschlossen. Zur Durchsetzung unserer Ziele und Forderungen dienen uns sämtliche Mittel der Direkten Aktion, wie z. B. Besetzungen, Boykotts, Streiks etc. Im Gegensatz dazu lehnen wir die parlamentarische Tätigkeit in jeglicher Form ab. Mit dieser Art von Organisation verbinden wir die Möglichkeit, Vereinzelung und Perspektivlosigkeit aufzuheben und so für eine revolutionäre Veränderung auf freiheitlicher Grundlage zu kämpfen. Da die Macht und die Stärke des kapitalistischen Systems in der privaten bzw. staatlichen Verfügungsgewalt über die Produktionsmittel und in der tagtäglichen Ausbeutung der arbeitenden Klasse begründet sind, ist der ökonomische Bereich der Hauptansatzpunkt für den antikapitalistischen Kampf. Revolutionäre Arbeit in den Betrieben trifft den Kapitalismus nicht nur in seinen Erscheinungsformen, sondern an seiner Wurzel. Diese Arbeit kann nur erfolgreich sein, wenn in allen gesellschaftlichen Bereichen gleichzeitig revolutionäre Arbeit geleistet wird, da alle Kämpfe in einer Wechselbeziehung zueinander stehen.
Worin unterscheiden wir uns von zentralistischen Gewerkschaften?
Interesse geweckt? Dann nimm Kontakt zu uns auf Du wohnst in der Region Aachen / Düren / Jülich? Dann nutze unser Kontaktformular um dich mit uns in Verbindung zu setzen. Regionale Ortsgruppen für den Bereich Mittelrhein (und darüber hinaus) findest du in unserem Linkverzeichnis. Ein Verzeichnis der bundesweiten FAU- Struktur findest du auf der FAU- Hauptseite. Keine Ortsgruppe in der Nähe deiner Stadt?
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